Andrea Imwiehe - Encounter of birches_15






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Andrea Krauß; Encounter of birches_15; Acrylmalerei auf Leinwand; Originalausgabe; 2026; 70 cm hoch, 50 cm breit; Birkenstämme mit sandstrukturierter Oberfläche in zeitgenössischer Landschaft; handschriftlich vom Künstler signiert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Titel: Encounter of birches
Technik: Mischtechnik auf Leinwand / strukturierter Malgrund
Das Gemälde Encounter of Birches von Andrea Krauß entfaltet eine stille, beinahe meditative Begegnung zwischen Naturbeobachtung und malerischer Abstraktion. Auf der 70 × 50 cm großen Leinwand treten schlanke Birkenstämme in den Vordergrund, deren helle, strukturierte Rinden sich plastisch vom Hintergrund abheben. Die eingearbeitete Sandstruktur verstärkt diesen Eindruck von Körperlichkeit und Materialität – die Oberfläche wird nicht nur gesehen, sondern beinahe haptisch erfahrbar.
Die Birken selbst erscheinen wie vertikale Achsen, die den Bildraum gliedern. Sie stehen nicht dicht gedrängt, sondern lassen Zwischenräume offen, durch die sich eine weiche, atmosphärische Landschaft entfaltet. Der Hintergrund löst sich in ein flirrendes Geflecht aus Grün- und Blautönen auf, das an lichte Wälder oder nebelige Fernsichten erinnert. Im unteren Bildbereich bricht ein intensives Violett hervor, das wie ein blühendes Feld wirkt – vielleicht Heide, vielleicht ein imaginierter Farbraum. Diese Farbzone verleiht dem Werk eine emotionale Tiefe und schafft einen spannungsvollen Kontrast zur kühlen, fast entrückten oberen Hälfte.
Kunstgeschichtlich lässt sich das Werk in eine Tradition einordnen, die zwischen Naturalismus und Abstraktion vermittelt. Die Birke als Motiv hat in der europäischen Malerei eine lange Geschichte, etwa in der Romantik, wo sie oft für Leichtigkeit, Übergang und Melancholie stand. Gleichzeitig erinnert Krauß’ Behandlung von Farbe und Fläche an Tendenzen des Informel und der zeitgenössischen Landschaftsabstraktion: Der Raum wird nicht konstruiert, sondern entsteht aus Schichtungen, Lasuren und gestischen Eingriffen. Die sichtbare Materialität – verstärkt durch den Sand – knüpft zudem an Positionen an, die seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Leinwand als Objekt begreifen, nicht nur als Bildträger.
„Encounter“ – Begegnung – wird hier nicht narrativ erzählt, sondern visuell erfahrbar gemacht: als Zusammentreffen von Struktur und Auflösung, von Gegenständlichkeit und freiem Farbspiel, von Nähe (den greifbaren Stämmen) und Ferne (dem diffusen Raum dahinter). Die Birken wirken wie stille Zeugen, die den Betrachter in diesen Zwischenraum hineinziehen. Das Gemälde entfaltet so eine ruhige, kontemplative Spannung, die weniger auf dramatische Effekte als auf das langsame Sehen und Erleben setzt.
Titel: Encounter of birches
Technik: Mischtechnik auf Leinwand / strukturierter Malgrund
Das Gemälde Encounter of Birches von Andrea Krauß entfaltet eine stille, beinahe meditative Begegnung zwischen Naturbeobachtung und malerischer Abstraktion. Auf der 70 × 50 cm großen Leinwand treten schlanke Birkenstämme in den Vordergrund, deren helle, strukturierte Rinden sich plastisch vom Hintergrund abheben. Die eingearbeitete Sandstruktur verstärkt diesen Eindruck von Körperlichkeit und Materialität – die Oberfläche wird nicht nur gesehen, sondern beinahe haptisch erfahrbar.
Die Birken selbst erscheinen wie vertikale Achsen, die den Bildraum gliedern. Sie stehen nicht dicht gedrängt, sondern lassen Zwischenräume offen, durch die sich eine weiche, atmosphärische Landschaft entfaltet. Der Hintergrund löst sich in ein flirrendes Geflecht aus Grün- und Blautönen auf, das an lichte Wälder oder nebelige Fernsichten erinnert. Im unteren Bildbereich bricht ein intensives Violett hervor, das wie ein blühendes Feld wirkt – vielleicht Heide, vielleicht ein imaginierter Farbraum. Diese Farbzone verleiht dem Werk eine emotionale Tiefe und schafft einen spannungsvollen Kontrast zur kühlen, fast entrückten oberen Hälfte.
Kunstgeschichtlich lässt sich das Werk in eine Tradition einordnen, die zwischen Naturalismus und Abstraktion vermittelt. Die Birke als Motiv hat in der europäischen Malerei eine lange Geschichte, etwa in der Romantik, wo sie oft für Leichtigkeit, Übergang und Melancholie stand. Gleichzeitig erinnert Krauß’ Behandlung von Farbe und Fläche an Tendenzen des Informel und der zeitgenössischen Landschaftsabstraktion: Der Raum wird nicht konstruiert, sondern entsteht aus Schichtungen, Lasuren und gestischen Eingriffen. Die sichtbare Materialität – verstärkt durch den Sand – knüpft zudem an Positionen an, die seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Leinwand als Objekt begreifen, nicht nur als Bildträger.
„Encounter“ – Begegnung – wird hier nicht narrativ erzählt, sondern visuell erfahrbar gemacht: als Zusammentreffen von Struktur und Auflösung, von Gegenständlichkeit und freiem Farbspiel, von Nähe (den greifbaren Stämmen) und Ferne (dem diffusen Raum dahinter). Die Birken wirken wie stille Zeugen, die den Betrachter in diesen Zwischenraum hineinziehen. Das Gemälde entfaltet so eine ruhige, kontemplative Spannung, die weniger auf dramatische Effekte als auf das langsame Sehen und Erleben setzt.
