Vase - Keramik - Japan (Ohne mindestpreis)

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Japanische Keramikvase im Tokkuri-Format, unglasierte, holzgebrannte Bizen-yaki, braune Farbtöne, aus ca. 1930–1940, in hervorragendem Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Geheimnisvolle Vase, Japan, Tokkuri im Geist von Bizen-yaki – Wabi-Sabi, Holzbrand,
mögliche stilistische Nähe zu Koyama Fujio (um 1920/30)

Zum Verkauf steht eine außergewöhnlich ausdrucksstarke japanische Keramikvase von stiller, archaischer Schönheit. Das Objekt besitzt jene seltene Präsenz, die nicht durch Dekor, Glasur oder Prunk entsteht, sondern durch Erde, Feuer, Form und Zeit. Die Vase zeigt eine reduzierte, organische Form mit bauchigem Körper, schmalem Hals und kräftig gearbeiteter Mündung. Ihre unglasierte Oberfläche ist von warmen Braun-, Ocker- und Aschetönen geprägt. Kleine Unregelmäßigkeiten, natürliche Brandspuren und eine lebendige, leicht raue Textur verleihen dem Stück eine starke Wabi-Sabi-Ästhetik – die Schönheit des Einfachen, Unvollkommenen und Vergänglichen. In ihrer Form erinnert die Vase an einen Tokkuri – eine traditionelle japanische Sake-Flasche – kann jedoch ebenso als kleines Ikebana-Gefäß oder als meditatives Sammlerobjekt präsentiert werden.

Einordnung

Nach Erscheinungsbild, Ton, Oberfläche und Brandcharakter lässt sich das Stück überzeugend in die Tradition japanischer Steinzeugkeramik einordnen, insbesondere in die Nähe von Bizen-yaki. Bizen gehört zu den berühmten Rokkoyō / Six Ancient Kilns of Japan, den sechs alten Brennzentren Japans. Charakteristisch für diese Keramik ist der Verzicht auf künstliche Glasur. Die Wirkung entsteht allein durch den Ton, den Holzbrand, den Ascheanflug und die Atmosphäre im Ofen – häufig in traditionellen Anagama- oder Noborigama-Brennöfen. Die hier sichtbare Oberfläche mit ihrer erdigen, fast mineralischen Patina, den braunen Naturtönen und der zurückhaltenden, kraftvollen Formensprache steht ganz im Geist dieser alten japanischen Keramiktradition.


Besonders interessant ist die stilistische Nähe zu Arbeiten aus dem Umfeld von Koyama Fujio 小山冨士夫 (1900–1975), einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der japanischen Keramik des 20. Jahrhunderts.
Koyama Fujio war nicht nur Keramiker, sondern auch ein einflussreicher Forscher, Kenner und Vermittler japanischer Keramiktraditionen. Er arbeitete in verschiedenen Stilrichtungen und wird unter anderem mit Tanegashima-yaki 種子島焼 sowie Nanban-yaki 南蛮焼 in Verbindung gebracht – Keramiken mit bewusst archaischer, dunkler, erdiger und vom Feuer gezeichneter Oberfläche. In den frühen 1970er-Jahren errichtete er einen holzgefeuerten Ofen in der Präfektur Gifu und setzte sich intensiv mit historischen Brenntechniken auseinander. Die Erwähnung von Koyama Fujio erfolgt ausschließlich als stilistische und kunsthistorische Referenz, da Form, Oberfläche und Brandcharakter an diese Richtung japanischer Keramik denken lassen.

Zustand

Das Stück befindet sich in schönem, authentischem Zustand mit alters- und herstellungsbedingten Unregelmäßigkeiten. Die Oberfläche zeigt natürliche Brandspuren, kleine Unebenheiten, Farbnuancen und eine gewachsene Patina. Gerade diese Merkmale machen den Charakter des Objekts aus und sind bei traditioneller japanischer Keramik ausdrücklich Teil der ästhetischen Qualität.

Bitte beachten Sie die Fotos als wichtigen Bestandteil der Beschreibung.

Details

Objekt: Japanische Keramikvase / Tokkuri
Herkunft: Japan
Stil: Bizen-yaki / Wabi-Sabi / japanisches Steinzeug
Technik: Unglasierte, holzgebrannte Keramik
Brennofen-Tradition: Anagama / Noborigama, stilistisch naheliegend
Material: Steinzeug / Keramik
Datierung: wohl 20. Jahrhundert
Verwendung: Tokkuri, Ikebana-Gefäß, Sammlerobjekt, dekoratives Kunstobjekt
Zuschreibung: nicht signiert; mögliche stilistische Nähe zu Koyama Fujio, nicht gesichert

Japanische Schlüsselwörter

備前焼 – Bizen-yaki
侘寂 / わびさび – Wabi-Sabi
徳利 – Tokkuri / Sake-Flasche
花入 – Hanaire / Blumengefäß
生け花 – Ikebana
焼締 – Yakishime / unglasierter Hochbrand
穴窯 – Anagama
登り窯 – Noborigama
南蛮焼 – Nanban-yaki
種子島焼 – Tanegashima-yaki
小山冨士夫 – Koyama Fujio

Eindruck

Diese Vase ist ein stilles, kraftvolles Objekt für Sammler japanischer Keramik. Sie besitzt keine laute Dekoration, sondern jene konzentrierte Schönheit, die man erst bei längerer Betrachtung vollständig wahrnimmt: die Spur des Feuers, die Schwere des Tons, die asymmetrische Lebendigkeit der Handarbeit und die tiefe Erdverbundenheit traditioneller japanischer Ästhetik.

Ein charaktervolles Stück für eine anspruchsvolle Sammlung, ein reduziertes Interieur oder eine Präsentation im Geist japanischer Teekultur und Wabi-Sabi.


Geheimnisvolle Vase, Japan, Tokkuri im Geist von Bizen-yaki – Wabi-Sabi, Holzbrand,
mögliche stilistische Nähe zu Koyama Fujio (um 1920/30)

Zum Verkauf steht eine außergewöhnlich ausdrucksstarke japanische Keramikvase von stiller, archaischer Schönheit. Das Objekt besitzt jene seltene Präsenz, die nicht durch Dekor, Glasur oder Prunk entsteht, sondern durch Erde, Feuer, Form und Zeit. Die Vase zeigt eine reduzierte, organische Form mit bauchigem Körper, schmalem Hals und kräftig gearbeiteter Mündung. Ihre unglasierte Oberfläche ist von warmen Braun-, Ocker- und Aschetönen geprägt. Kleine Unregelmäßigkeiten, natürliche Brandspuren und eine lebendige, leicht raue Textur verleihen dem Stück eine starke Wabi-Sabi-Ästhetik – die Schönheit des Einfachen, Unvollkommenen und Vergänglichen. In ihrer Form erinnert die Vase an einen Tokkuri – eine traditionelle japanische Sake-Flasche – kann jedoch ebenso als kleines Ikebana-Gefäß oder als meditatives Sammlerobjekt präsentiert werden.

Einordnung

Nach Erscheinungsbild, Ton, Oberfläche und Brandcharakter lässt sich das Stück überzeugend in die Tradition japanischer Steinzeugkeramik einordnen, insbesondere in die Nähe von Bizen-yaki. Bizen gehört zu den berühmten Rokkoyō / Six Ancient Kilns of Japan, den sechs alten Brennzentren Japans. Charakteristisch für diese Keramik ist der Verzicht auf künstliche Glasur. Die Wirkung entsteht allein durch den Ton, den Holzbrand, den Ascheanflug und die Atmosphäre im Ofen – häufig in traditionellen Anagama- oder Noborigama-Brennöfen. Die hier sichtbare Oberfläche mit ihrer erdigen, fast mineralischen Patina, den braunen Naturtönen und der zurückhaltenden, kraftvollen Formensprache steht ganz im Geist dieser alten japanischen Keramiktradition.


Besonders interessant ist die stilistische Nähe zu Arbeiten aus dem Umfeld von Koyama Fujio 小山冨士夫 (1900–1975), einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der japanischen Keramik des 20. Jahrhunderts.
Koyama Fujio war nicht nur Keramiker, sondern auch ein einflussreicher Forscher, Kenner und Vermittler japanischer Keramiktraditionen. Er arbeitete in verschiedenen Stilrichtungen und wird unter anderem mit Tanegashima-yaki 種子島焼 sowie Nanban-yaki 南蛮焼 in Verbindung gebracht – Keramiken mit bewusst archaischer, dunkler, erdiger und vom Feuer gezeichneter Oberfläche. In den frühen 1970er-Jahren errichtete er einen holzgefeuerten Ofen in der Präfektur Gifu und setzte sich intensiv mit historischen Brenntechniken auseinander. Die Erwähnung von Koyama Fujio erfolgt ausschließlich als stilistische und kunsthistorische Referenz, da Form, Oberfläche und Brandcharakter an diese Richtung japanischer Keramik denken lassen.

Zustand

Das Stück befindet sich in schönem, authentischem Zustand mit alters- und herstellungsbedingten Unregelmäßigkeiten. Die Oberfläche zeigt natürliche Brandspuren, kleine Unebenheiten, Farbnuancen und eine gewachsene Patina. Gerade diese Merkmale machen den Charakter des Objekts aus und sind bei traditioneller japanischer Keramik ausdrücklich Teil der ästhetischen Qualität.

Bitte beachten Sie die Fotos als wichtigen Bestandteil der Beschreibung.

Details

Objekt: Japanische Keramikvase / Tokkuri
Herkunft: Japan
Stil: Bizen-yaki / Wabi-Sabi / japanisches Steinzeug
Technik: Unglasierte, holzgebrannte Keramik
Brennofen-Tradition: Anagama / Noborigama, stilistisch naheliegend
Material: Steinzeug / Keramik
Datierung: wohl 20. Jahrhundert
Verwendung: Tokkuri, Ikebana-Gefäß, Sammlerobjekt, dekoratives Kunstobjekt
Zuschreibung: nicht signiert; mögliche stilistische Nähe zu Koyama Fujio, nicht gesichert

Japanische Schlüsselwörter

備前焼 – Bizen-yaki
侘寂 / わびさび – Wabi-Sabi
徳利 – Tokkuri / Sake-Flasche
花入 – Hanaire / Blumengefäß
生け花 – Ikebana
焼締 – Yakishime / unglasierter Hochbrand
穴窯 – Anagama
登り窯 – Noborigama
南蛮焼 – Nanban-yaki
種子島焼 – Tanegashima-yaki
小山冨士夫 – Koyama Fujio

Eindruck

Diese Vase ist ein stilles, kraftvolles Objekt für Sammler japanischer Keramik. Sie besitzt keine laute Dekoration, sondern jene konzentrierte Schönheit, die man erst bei längerer Betrachtung vollständig wahrnimmt: die Spur des Feuers, die Schwere des Tons, die asymmetrische Lebendigkeit der Handarbeit und die tiefe Erdverbundenheit traditioneller japanischer Ästhetik.

Ein charaktervolles Stück für eine anspruchsvolle Sammlung, ein reduziertes Interieur oder eine Präsentation im Geist japanischer Teekultur und Wabi-Sabi.


Details

Epoche
1900-2000
Stil-Untertyp
Vom Art-déco-Stil inspiriert
Keramikart
Bizen
Herkunftsland
Japan
Material
Keramik
Stil
Von der Antike inspiriert
Farbe
Braun
Zustand
Hervorragender Zustand - kaum gebraucht, mit minimalen Altersspuren & Verschleißerscheinungen
Höhe
14 cm
Breite
9 cm
Tiefe
9 cm
Geschätzter Zeitraum
1930-1940
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
469
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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