Cicerone - Opera quae supersunt - 1724

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Ilaria Colombo
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Spezialistin für alte Bücher, spezialisiert auf theologische Streitigkeiten seit 1999.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

CICERONE MIT WETSTENIANISCHEM COMMENTAR UND ALS LEBENDES ARCHIV DER RÖMISCHEN REPUBLIK
Dieses Volume der Werke Cicerons, in Amsterdam 1724 von Wetstein gedruckt und von Isaacus Verburgius betreut, konzentriert sich auf das innerste Herzstück und die politische Kernproduktion Cicerons: den Briefwechsel. Eingebettet in die monumentale „Series Operum“ versammelt der Band die Epistolae ad Atticum, ad Quintum Fratrem, ad Brutum und ad Octavium und bietet eine direkte, fast diaristische Sicht auf die Krise der römischen Republik. Hier limitiert sich die aufklärerische Philologie nicht darauf, den Text zu bestimmen, sondern gibt eine lebendige, geschichtete Stimme zurück, durchzogen von Varianten und Kommentaren, die die historische Tiefgründigkeit erweitern. Der Band präsentiert sich thus als geordnetes Archiv des in Bewegung gesetzten Denkens, in dem privatschriftliche Aufzeichnungen zu politischem Dokument und moralischem Zeugnis werden.
MARKTVALUE
Die einzelnen Bände der Wetstein-Serie (1724), sofern isoliert aber vollständig, erzielen auf dem Antiquariatsmarkt in der Regel zwischen 200 und 400 Euro; die Gegenüberstellung der Frontispizgravur und der gute Erhaltungszustand, wie im vorliegenden Exemplar, stützen eine Bewertung im oberen Bereich.

PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zeitgenössische Pergamentbindung, fester Rücken mit Lederstempel und goldener Titelprägung. Siebter Band der Serie Operum, mit rotem und schwarzem Frontispiz und kalkographisch gestalteter Frontispiz. Text in Latein mit kritisch Apparatus, Scholien und Varianten. Hauptinhalt besteht aus dem Briefwechsel (Epistolae ad T. Pomponium Atticum libros XVI; ad Quintum Fratrem; ad Brutum; ad Octavium u. a.). Papier mit physiologischem Vergilbungen und Foliaturen. Bei alten Büchern, die eine jahrhundertealte Geschichte tragen, können einige Mängel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind. Pp. (2); 8nn; 1304; (2).

FULL TITLE AND AUTHOR
Opera quae supersunt
Amstelaedami, apud Rod. & Gerh. Wetstenios, 1724.
M. Tullii Ciceronis.

CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Der siebte Band nimmt eine zentrale Stellung innerhalb der Sammlung ein, da er den zivilisations- und politykritischen Epistolarzyklus von Ciceron enthält, eine primäre Quelle für das Verständnis der politischen und persönlichen Geschichte der späten Republik. Die Verburgius-Ausgabe fußt auf einer komplexen Traditionslinie, die Manuskripte, rinascimentale Ausgaben und Beiträge der großen modernen Editoren integriert. Die systematische Anordnung der Briefe und der Variantenapparat verwandeln den Text in ein Instrument höchsten kritischen Niveaus. In diesem Kontext ist der Briefwechsel nicht mehr nur Zeugnis der Geschichte, sondern wird zu einer lebendigen Materie der aufklärerischen Reflexion über Politik, Ethik und die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft. Der Band spiegelt so das Ideal einer geordneten und überprüfbaren Erkenntnis wider, wie es für die Republik der Briefe typisch ist.

BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Marco Tullio Cicerone (106–43 v. Chr.) war Redner, Philosoph und römischer Politiker, eine zentrale Figur der späten Republik. Seine Briefe, neben seinen rhetorischen und philosophischen Werken, bilden eine unverzichtbare Quelle zum Verständnis des öffentlichen und privaten Lebens seiner Zeit und geben direkte Einblicke in die Ereignisse und Protagonisten der republikanischen Krise.

PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Briefe Cicerons gehörten zu den meistgelesenen und am häufigsten neu gedruckten Texten seit dem Humanismus, aufgrund ihres historischen und stilistischen Werts. Die Wetstein-Ausgabe von 1724 reiht sich in die große nord-europäische philologische Tradition ein, die die Niederlande zu einem der wichtigsten Zentren der Produktion sunkritischer Ausgaben der Klassiker macht. Der siebte Band, der dem Epistolarium gewidmet ist, erlangte insbesondere unter Akademikern Verbreitung, wo er als Referenztext für das Studium der Rhetorik und der römischen Geschichte verwendet wurde.

BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
ICCU/OPAC SBN: auf spezifischem Band zu überprüfen (Series Operum, vol. VII, Amsterdam 1724)
WorldCat: Cicero, Opera, Wetstein, 1724 (vol. VII, Epistolae)
Brunet, Manuel du libraire, II, pp. 27–35 (Cicéron, edizioni olandesi)
Graesse, Trésor de livres rares, II, pp. 129–135
Harwood, View of the Various Editions of the Greek and Roman Classics, pp. 138–145
Sandys, A History of Classical Scholarship, vol. II, pp. 350–360

Der Verkäufer stellt sich vor

RareBooks NO-RESERVE bringt den Charme der Antike in das digitale Zeitalter – mit kuratierten Verkäufen, außergewöhnlichen Angeboten und Geschichten, die es wert sind, gesammelt zu werden. Weil das Besitz eines seltenen Buches sich wie eine Entdeckung anfühlen sollte, nicht wie ein Luxus. RareBooks NO-RESERVE revolutioniert den Online-Markt für antike und seltene Bücher. Als Pionier im E-Commerce revolutioniert das Unternehmen den Zugang zu wertvollen und sammelbaren Editionen, indem es exklusive Flash Sales auf führenden Plattformen startet — mit erheblichen Rabatten auf Bücher, die normalerweise nur zu Premiumpreisen erhältlich sind. Mit einem klaren Fokus auf Sichtbarkeit, digitale Innovation und strategische Preisgestaltung verwandelt RareBooks NO-RESERVE Seltenheit in Chance und baut durch unwiderstehliche Angebote sowie kuratierte Wertangebote eine nachhaltige Kundenbindung auf.
Übersetzt mit Google Übersetzer

CICERONE MIT WETSTENIANISCHEM COMMENTAR UND ALS LEBENDES ARCHIV DER RÖMISCHEN REPUBLIK
Dieses Volume der Werke Cicerons, in Amsterdam 1724 von Wetstein gedruckt und von Isaacus Verburgius betreut, konzentriert sich auf das innerste Herzstück und die politische Kernproduktion Cicerons: den Briefwechsel. Eingebettet in die monumentale „Series Operum“ versammelt der Band die Epistolae ad Atticum, ad Quintum Fratrem, ad Brutum und ad Octavium und bietet eine direkte, fast diaristische Sicht auf die Krise der römischen Republik. Hier limitiert sich die aufklärerische Philologie nicht darauf, den Text zu bestimmen, sondern gibt eine lebendige, geschichtete Stimme zurück, durchzogen von Varianten und Kommentaren, die die historische Tiefgründigkeit erweitern. Der Band präsentiert sich thus als geordnetes Archiv des in Bewegung gesetzten Denkens, in dem privatschriftliche Aufzeichnungen zu politischem Dokument und moralischem Zeugnis werden.
MARKTVALUE
Die einzelnen Bände der Wetstein-Serie (1724), sofern isoliert aber vollständig, erzielen auf dem Antiquariatsmarkt in der Regel zwischen 200 und 400 Euro; die Gegenüberstellung der Frontispizgravur und der gute Erhaltungszustand, wie im vorliegenden Exemplar, stützen eine Bewertung im oberen Bereich.

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FULL TITLE AND AUTHOR
Opera quae supersunt
Amstelaedami, apud Rod. & Gerh. Wetstenios, 1724.
M. Tullii Ciceronis.

CONTEXT AND SIGNIFICANCE
Der siebte Band nimmt eine zentrale Stellung innerhalb der Sammlung ein, da er den zivilisations- und politykritischen Epistolarzyklus von Ciceron enthält, eine primäre Quelle für das Verständnis der politischen und persönlichen Geschichte der späten Republik. Die Verburgius-Ausgabe fußt auf einer komplexen Traditionslinie, die Manuskripte, rinascimentale Ausgaben und Beiträge der großen modernen Editoren integriert. Die systematische Anordnung der Briefe und der Variantenapparat verwandeln den Text in ein Instrument höchsten kritischen Niveaus. In diesem Kontext ist der Briefwechsel nicht mehr nur Zeugnis der Geschichte, sondern wird zu einer lebendigen Materie der aufklärerischen Reflexion über Politik, Ethik und die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft. Der Band spiegelt so das Ideal einer geordneten und überprüfbaren Erkenntnis wider, wie es für die Republik der Briefe typisch ist.

BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Marco Tullio Cicerone (106–43 v. Chr.) war Redner, Philosoph und römischer Politiker, eine zentrale Figur der späten Republik. Seine Briefe, neben seinen rhetorischen und philosophischen Werken, bilden eine unverzichtbare Quelle zum Verständnis des öffentlichen und privaten Lebens seiner Zeit und geben direkte Einblicke in die Ereignisse und Protagonisten der republikanischen Krise.

PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Briefe Cicerons gehörten zu den meistgelesenen und am häufigsten neu gedruckten Texten seit dem Humanismus, aufgrund ihres historischen und stilistischen Werts. Die Wetstein-Ausgabe von 1724 reiht sich in die große nord-europäische philologische Tradition ein, die die Niederlande zu einem der wichtigsten Zentren der Produktion sunkritischer Ausgaben der Klassiker macht. Der siebte Band, der dem Epistolarium gewidmet ist, erlangte insbesondere unter Akademikern Verbreitung, wo er als Referenztext für das Studium der Rhetorik und der römischen Geschichte verwendet wurde.

BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
ICCU/OPAC SBN: auf spezifischem Band zu überprüfen (Series Operum, vol. VII, Amsterdam 1724)
WorldCat: Cicero, Opera, Wetstein, 1724 (vol. VII, Epistolae)
Brunet, Manuel du libraire, II, pp. 27–35 (Cicéron, edizioni olandesi)
Graesse, Trésor de livres rares, II, pp. 129–135
Harwood, View of the Various Editions of the Greek and Roman Classics, pp. 138–145
Sandys, A History of Classical Scholarship, vol. II, pp. 350–360

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Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Literatur
Buchtitel
Opera quae supersunt
Autor/ Illustrator
Cicerone
Zustand
Gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1724
Höhe
180 mm
Auflage
Erstausgabe in diesem Format
Breite
122 mm
Sprache
Latein
Originalsprache
Ja
Verlag
Amstelaedami, apud Rod. & Gerh. Wetstenios, 1724
Bindung
Pergament
Anzahl der Seiten
1316
Verkauft von
ItalienVerifiziert
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