Ioannis Indagine - Astrologia Naturalis - 1630





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DAS SCHICKSAL, DAS INDEN STERNEN GESCHrieben STEHT: DIE NATÜRLICHE ASTROLOGIE ZWISCHEN HANDKUNDE UND OKKULTEN WISSENSCHAFTEN
Diese seltene deutsche Ausgabe der Astrologia Naturalis von Ioannes Indagine ist eine der faszinierendsten Zusammenfassungen der Wahrsagekünste, die zwischen Renaissance und frühem Barock verbreitet waren. Eine rätselhafte und einflussreiche Figur der deutschen esoterischen Kultur, baut Indagine ein interpretatives System auf, in dem Astrologie, Physiognomie und Chiromantie in einer Gesamtauslegung des Menschen als Mikrokosmos mit kosmischen Entsprechungen zusammenlaufen. Das Werk spiegelt den historischen Moment wider, in dem Medizin, Naturrmagie und Beobachtung des menschlichen Körpers noch keine getrennten Disziplinen waren, sondern Teil einer einheitlichen symbolischen Weltsicht des Universums. Die zahlreichen Holzschnittillustrationen und die ornamentalen, gravierten Beilagen tragen dazu bei, den Band in ein authentisches visuelles Labor des Sechszehnten Jahrhunderts zu verwandeln.
MARKET VALUE
Die sechzehntächtigen Ausgaben der Werke von Ioannes Indagine, die der Astrologie, Physiognomie und Chiromantie gewidmet sind, sind heute auf dem internationalen Antiquariatsmarkt zunehmend gesucht, besonders wenn sie mit Illustrationen und im einheitlichen Einband vollständig sind. Ähnliche Exemplare, vollständig und gut erhalten, erreichen im Allgemeinen Werte zwischen 1.500 und 4.000 Euro, mit Ausnahmen für besonders frische Kopien oder solche aus bedeutenden europäischen Esoterik-Sammlungen.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Nachgebundene Bindung in altem Pergament. Kolation: [30], 282 Seiten. Titelblatt graviert, zahlreiche ornamentale Initialen und ein illustrativer Beilagenkomplex aus ca. 88 Holzschnittfiguren im Text, zuzüglich Vorsatz- und Endblätter graviert. Handschriftliche Anmerkungen in Tinte und Bleistift am Vorderblatt und verstreut im Text. Verblasste Stempel am Titelblatt und auf der Rückseite; kleines Loch auf S. 87/88 mit geringer Verlust von einigen Buchstaben. Einige Randfaltungen, leichte Braunfärbungen, Flecken. Text und Illustrationen deutlich; stabile Bindung. Insgesamt gutes bis gut erhaltenes Exemplar. In alten Büchern mit mehrjähriger Geschichte können einige Mängel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Deß hochgelehrten Astronomi Ioannis Indagine Astrologia Naturalis.
Straßburg, Lazari Zetzners Erben, 1630.
Ioannis Indagine [Johannes von Hagen].
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Johannes Indagine war eine der berühmtesten Figuren des deutschen Okkultismus des frühen 16. Jahrhunderts. Seine Werke trugen wesentlich zur Verbreitung der mantischen Künste im deutschen Raum bei, in einer Zeit, in der Astrologie und Physiognomie als legitime Instrumente des Verständnisses der menschlichen Natur galten. Die Astrologia Naturalis gilt als einer der vollständigsten Texte dieses Genre: Der menschliche Körper wird als kosmische Landkarte interpretiert, in der Gesichtszüge, Handform und astrologische Konfigurationen zu entdeckenden Zeichen werden. Das Werk erlangte über ein Jahrhundert hinweg enorme Verbreitung durch Editorenzugänge, mehrfach in Latein und Deutsch neu aufgelegt. Die reichen didaktischen Holzschnitte trugen zu seiner weiten Verbreitung unter Ärzten, Astrologen, Alchemisten und Neugierigen der okkulten Wissenschaften bei.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Johannes Indagine, geboren als Johannes von Hagen (1467–1537), war Theologe, Astrologe, Kartäuser und Autor einiger der bekanntesten Traktate über Chiromantie und Physiognomie der deutschen Renaissance. Seine Werke vereinten empirische Beobachtung, mittelalterliche Tradition und astrologische Symbolik und beeinflussten die europäische Esoterik zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert nachhaltig. Er gilt als einer der führenden Verbreiter der Wahrsagekünste im deutschsprachigen Europa.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
> Das Werk erschien ursprünglich im 16. Jahrhundert und erfuhr eine enorme Verbreitung dank des wachsenden Interesses an Astrologie und Naturrmagie. Die Ausgabe von 1630, gedruckt von den Erben Lazarus Zetzners, positioniert sich im angesehenen Druckmilieu von Straßburg, einer wichtigen Stadt für den Umlauf ermetischer, alchemistischer und rosicrianischer Literatur im protestantischen Europa. Zetzner war tatsächlich einer der bedeutendsten Verleger esoterischer Texte des 17. Jahrhunderts.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
VD17: Verzeichnisse der Straßburger Ausgabe, Lazari Zetzners Erben, 1630.
WorldCat, Katalogkopien in europäischen und amerikanischen Bibliotheken.
Wellcome Collection Library, Abteilungen zu Chiromantie und Physiognomie.
Thorndike, History of Magic and Experimental Science.
Caillet, Manuel bibliographique des sciences psychiques et occultes.
Houzeau & Lancaster, Bibliographie générale de l’Astronomie.
Der Verkäufer stellt sich vor
DAS SCHICKSAL, DAS INDEN STERNEN GESCHrieben STEHT: DIE NATÜRLICHE ASTROLOGIE ZWISCHEN HANDKUNDE UND OKKULTEN WISSENSCHAFTEN
Diese seltene deutsche Ausgabe der Astrologia Naturalis von Ioannes Indagine ist eine der faszinierendsten Zusammenfassungen der Wahrsagekünste, die zwischen Renaissance und frühem Barock verbreitet waren. Eine rätselhafte und einflussreiche Figur der deutschen esoterischen Kultur, baut Indagine ein interpretatives System auf, in dem Astrologie, Physiognomie und Chiromantie in einer Gesamtauslegung des Menschen als Mikrokosmos mit kosmischen Entsprechungen zusammenlaufen. Das Werk spiegelt den historischen Moment wider, in dem Medizin, Naturrmagie und Beobachtung des menschlichen Körpers noch keine getrennten Disziplinen waren, sondern Teil einer einheitlichen symbolischen Weltsicht des Universums. Die zahlreichen Holzschnittillustrationen und die ornamentalen, gravierten Beilagen tragen dazu bei, den Band in ein authentisches visuelles Labor des Sechszehnten Jahrhunderts zu verwandeln.
MARKET VALUE
Die sechzehntächtigen Ausgaben der Werke von Ioannes Indagine, die der Astrologie, Physiognomie und Chiromantie gewidmet sind, sind heute auf dem internationalen Antiquariatsmarkt zunehmend gesucht, besonders wenn sie mit Illustrationen und im einheitlichen Einband vollständig sind. Ähnliche Exemplare, vollständig und gut erhalten, erreichen im Allgemeinen Werte zwischen 1.500 und 4.000 Euro, mit Ausnahmen für besonders frische Kopien oder solche aus bedeutenden europäischen Esoterik-Sammlungen.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Nachgebundene Bindung in altem Pergament. Kolation: [30], 282 Seiten. Titelblatt graviert, zahlreiche ornamentale Initialen und ein illustrativer Beilagenkomplex aus ca. 88 Holzschnittfiguren im Text, zuzüglich Vorsatz- und Endblätter graviert. Handschriftliche Anmerkungen in Tinte und Bleistift am Vorderblatt und verstreut im Text. Verblasste Stempel am Titelblatt und auf der Rückseite; kleines Loch auf S. 87/88 mit geringer Verlust von einigen Buchstaben. Einige Randfaltungen, leichte Braunfärbungen, Flecken. Text und Illustrationen deutlich; stabile Bindung. Insgesamt gutes bis gut erhaltenes Exemplar. In alten Büchern mit mehrjähriger Geschichte können einige Mängel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Deß hochgelehrten Astronomi Ioannis Indagine Astrologia Naturalis.
Straßburg, Lazari Zetzners Erben, 1630.
Ioannis Indagine [Johannes von Hagen].
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Johannes Indagine war eine der berühmtesten Figuren des deutschen Okkultismus des frühen 16. Jahrhunderts. Seine Werke trugen wesentlich zur Verbreitung der mantischen Künste im deutschen Raum bei, in einer Zeit, in der Astrologie und Physiognomie als legitime Instrumente des Verständnisses der menschlichen Natur galten. Die Astrologia Naturalis gilt als einer der vollständigsten Texte dieses Genre: Der menschliche Körper wird als kosmische Landkarte interpretiert, in der Gesichtszüge, Handform und astrologische Konfigurationen zu entdeckenden Zeichen werden. Das Werk erlangte über ein Jahrhundert hinweg enorme Verbreitung durch Editorenzugänge, mehrfach in Latein und Deutsch neu aufgelegt. Die reichen didaktischen Holzschnitte trugen zu seiner weiten Verbreitung unter Ärzten, Astrologen, Alchemisten und Neugierigen der okkulten Wissenschaften bei.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Johannes Indagine, geboren als Johannes von Hagen (1467–1537), war Theologe, Astrologe, Kartäuser und Autor einiger der bekanntesten Traktate über Chiromantie und Physiognomie der deutschen Renaissance. Seine Werke vereinten empirische Beobachtung, mittelalterliche Tradition und astrologische Symbolik und beeinflussten die europäische Esoterik zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert nachhaltig. Er gilt als einer der führenden Verbreiter der Wahrsagekünste im deutschsprachigen Europa.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
> Das Werk erschien ursprünglich im 16. Jahrhundert und erfuhr eine enorme Verbreitung dank des wachsenden Interesses an Astrologie und Naturrmagie. Die Ausgabe von 1630, gedruckt von den Erben Lazarus Zetzners, positioniert sich im angesehenen Druckmilieu von Straßburg, einer wichtigen Stadt für den Umlauf ermetischer, alchemistischer und rosicrianischer Literatur im protestantischen Europa. Zetzner war tatsächlich einer der bedeutendsten Verleger esoterischer Texte des 17. Jahrhunderts.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
VD17: Verzeichnisse der Straßburger Ausgabe, Lazari Zetzners Erben, 1630.
WorldCat, Katalogkopien in europäischen und amerikanischen Bibliotheken.
Wellcome Collection Library, Abteilungen zu Chiromantie und Physiognomie.
Thorndike, History of Magic and Experimental Science.
Caillet, Manuel bibliographique des sciences psychiques et occultes.
Houzeau & Lancaster, Bibliographie générale de l’Astronomie.
