Julián Pacheco (1937-2000) - Muro de Caceres





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Julián Pacheco (1937–2000) schuf Muro de Caceres (1968), ein Originalwerk mit Mischtechnik, handsigniert, 50 x 60 cm, 3 kg, Herkunft Spanien, verkauft mit Rahmen, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die "MUROS" sind Gemälde, die als plastische Putzarbeiten aus Häusern oder Vorortzäunen konfiguriert sind, übersät mit Graffiti in einer Handschrift, die offen den Protest gegen die Diktatur erklärt.
Der spanische Kontext (Informalismo): In Spanien nahm die Bewegung einen besonders intensiven und rauen Ton an. Unter dem repressiven und kulturell erstickenden Umfeld der Franco-Diktatur nutzten spanische Künstler das Informalismo als eine stille, rebellische Sprache der Freiheit und rohen Ausdrucks. Sie verwendeten oft eine dunkle, erdige und nüchterne Farbpalette – dominiert von Schwarz, Grau und Ocker – was direkt mit dem texturierten Hintergrund von Julián Pachecos Muro de Cáceres verbunden ist.
Geboren in Cuenca 1937, nach dem Besuch der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Madrid, zeigte er schon früh eine lebhafte Nonkonformität, die ihn dazu brachte, dem autoritären Regime seines Landes entgegenzustehen und sich der Communist Party anzunähern. Wegen seiner Militanterung heftig verfolgt, floh er 1963. Er lebte eine Zeitlang in Paris, wo er mit der New Figuration-Kollektivgruppe von Aillaud, Arroyo, Del Pezzo, Recalcati und Pozzati zusammenarbeitete. Später kam er nach Italien und ließ sich von 1967 bis 1976 mit seiner Frau Anna De Santi in Calcinato nieder. 1969 wurde ein großer Teil seiner Werke von den Nahan Galleries in New Orleans gekauft, und fortan war die Hälfte seiner Produktion auf den US-Markt ausgerichtet. 1972 gründete er mit Künstlern wie Eugenio Comencini, Antoni Mirò, Floriano De Santi und Bruno Rinaldi die Denunzia-Gruppe direkt in Calcinato; seine Einzelausstellungen in den wichtigsten italienischen Städten waren überfüllt.
Die "MUROS" sind Gemälde, die als plastische Putzarbeiten aus Häusern oder Vorortzäunen konfiguriert sind, übersät mit Graffiti in einer Handschrift, die offen den Protest gegen die Diktatur erklärt.
Der spanische Kontext (Informalismo): In Spanien nahm die Bewegung einen besonders intensiven und rauen Ton an. Unter dem repressiven und kulturell erstickenden Umfeld der Franco-Diktatur nutzten spanische Künstler das Informalismo als eine stille, rebellische Sprache der Freiheit und rohen Ausdrucks. Sie verwendeten oft eine dunkle, erdige und nüchterne Farbpalette – dominiert von Schwarz, Grau und Ocker – was direkt mit dem texturierten Hintergrund von Julián Pachecos Muro de Cáceres verbunden ist.
Geboren in Cuenca 1937, nach dem Besuch der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Madrid, zeigte er schon früh eine lebhafte Nonkonformität, die ihn dazu brachte, dem autoritären Regime seines Landes entgegenzustehen und sich der Communist Party anzunähern. Wegen seiner Militanterung heftig verfolgt, floh er 1963. Er lebte eine Zeitlang in Paris, wo er mit der New Figuration-Kollektivgruppe von Aillaud, Arroyo, Del Pezzo, Recalcati und Pozzati zusammenarbeitete. Später kam er nach Italien und ließ sich von 1967 bis 1976 mit seiner Frau Anna De Santi in Calcinato nieder. 1969 wurde ein großer Teil seiner Werke von den Nahan Galleries in New Orleans gekauft, und fortan war die Hälfte seiner Produktion auf den US-Markt ausgerichtet. 1972 gründete er mit Künstlern wie Eugenio Comencini, Antoni Mirò, Floriano De Santi und Bruno Rinaldi die Denunzia-Gruppe direkt in Calcinato; seine Einzelausstellungen in den wichtigsten italienischen Städten waren überfüllt.

