AA.VV. - L'Europa Gelosa - 1672





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Eine italienische Ausgabe mit dem Titel L'Europa gelosa overo la gelosia de' Principati dell'Europa, von AA.VV., wurde 1672 in Köln für Scipione Cottar gedruckt, Pergamenteinband, 630 Seiten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eifersüchtig wie Fürsten, wütend wie Staaten: Der politische Traktat, der Europa durch ihre Ängste liest
Oper schlicht und überraschend modern, L’Europa gelosa fügt sich in die Tradition der politisch-diplomatischen Literatur des XVII. Jahrhunderts ein und bietet eine Lektüre der Spannungen zwischen den europäischen Mächten durch die Linse der “Eifersucht”, verstanden nicht als privates Gefühl, sondern als politische Kategorie. In diesem kleinen, kompakten und dichten Band reflektiert sich eine unruhige Europa, durchzogen von Rivalitäten, Verdächtigungen und Machtausgleich-Strategien. Der Coloniaer Druck, an ein gebildetes und internationales Publikum gerichtet, bezeugt die Verbreitung italienischer politischer Ideen im Herzen des Kontinents. Es ist ein Buch, das in fast aforistischer Form die moderne geopolitische Analyse vorwegnimmt.
MARKTWERT
Die seicentesken Ausgaben italienischer Politiktreatises, die im Nordbulk gedruckt wurden, vor allem in portabler Form und mit pragmatischem Anspruch, liegen in der Regel zwischen 100 und 300 Euro.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zeitgenössische Pergamentbindung mit handschriftlichem Titel am Rücken. Typografische Titelseite. Blätter mit einigen Verzierungen, Flecken und Benutzungserscheinungen; vorhanden alte handschriftliche Anmerkungen. Bei alten Büchern mit langer Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer berücksichtigt werden. Ps. (2); 24; 602; (2).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Die eifersüchtige Europa oder die Eifersucht der Fürstentümer Europas. Zweiter Teil.
Köln, von Scipione Cottar, 1672.
AA.VV.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Das Konzept der “Eifersucht” zwischen Staaten, zentral für das Werk, gehört zu einer politischen Tradition, die in den internationalen Beziehungen ein instabiles System sieht, das auf Misstrauen und gegenseitiger Kontrolle beruht. Der Text reiht sich in die Linie der Staatsräson-Traktate ein, doch mit einer agileren und beobachtenden, fast journalistischen Deutung. Die Wahl von Köln als Druckort ist kein Zufall: Die Stadt als Knotenpunkt von Handel und Ideen repräsentiert einen strategischen Punkt für die Verbreitung italienischer Texte in der germanischen Welt und darüber hinaus. Der Band reflektiert eine fragmentierte, aber vernetzte Europa, in dem jede Macht die andere mit Verdacht betrachtet und Dynamiken vorwegnimmt, die bis in die Gegenwart zentral bleiben.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Das Werk gehört zu dem anonymen oder Pseudonymen-Sektor der sechzehntentzige traktatistischen Politik, oft verbunden mit diplomatischen Kreisen oder privilegierten Beobachtern europäischer Höfe.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
In Köln von Scipione Cottar, einem im Nordbereich Europas tätigen Typografen, der Band gehört zu einer Produktion, die ein internationales Publikum anspricht. Die Anwesenheit der “Parte seconda” deutet auf eine durchdachte Verbreitung der Arbeit hin, vermutlich in mehreren Bänden oder Abschnitten. Die Verbreitung war wahrscheinlich begrenzt, aber zielgerichtet, für Leserinnen und Leser, die an zeitgenössischen politischen Dynamiken interessiert waren.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
ICCU/OPAC SBN: Die eifersüchtige Europa, Köln, Scipione Cotta, 1672 (Aufnahme zu überprüfen)
WorldCat: Die eifersüchtige Europa, Köln, 1672
Deutsche und holländische Kataloge des XVII. Jahrhunderts (VD17, zu verifizieren)
Studien zur raison d’État und zur traktatistischen Politik des europäischen Seicento
Verzeichnisse italienischer Bücher, die im XVII. Jahrhundert im Ausland gedruckt wurden
Der Verkäufer stellt sich vor
Eifersüchtig wie Fürsten, wütend wie Staaten: Der politische Traktat, der Europa durch ihre Ängste liest
Oper schlicht und überraschend modern, L’Europa gelosa fügt sich in die Tradition der politisch-diplomatischen Literatur des XVII. Jahrhunderts ein und bietet eine Lektüre der Spannungen zwischen den europäischen Mächten durch die Linse der “Eifersucht”, verstanden nicht als privates Gefühl, sondern als politische Kategorie. In diesem kleinen, kompakten und dichten Band reflektiert sich eine unruhige Europa, durchzogen von Rivalitäten, Verdächtigungen und Machtausgleich-Strategien. Der Coloniaer Druck, an ein gebildetes und internationales Publikum gerichtet, bezeugt die Verbreitung italienischer politischer Ideen im Herzen des Kontinents. Es ist ein Buch, das in fast aforistischer Form die moderne geopolitische Analyse vorwegnimmt.
MARKTWERT
Die seicentesken Ausgaben italienischer Politiktreatises, die im Nordbulk gedruckt wurden, vor allem in portabler Form und mit pragmatischem Anspruch, liegen in der Regel zwischen 100 und 300 Euro.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zeitgenössische Pergamentbindung mit handschriftlichem Titel am Rücken. Typografische Titelseite. Blätter mit einigen Verzierungen, Flecken und Benutzungserscheinungen; vorhanden alte handschriftliche Anmerkungen. Bei alten Büchern mit langer Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer berücksichtigt werden. Ps. (2); 24; 602; (2).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Die eifersüchtige Europa oder die Eifersucht der Fürstentümer Europas. Zweiter Teil.
Köln, von Scipione Cottar, 1672.
AA.VV.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Das Konzept der “Eifersucht” zwischen Staaten, zentral für das Werk, gehört zu einer politischen Tradition, die in den internationalen Beziehungen ein instabiles System sieht, das auf Misstrauen und gegenseitiger Kontrolle beruht. Der Text reiht sich in die Linie der Staatsräson-Traktate ein, doch mit einer agileren und beobachtenden, fast journalistischen Deutung. Die Wahl von Köln als Druckort ist kein Zufall: Die Stadt als Knotenpunkt von Handel und Ideen repräsentiert einen strategischen Punkt für die Verbreitung italienischer Texte in der germanischen Welt und darüber hinaus. Der Band reflektiert eine fragmentierte, aber vernetzte Europa, in dem jede Macht die andere mit Verdacht betrachtet und Dynamiken vorwegnimmt, die bis in die Gegenwart zentral bleiben.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Das Werk gehört zu dem anonymen oder Pseudonymen-Sektor der sechzehntentzige traktatistischen Politik, oft verbunden mit diplomatischen Kreisen oder privilegierten Beobachtern europäischer Höfe.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
In Köln von Scipione Cottar, einem im Nordbereich Europas tätigen Typografen, der Band gehört zu einer Produktion, die ein internationales Publikum anspricht. Die Anwesenheit der “Parte seconda” deutet auf eine durchdachte Verbreitung der Arbeit hin, vermutlich in mehreren Bänden oder Abschnitten. Die Verbreitung war wahrscheinlich begrenzt, aber zielgerichtet, für Leserinnen und Leser, die an zeitgenössischen politischen Dynamiken interessiert waren.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
ICCU/OPAC SBN: Die eifersüchtige Europa, Köln, Scipione Cotta, 1672 (Aufnahme zu überprüfen)
WorldCat: Die eifersüchtige Europa, Köln, 1672
Deutsche und holländische Kataloge des XVII. Jahrhunderts (VD17, zu verifizieren)
Studien zur raison d’État und zur traktatistischen Politik des europäischen Seicento
Verzeichnisse italienischer Bücher, die im XVII. Jahrhundert im Ausland gedruckt wurden

