La Guérinière - École de Cavalerie - 1754

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Ilaria Colombo
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DER WAHRE LUXUS DER ARISTOKRATIE: DAS ZÄHIGKEITSGEBRÄU DES REITENS MIT SANFTE
Monumentale Oper der europäischen Reitkultur, die École de cavalerie von François Robichon de La Guérinière bildet den fundamentalen Text der modernen klassischen Reitkunst und eine der einflussreichsten technischen Kodifizierungen der Kunst des Reitens, die je veröffentlicht wurde. Gedacht für eine aristokratische, militärische und höfische Elite, verwandelt das Werk die Reitkunst von einer empirischen Praxis zu einer rationalen Disziplin, aufgebaut auf Balance, Harmonie, Biomechanik und absoluter Kontrolle der Bewegung. In diesem Traktat ist das Pferd nicht länger nur ein Kriegs- oder Prestigoinstrument, sondern wird zu einem Organismus, der wissenschaftlich verstanden und durch Maß, Leichtigkeit und Präzision geführt wird. Das hier beschriebene Exemplar, vollständig in zwei Bänden und in zeitgenössischer Pergamentbindung erhalten, bewahrt den Charme der großen französischen Pferdeverlagskunst des achtzehnten Jahrhunderts: ein Buch, das in königlichen Ställen entstand und über Jahrhunderte die europäische Reitkunst beeinflussen sollte, von der französischen Schule bis zur Wiener Hofreitschule.
MARKTVALUE
Die vollständigen Editionsausgaben des achtzehnten Jahrhunderts der École de cavalerie nehmen eine herausragende Stellung auf dem Markt der internationalen Reitausgaben ein. Vollständige Exemplare in zwei Bänden der Pariser Ausgabe von 1754 weisen üblicherweise Werte zwischen 1.000 und 3.000 Euro auf. Die constante internationale Nachfrage nach großen historischen Reittexten macht La Guérinière außerdem zu einem der stabilsten und nachgefragtesten Autoren des gesamten Antiquarienbereichs für Pferdewissenschaft.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zwei Bände. Zeitgenössische Voll-Lederbindung mit marmorisierter Rückenlehne und reich verzierten goldenen Rückenbordüren. Rote Schnitte. Die Blätter gut erhalten, mit leichten und physiologischen Randfärbungen.
Der erste Band enthält das berühmte kalkographische Porträt des Autors, zahlreiche Abbildungen im Text, Typografische Kreuz- und Ornamentfriese sowie initiale geschmückt. Es sind einige leichte Holzwurmlöcher am unteren rechten Rand sowie zwei minimale Randverluste vorhanden, ohne Text- oder Tafelnverluste.
Der zweite Band liegt in besonders frischen Zustand vor, mit scharfen kalkographischen Druckeindrücken und guter Papierqualität; außerdem befinden sich zwei ausgebundene Tafeln im Band. Der Bildteil behält vollständig seine didaktische und dekorative Funktion, ein wesentliches Element des Erfolgs des Werks.
Zusammenstellung: pp. (2); 18 nn.; 318; 2 nn.; (4). Zweiter Band: (4); 4 nn.; 300; (4).
Insgesamt sehr guter Erhaltungszustand für ein technisch genutztes Fachwerkwerk und stark frequentierte Referenz. Bei alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Unregelmäßigkeiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
École de cavalerie, contenant la connoissance, l’instruction, et la conservation du cheval.
Paris, par la Compagnie, 1754.
François Robichon de La Guérinière.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Mit La Guérinière tritt die europäische Reitkunst endgültig in die Moderne ein. Vor der Veröffentlichung der École de cavalerie war die Reittradition von einem oft fragmentarischen Wissen dominiert, das von italienischen und spanischen Meistern der Renaissance geerbt und über höfische Praktiken oder nicht systematische technische Traktate weitergegeben wurde. La Guérinière baut stattdessen eine kohärente, organische und fast wissenschaftliche Methode auf, die das gesamte Verhältnis zwischen Reiter und Pferd neu definiert.
Das grundlegende Prinzip des Werks ist die „Leichtigkeit“: Das Pferd soll ohne Brutalität durch Gleichgewicht, Sensibilität und schrittweise muskuläre Ausbildung geführt werden. In diesem Sinne widerspricht der Traktat implizit vielen coercitiven Praktiken, die im 17. Jahrhundert noch verbreitet waren. Die eigentliche Stärke des Reiters besteht nicht mehr in der Gewalt der Handlung, sondern in der Fähigkeit, Gehorsam durch Präzision und Harmonie zu erlangen.
Das Werk behandelt systematisch:
Anatomie und Konstitution des Pferdes;
Theorie der Gangarten;
Zäumungen und Zaumzeug;
Trainingsmethoden;
Reitübungen;
Gleichgewicht des berittenen Pferdes;
Militärische und akademische Vorbereitung;
Korrektur von Verhaltensfehlern;
Fortgeschrittene Figuren wie Piaffe, Passage, Volte und Galoppsprünge.
Besonders revolutionär war die biomechanische Konzeption des Tieres: La Guérinière versteht, dass das Pferd besser arbeitet, wenn es im natürlichen Gleichgewicht ist, und antizipiert Prinzipien, die heute in der hohen Schule des modernen Dressurreitens grundlegend sind.
Die Kupferstiche stellen eines der wichtigsten Elemente des Werks dar. Es handelt sich nicht um einfache Ornamentik, sondern um echte didaktische Tafeln, die Bewegung ins Bild übersetzen. Die Haltungen des Pferdes, die Positionen des Reiters und die Geometrie des Reitens werden mit architektonischer Klarheit dargestellt, was dem rationalen Geschmack des französischen Enlightenment entspricht.
Der Traktat erlebte eine enorm breite Verbreitung an europäischen Höfen. Er wurde in Militärakademien, in aristokratischen Reitschulen und in großen königlichen Menagerien genutzt. Sein Einfluss durchzieht die westliche Reitkultur und erreicht die Spanische Schule in Wien, die La Guérinière noch heute als einen ihrer theoretischen Gründer anerkennt.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
François Robichon de La Guérinière (1688–1751) war der berühmteste Reitlehrer Frankreichs im 18. Jahrhundert. Aus einer Familie stammend, die mit der Reitwelt verbunden war, erlangte er größte Bekanntheit als Direktor der Tuilerien-Gestüte und „écuyer du Roi“. Sein Ruhm resultierte aus der Fähigkeit, tägliche Praxis, anatomische Beobachtung und theoretische Reflexion in eine kohärente und innovative Methode zu vereinen.
Im Gegensatz zur strengeren und coerciveren Sezession des 17. Jahrhunderts befürwortete La Guérinière einen Ansatz, der auf dem natürlichen Gleichgewicht des Pferdes und schrittweiser Bewegungsausbildung beruht. Seine Theorien revolutionierten die europäische Reitkunst und beeinflussten die französischen, deutschen und österreichischen Schulen maßgeblich. Bis heute wird er als Begründer der modernen klassischen Reitkunst angesehen.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Erstausgabe der École de cavalerie erschien 1733 in Paris und wurde sofort als der bedeutendste Reittrakt der Zeit anerkannt. Das Werk erlebte im Laufe des 18. Jahrhunderts zahlreiche Neuausgaben und wurde in verschiedene europäische Sprachen übersetzt, was seine enorme internationale Verbreitung bezeugt. Die hier beschriebene Ausgabe von 1754 gehört zur Phase der Konsolidierung und größten Verbreitung des Textes. Sie bewahrt das ikonografische Layout und die technische Struktur der Princeps und bestätigt die zentrale Rolle des Werks in der französischen aristokratischen und militärischen Kultur. Seine Verbreitung in Adelsbibliotheken und Reitschulen trug dazu bei, den Traktat zu einem der kulturellen Symbole der aufklärerischen Reitkunst zu machen.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Mennessier de La Lance, Bibliographie hippique, II, pp. 276–279.
Huth, Works on Horses and Equitation, p. 43.
Nissen, ZBI, 2234.
Brunet, Manuel du libraire, III, coll. 1021–1022.
Cicognara, Catalogo ragionato dei libri d’arte e d’antichità, no. 1510.
Lipperheide, Sammlung für Kostümwissenschaft, repertori iconografici equestri del XVIII secolo.
ICCU/OPAC SBN, identificazioni multiple dell’edizione parigina del 1754.
Bibliothèque nationale de France, département Philosophie, histoire, sciences de l’homme, edizioni settecentesche della École de cavalerie.
Benezit, Dictionnaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs, voci relative agli incisori dell’opera.
The Spanish Riding School of Vienna, historical references to La Guérinière and classical dressage tradition.

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Luxusbücher: Ihr go-to Leitfaden, um literarische Schätze zu ergattern! Auf der spannenden Reise des Sammelns seltener und zeitloser Druckwerke? Hier ist Ihre knackige Zusammenfassung, „Der Sammler-Spickzettel“, damit Sie nicht nur Seiten umblättern, sondern echten Wert stapeln: 1. Auflage und Seltenheit: Seltenheit ist der Name des Spiels. Erstausgaben, limitierte Auflagen und Bücher mit auffälligen Merkmalen wie eindrucksvollen Illustrationen oder atemberaubenden Einbänden? Betrachten Sie sie als VIPs der Sammlerszene. 2. Zustand & Größe: Stellen Sie sich vor – ein Buch in neuwertigem Zustand, unberührt von den Übeln von Abnutzung. Jetzt drehen Sie den Spielfilm: Abnutzung, Vergilbung, Verfärbungen – das sind hier die Bösewichte. Und vergessen Sie nicht, die Abmessungen zu berücksichtigen, denn die Größe eines Buches zählt im Sammleruniversum. 3. Echtheit: In einer Welt voller Reproduktionen und Fälschungen ist die Echtheitsprüfung Ihre Superhelden-Maßnahme. Fachliche Prüfung und Authentifizierung – Ihre verlässlichen Helfer auf dieser Mission. 4. Provenienz: Wer besaß es vor Ihnen? Wenn das Buch mit berühmten Persönlichkeiten in Verbindung stand oder historische Ereignisse miterlebte, steigt sein Wert sprunghaft an. Jedes Buch hat eine Geschichte, doch manche haben Blockbuster-Erzählungen. 5. Nachfrage und Marktentwicklung: Betrachten Sie Buchwerte wie den Aktienmarkt der literarischen Welt. Bleiben Sie schlau in Bezug auf Sammlertendenzen und Marktschwankungen, um die Wertschwankungen mitzunehmen. 6. Thematik: Manche Themen sind wie guter Wein – sie werden mit der Zeit besser. Tauchen Sie ein in zeitlose Themen oder reiten Sie die Welle kultureller und historischer Relevanz. 7. Bindung und Design: Schönheit geht tiefer als die Haut. Intrikate Bindungen, atemberaubende Cover und Illustrationen – das sind die Accessoires, die ein Buch der Sammlerszene runway-ready machen. 8. Zusammenhangs-Exemplare: Bücher mit persönlicher Note – ob durch eine Verbindung zum Autor oder zu prominenten Persönlichkeiten – erhöhen das historische Flair. Ein Buch mit einer Hintergrundgeschichte? Dann zählen Sie uns dazu. 9. Investitionspotenzial: Leidenschaft ist der Motor, doch manche Sammler suchen nach künftigen Renditen. Denken Sie jedoch daran, dass der Buchmarkt ebenso unberechenbar sein kann wie eine Plot-Twist. 10. Expertenrat: Neu dabei? Spielen Sie nicht allein. Holen Sie sich Weisheit von Buch-Experten, besuchen Sie Buchmessen und schließen Sie sich Sammlergemeinschaften an. Wir bei Luxury Books sind die Yodas der Galaxie seltener Bücher und helfen Ihnen beim Aufbau von Sammlungen, die Raffinesse und kulturelle Ausstrahlung ausstrahlen. Denn das Sammeln seltener Bücher geht über Dollarzeichen hinaus – Es ist eine Reise zur Bewahrung von Erbe und zur Entdeckung literarischer Schätze. Viel Spaß beim Sammeln!
Übersetzt mit Google Übersetzer

DER WAHRE LUXUS DER ARISTOKRATIE: DAS ZÄHIGKEITSGEBRÄU DES REITENS MIT SANFTE
Monumentale Oper der europäischen Reitkultur, die École de cavalerie von François Robichon de La Guérinière bildet den fundamentalen Text der modernen klassischen Reitkunst und eine der einflussreichsten technischen Kodifizierungen der Kunst des Reitens, die je veröffentlicht wurde. Gedacht für eine aristokratische, militärische und höfische Elite, verwandelt das Werk die Reitkunst von einer empirischen Praxis zu einer rationalen Disziplin, aufgebaut auf Balance, Harmonie, Biomechanik und absoluter Kontrolle der Bewegung. In diesem Traktat ist das Pferd nicht länger nur ein Kriegs- oder Prestigoinstrument, sondern wird zu einem Organismus, der wissenschaftlich verstanden und durch Maß, Leichtigkeit und Präzision geführt wird. Das hier beschriebene Exemplar, vollständig in zwei Bänden und in zeitgenössischer Pergamentbindung erhalten, bewahrt den Charme der großen französischen Pferdeverlagskunst des achtzehnten Jahrhunderts: ein Buch, das in königlichen Ställen entstand und über Jahrhunderte die europäische Reitkunst beeinflussen sollte, von der französischen Schule bis zur Wiener Hofreitschule.
MARKTVALUE
Die vollständigen Editionsausgaben des achtzehnten Jahrhunderts der École de cavalerie nehmen eine herausragende Stellung auf dem Markt der internationalen Reitausgaben ein. Vollständige Exemplare in zwei Bänden der Pariser Ausgabe von 1754 weisen üblicherweise Werte zwischen 1.000 und 3.000 Euro auf. Die constante internationale Nachfrage nach großen historischen Reittexten macht La Guérinière außerdem zu einem der stabilsten und nachgefragtesten Autoren des gesamten Antiquarienbereichs für Pferdewissenschaft.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zwei Bände. Zeitgenössische Voll-Lederbindung mit marmorisierter Rückenlehne und reich verzierten goldenen Rückenbordüren. Rote Schnitte. Die Blätter gut erhalten, mit leichten und physiologischen Randfärbungen.
Der erste Band enthält das berühmte kalkographische Porträt des Autors, zahlreiche Abbildungen im Text, Typografische Kreuz- und Ornamentfriese sowie initiale geschmückt. Es sind einige leichte Holzwurmlöcher am unteren rechten Rand sowie zwei minimale Randverluste vorhanden, ohne Text- oder Tafelnverluste.
Der zweite Band liegt in besonders frischen Zustand vor, mit scharfen kalkographischen Druckeindrücken und guter Papierqualität; außerdem befinden sich zwei ausgebundene Tafeln im Band. Der Bildteil behält vollständig seine didaktische und dekorative Funktion, ein wesentliches Element des Erfolgs des Werks.
Zusammenstellung: pp. (2); 18 nn.; 318; 2 nn.; (4). Zweiter Band: (4); 4 nn.; 300; (4).
Insgesamt sehr guter Erhaltungszustand für ein technisch genutztes Fachwerkwerk und stark frequentierte Referenz. Bei alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Unregelmäßigkeiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
École de cavalerie, contenant la connoissance, l’instruction, et la conservation du cheval.
Paris, par la Compagnie, 1754.
François Robichon de La Guérinière.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Mit La Guérinière tritt die europäische Reitkunst endgültig in die Moderne ein. Vor der Veröffentlichung der École de cavalerie war die Reittradition von einem oft fragmentarischen Wissen dominiert, das von italienischen und spanischen Meistern der Renaissance geerbt und über höfische Praktiken oder nicht systematische technische Traktate weitergegeben wurde. La Guérinière baut stattdessen eine kohärente, organische und fast wissenschaftliche Methode auf, die das gesamte Verhältnis zwischen Reiter und Pferd neu definiert.
Das grundlegende Prinzip des Werks ist die „Leichtigkeit“: Das Pferd soll ohne Brutalität durch Gleichgewicht, Sensibilität und schrittweise muskuläre Ausbildung geführt werden. In diesem Sinne widerspricht der Traktat implizit vielen coercitiven Praktiken, die im 17. Jahrhundert noch verbreitet waren. Die eigentliche Stärke des Reiters besteht nicht mehr in der Gewalt der Handlung, sondern in der Fähigkeit, Gehorsam durch Präzision und Harmonie zu erlangen.
Das Werk behandelt systematisch:
Anatomie und Konstitution des Pferdes;
Theorie der Gangarten;
Zäumungen und Zaumzeug;
Trainingsmethoden;
Reitübungen;
Gleichgewicht des berittenen Pferdes;
Militärische und akademische Vorbereitung;
Korrektur von Verhaltensfehlern;
Fortgeschrittene Figuren wie Piaffe, Passage, Volte und Galoppsprünge.
Besonders revolutionär war die biomechanische Konzeption des Tieres: La Guérinière versteht, dass das Pferd besser arbeitet, wenn es im natürlichen Gleichgewicht ist, und antizipiert Prinzipien, die heute in der hohen Schule des modernen Dressurreitens grundlegend sind.
Die Kupferstiche stellen eines der wichtigsten Elemente des Werks dar. Es handelt sich nicht um einfache Ornamentik, sondern um echte didaktische Tafeln, die Bewegung ins Bild übersetzen. Die Haltungen des Pferdes, die Positionen des Reiters und die Geometrie des Reitens werden mit architektonischer Klarheit dargestellt, was dem rationalen Geschmack des französischen Enlightenment entspricht.
Der Traktat erlebte eine enorm breite Verbreitung an europäischen Höfen. Er wurde in Militärakademien, in aristokratischen Reitschulen und in großen königlichen Menagerien genutzt. Sein Einfluss durchzieht die westliche Reitkultur und erreicht die Spanische Schule in Wien, die La Guérinière noch heute als einen ihrer theoretischen Gründer anerkennt.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
François Robichon de La Guérinière (1688–1751) war der berühmteste Reitlehrer Frankreichs im 18. Jahrhundert. Aus einer Familie stammend, die mit der Reitwelt verbunden war, erlangte er größte Bekanntheit als Direktor der Tuilerien-Gestüte und „écuyer du Roi“. Sein Ruhm resultierte aus der Fähigkeit, tägliche Praxis, anatomische Beobachtung und theoretische Reflexion in eine kohärente und innovative Methode zu vereinen.
Im Gegensatz zur strengeren und coerciveren Sezession des 17. Jahrhunderts befürwortete La Guérinière einen Ansatz, der auf dem natürlichen Gleichgewicht des Pferdes und schrittweiser Bewegungsausbildung beruht. Seine Theorien revolutionierten die europäische Reitkunst und beeinflussten die französischen, deutschen und österreichischen Schulen maßgeblich. Bis heute wird er als Begründer der modernen klassischen Reitkunst angesehen.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Erstausgabe der École de cavalerie erschien 1733 in Paris und wurde sofort als der bedeutendste Reittrakt der Zeit anerkannt. Das Werk erlebte im Laufe des 18. Jahrhunderts zahlreiche Neuausgaben und wurde in verschiedene europäische Sprachen übersetzt, was seine enorme internationale Verbreitung bezeugt. Die hier beschriebene Ausgabe von 1754 gehört zur Phase der Konsolidierung und größten Verbreitung des Textes. Sie bewahrt das ikonografische Layout und die technische Struktur der Princeps und bestätigt die zentrale Rolle des Werks in der französischen aristokratischen und militärischen Kultur. Seine Verbreitung in Adelsbibliotheken und Reitschulen trug dazu bei, den Traktat zu einem der kulturellen Symbole der aufklärerischen Reitkunst zu machen.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Mennessier de La Lance, Bibliographie hippique, II, pp. 276–279.
Huth, Works on Horses and Equitation, p. 43.
Nissen, ZBI, 2234.
Brunet, Manuel du libraire, III, coll. 1021–1022.
Cicognara, Catalogo ragionato dei libri d’arte e d’antichità, no. 1510.
Lipperheide, Sammlung für Kostümwissenschaft, repertori iconografici equestri del XVIII secolo.
ICCU/OPAC SBN, identificazioni multiple dell’edizione parigina del 1754.
Bibliothèque nationale de France, département Philosophie, histoire, sciences de l’homme, edizioni settecentesche della École de cavalerie.
Benezit, Dictionnaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs, voci relative agli incisori dell’opera.
The Spanish Riding School of Vienna, historical references to La Guérinière and classical dressage tradition.

Der Verkäufer stellt sich vor

Luxusbücher: Ihr go-to Leitfaden, um literarische Schätze zu ergattern! Auf der spannenden Reise des Sammelns seltener und zeitloser Druckwerke? Hier ist Ihre knackige Zusammenfassung, „Der Sammler-Spickzettel“, damit Sie nicht nur Seiten umblättern, sondern echten Wert stapeln: 1. Auflage und Seltenheit: Seltenheit ist der Name des Spiels. Erstausgaben, limitierte Auflagen und Bücher mit auffälligen Merkmalen wie eindrucksvollen Illustrationen oder atemberaubenden Einbänden? Betrachten Sie sie als VIPs der Sammlerszene. 2. Zustand & Größe: Stellen Sie sich vor – ein Buch in neuwertigem Zustand, unberührt von den Übeln von Abnutzung. Jetzt drehen Sie den Spielfilm: Abnutzung, Vergilbung, Verfärbungen – das sind hier die Bösewichte. Und vergessen Sie nicht, die Abmessungen zu berücksichtigen, denn die Größe eines Buches zählt im Sammleruniversum. 3. Echtheit: In einer Welt voller Reproduktionen und Fälschungen ist die Echtheitsprüfung Ihre Superhelden-Maßnahme. Fachliche Prüfung und Authentifizierung – Ihre verlässlichen Helfer auf dieser Mission. 4. Provenienz: Wer besaß es vor Ihnen? Wenn das Buch mit berühmten Persönlichkeiten in Verbindung stand oder historische Ereignisse miterlebte, steigt sein Wert sprunghaft an. Jedes Buch hat eine Geschichte, doch manche haben Blockbuster-Erzählungen. 5. Nachfrage und Marktentwicklung: Betrachten Sie Buchwerte wie den Aktienmarkt der literarischen Welt. Bleiben Sie schlau in Bezug auf Sammlertendenzen und Marktschwankungen, um die Wertschwankungen mitzunehmen. 6. Thematik: Manche Themen sind wie guter Wein – sie werden mit der Zeit besser. Tauchen Sie ein in zeitlose Themen oder reiten Sie die Welle kultureller und historischer Relevanz. 7. Bindung und Design: Schönheit geht tiefer als die Haut. Intrikate Bindungen, atemberaubende Cover und Illustrationen – das sind die Accessoires, die ein Buch der Sammlerszene runway-ready machen. 8. Zusammenhangs-Exemplare: Bücher mit persönlicher Note – ob durch eine Verbindung zum Autor oder zu prominenten Persönlichkeiten – erhöhen das historische Flair. Ein Buch mit einer Hintergrundgeschichte? Dann zählen Sie uns dazu. 9. Investitionspotenzial: Leidenschaft ist der Motor, doch manche Sammler suchen nach künftigen Renditen. Denken Sie jedoch daran, dass der Buchmarkt ebenso unberechenbar sein kann wie eine Plot-Twist. 10. Expertenrat: Neu dabei? Spielen Sie nicht allein. Holen Sie sich Weisheit von Buch-Experten, besuchen Sie Buchmessen und schließen Sie sich Sammlergemeinschaften an. Wir bei Luxury Books sind die Yodas der Galaxie seltener Bücher und helfen Ihnen beim Aufbau von Sammlungen, die Raffinesse und kulturelle Ausstrahlung ausstrahlen. Denn das Sammeln seltener Bücher geht über Dollarzeichen hinaus – Es ist eine Reise zur Bewahrung von Erbe und zur Entdeckung literarischer Schätze. Viel Spaß beim Sammeln!
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Details

Anzahl der Bücher
2
Sport
al
Thema
Sport
Buchtitel
École de Cavalerie
Autor/ Illustrator
La Guérinière
Zustand
Gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1754
Höhe
204 mm
Auflage
Bebilderte Ausgabe, Erstausgabe in diesem Format
Breite
133 mm
Sprache
Französisch
Originalsprache
Ja
Verlag
Paris, par la Compagnie, 1754
Bindung
Leder
Extras
Ausklappbare Karten oder Tafeln, Eingeklebte Blätter/Tafeln
Anzahl der Seiten
656
Verkauft von
ItalienVerifiziert
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