Bareuther - Bavaria - Speiseservice für 12 Personen (41) - Porzellan





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein schönes Porzellan-Tafelservice für 12 Personen, hergestellt in Deutschland von Bareuther am Ende des Jahrhunderts.
Jedes Stück des Service ist am oberen Rand mit reliefartigen Streifen verziert und am Rand von einer feinen Goldkontur umgeben.
Das Markenzeichen der Manufaktur ist auf der Rückseite grün und durch einen Aufkleber Bavaria abgedeckt.
Das Service ist vollständig für 12 Personen und besteht aus:
12 Speiseteller
12 Suppenteller
12 Vorspeisen- bzw. Dessertteller
1 Suppenterrine
1 Salatschüssel
1 rundes Serviertablett
1 ovales Serviertablett
1 Raviera
Der Service ist in ausgezeichnetem Zustand.
Die Porzellanfabrik Bareuther wurde 1866 in Waldsassen von Johann Mathäus Riess gegründet, der zuvor bei der C.M. Hutschenreuther-Anstalt Erfahrung gesammelt hatte. Er starb ein Jahr später und das Unternehmen wurde von seinem Sohn Johann Riess übernommen. Der neue Eigentümer begann 1875 mit der Porzellanproduktion.
Das Werk geriet in finanzielle Schwierigkeiten und wurde 1884 an Wilhelm Schreider verkauft. Bereits 1885 wurde es erneut verkauft. Dieses Mal waren die neuen Eigentümer Max Jena, Ernst Ploß und Oskar Bareuther. Der neue Name des Unternehmens war Porzellanfabrik Jena, Bareuther & Co. Als Max Jena das Unternehmen 1887 verließ, erhielt es erneut einen neuen Namen und betrieb bis 1904 unter dem Namen Porzellanfabrik Bareuther & Co.
Zu Beginn des Jahrhunderts erlangte die Fabrik einen hervorragenden Ruf. 1904 wurde sie in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1930 beschäftigte sie etwa 700 Arbeiter. Leider wurde sie während des Zweiten Weltkriegs fast vollständig zerstört. Dennoch nahm sie einen Großteil der Belegschaft der Porzellanfabrik Königszelt A.G. auf, die nach der Proklamierung der Region als polnisches Gebiet ihre Heimat Silesia verlassen musste. 1949 nahm die Fabrik den Betrieb wieder vollständig auf. 1969 fusionierte sie mit Gareis, Kühnl & Cie. und setzte die Produktion als Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. A.G. fort. Wie die meisten deutschen Porzellanhersteller musste die Fabrik in den 1980er- und 1990er-Jahren mit der kostengünstigen ausländischen Produktion konkurrieren. 1994 meldete sie Insolvenz an.
Ein schönes Porzellan-Tafelservice für 12 Personen, hergestellt in Deutschland von Bareuther am Ende des Jahrhunderts.
Jedes Stück des Service ist am oberen Rand mit reliefartigen Streifen verziert und am Rand von einer feinen Goldkontur umgeben.
Das Markenzeichen der Manufaktur ist auf der Rückseite grün und durch einen Aufkleber Bavaria abgedeckt.
Das Service ist vollständig für 12 Personen und besteht aus:
12 Speiseteller
12 Suppenteller
12 Vorspeisen- bzw. Dessertteller
1 Suppenterrine
1 Salatschüssel
1 rundes Serviertablett
1 ovales Serviertablett
1 Raviera
Der Service ist in ausgezeichnetem Zustand.
Die Porzellanfabrik Bareuther wurde 1866 in Waldsassen von Johann Mathäus Riess gegründet, der zuvor bei der C.M. Hutschenreuther-Anstalt Erfahrung gesammelt hatte. Er starb ein Jahr später und das Unternehmen wurde von seinem Sohn Johann Riess übernommen. Der neue Eigentümer begann 1875 mit der Porzellanproduktion.
Das Werk geriet in finanzielle Schwierigkeiten und wurde 1884 an Wilhelm Schreider verkauft. Bereits 1885 wurde es erneut verkauft. Dieses Mal waren die neuen Eigentümer Max Jena, Ernst Ploß und Oskar Bareuther. Der neue Name des Unternehmens war Porzellanfabrik Jena, Bareuther & Co. Als Max Jena das Unternehmen 1887 verließ, erhielt es erneut einen neuen Namen und betrieb bis 1904 unter dem Namen Porzellanfabrik Bareuther & Co.
Zu Beginn des Jahrhunderts erlangte die Fabrik einen hervorragenden Ruf. 1904 wurde sie in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1930 beschäftigte sie etwa 700 Arbeiter. Leider wurde sie während des Zweiten Weltkriegs fast vollständig zerstört. Dennoch nahm sie einen Großteil der Belegschaft der Porzellanfabrik Königszelt A.G. auf, die nach der Proklamierung der Region als polnisches Gebiet ihre Heimat Silesia verlassen musste. 1949 nahm die Fabrik den Betrieb wieder vollständig auf. 1969 fusionierte sie mit Gareis, Kühnl & Cie. und setzte die Produktion als Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. A.G. fort. Wie die meisten deutschen Porzellanhersteller musste die Fabrik in den 1980er- und 1990er-Jahren mit der kostengünstigen ausländischen Produktion konkurrieren. 1994 meldete sie Insolvenz an.

