Delandine de Saint-Esprit - Le Moniteur des Dates - 1843

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Le Moniteur des dates von Delandine de Saint-Esprit, 1. Auflage 1843, Debécourt, libraire-éditeur, ledergebundene Ausgabe in grüner Farbe, Französisch, 544 Seiten, Originalsprache; Fachgebiet Geschichte; in befriedigtem Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

„Le Moniteur des dates, de 5200 avant Jésus-Christ à 1845 après Jésus-Christ“ von Jérôme Delandine de Saint-Esprit (1787-1855)

Le Moniteur des dates ist eine universelle Chronologie, die einen außergewöhnlichen Zeitraum abdeckt: von 5200 v. Chr. bis 1845 n. Chr., also mehr als sieben Jahrtausende menschlicher Geschichte, zusammengetragen auf 544 Seiten eines handlichen Bandes im In-12-Format. Das Ziel ist doppelt: dem kultivierten Leser ein Instrument für schnelle, zuverlässige Orientierung zu bieten — eine wahre gedächtnisstütze der Chronologie — und zugleich eine kohärente, auf Frankreich und die christliche Zivilisation ausgerichtete Sicht der Weltgeschichte zu schaffen.

Der erweiterte Untertitel des Werks offenbart die erstaunliche thematische Bandbreite des Unterfangens. Der Autor führt nacheinander auf: die Geschichte Frankreichs der Daten, den Blick der Nationen, die Märtyrer der Gallien, die großen Reiche der orientalischen Antike — Assyrien, Persien, Ägypten, China, Skythen —, die alten Kolonisierungen und die neuen Entdeckungen, Asia Minor, Rom und Karthago, Europa der Neuzeit, Frankreich der Gegenwart und die lebendigen Festlichkeiten.

Diese zeitliche Struktur wird durch eine synchronische Dimension — genannt Synchron — ergänzt, die neben der Datumsspalte die großen Abschnitte der nationalen Geschichte aufführt: die Ära Galliens, die heldenhaften Taten, das Christentum unter dem Zelt, die Invasionskriege, die Verschwörungen, die soziale Renaissance, die Revolution, die Terrorherrschaft, der Direktorium und das Konsulat, das *Empire*, die Restauration, die konstitutionelle Königsherrschaft. Hinzu kommen Phasen — synoptische Tabellen der großen Würden und Ämter der französischen Monarchie von den Ursprüngen bis zur Gegenwart: der Vatikan und die Konzilien, die Dynastien, die Krönung der Königinnen, die großen Hofkämmerer, die großen Referendare, die großen Admiräle, die großen Sénéchauds, die großen Connetables, die großen Chambellans, die großen Jäger, die großen Köner, die Maréchaux de France, die Navigatoren, die Entdeckungen und die Erfindungen.

Das Vorhandensein eines dekorativen Blechs mit dem oberen Deckel der Einbanddeckung — das eine Frau zeigt, die sich um Bienenstöcke kümmert, mit dem Wahlspruch „Wenn dir je der Mut zur Arbeit fehlt, erinnere dich an die Süße seiner Früchte“ — ist charakteristisch für eine Praxis während der Julimonarchie und des Zweiten Kaiserreichs. Die Bienen-Szene — eine Frau neben den Bienenstöcken — ist eine moralisiernde Ikonographie, die im 19. Jahrhundert weit verbreitet war und mit mehreren gleichzeitigen Wertvorstellungen verbunden ist: die geduldige und methodische Arbeit, die verzögerte Belohnung der Mühe, die Süße, die durch Ausdauer erzielt wird, und eine gewisse Idealisierung des ländlichen und häuslichen Frauentums. Außerdem ist die Biene ein Symbol des napoleonischen Imperiums, das in der französischen Bildsprache der ersten Hälfte des Jahrhunderts stark präsent ist. Das begleitende Motto — erinnere dich an die Süße ihrer Früchte — ist eine Paraphrase der klassischen lateinischen Maxime dulcia laborum, die Süße der Früchte der Arbeit, ein wiederkehrendes Motiv der schulischen und moralen Literatur jener Zeit.

Paris, Hermann Frères, rue de Tournon, 1843 — 1 Band in-12, 544 Seiten, Ganzlederband in grünem Kalbsleder, Rücken glatt mit goldenem Titel. Band abgenutzt, partieller Ausbleichung des ersten Deckels, Eckrisse am Rand, Ecken stumpf, im unteren linken Eck des hinteren Deckels fehlt ein Ledertäfelchen (siehe Foto). Druckstellen vereinzelt.

„Le Moniteur des dates, de 5200 avant Jésus-Christ à 1845 après Jésus-Christ“ von Jérôme Delandine de Saint-Esprit (1787-1855)

Le Moniteur des dates ist eine universelle Chronologie, die einen außergewöhnlichen Zeitraum abdeckt: von 5200 v. Chr. bis 1845 n. Chr., also mehr als sieben Jahrtausende menschlicher Geschichte, zusammengetragen auf 544 Seiten eines handlichen Bandes im In-12-Format. Das Ziel ist doppelt: dem kultivierten Leser ein Instrument für schnelle, zuverlässige Orientierung zu bieten — eine wahre gedächtnisstütze der Chronologie — und zugleich eine kohärente, auf Frankreich und die christliche Zivilisation ausgerichtete Sicht der Weltgeschichte zu schaffen.

Der erweiterte Untertitel des Werks offenbart die erstaunliche thematische Bandbreite des Unterfangens. Der Autor führt nacheinander auf: die Geschichte Frankreichs der Daten, den Blick der Nationen, die Märtyrer der Gallien, die großen Reiche der orientalischen Antike — Assyrien, Persien, Ägypten, China, Skythen —, die alten Kolonisierungen und die neuen Entdeckungen, Asia Minor, Rom und Karthago, Europa der Neuzeit, Frankreich der Gegenwart und die lebendigen Festlichkeiten.

Diese zeitliche Struktur wird durch eine synchronische Dimension — genannt Synchron — ergänzt, die neben der Datumsspalte die großen Abschnitte der nationalen Geschichte aufführt: die Ära Galliens, die heldenhaften Taten, das Christentum unter dem Zelt, die Invasionskriege, die Verschwörungen, die soziale Renaissance, die Revolution, die Terrorherrschaft, der Direktorium und das Konsulat, das *Empire*, die Restauration, die konstitutionelle Königsherrschaft. Hinzu kommen Phasen — synoptische Tabellen der großen Würden und Ämter der französischen Monarchie von den Ursprüngen bis zur Gegenwart: der Vatikan und die Konzilien, die Dynastien, die Krönung der Königinnen, die großen Hofkämmerer, die großen Referendare, die großen Admiräle, die großen Sénéchauds, die großen Connetables, die großen Chambellans, die großen Jäger, die großen Köner, die Maréchaux de France, die Navigatoren, die Entdeckungen und die Erfindungen.

Das Vorhandensein eines dekorativen Blechs mit dem oberen Deckel der Einbanddeckung — das eine Frau zeigt, die sich um Bienenstöcke kümmert, mit dem Wahlspruch „Wenn dir je der Mut zur Arbeit fehlt, erinnere dich an die Süße seiner Früchte“ — ist charakteristisch für eine Praxis während der Julimonarchie und des Zweiten Kaiserreichs. Die Bienen-Szene — eine Frau neben den Bienenstöcken — ist eine moralisiernde Ikonographie, die im 19. Jahrhundert weit verbreitet war und mit mehreren gleichzeitigen Wertvorstellungen verbunden ist: die geduldige und methodische Arbeit, die verzögerte Belohnung der Mühe, die Süße, die durch Ausdauer erzielt wird, und eine gewisse Idealisierung des ländlichen und häuslichen Frauentums. Außerdem ist die Biene ein Symbol des napoleonischen Imperiums, das in der französischen Bildsprache der ersten Hälfte des Jahrhunderts stark präsent ist. Das begleitende Motto — erinnere dich an die Süße ihrer Früchte — ist eine Paraphrase der klassischen lateinischen Maxime dulcia laborum, die Süße der Früchte der Arbeit, ein wiederkehrendes Motiv der schulischen und moralen Literatur jener Zeit.

Paris, Hermann Frères, rue de Tournon, 1843 — 1 Band in-12, 544 Seiten, Ganzlederband in grünem Kalbsleder, Rücken glatt mit goldenem Titel. Band abgenutzt, partieller Ausbleichung des ersten Deckels, Eckrisse am Rand, Ecken stumpf, im unteren linken Eck des hinteren Deckels fehlt ein Ledertäfelchen (siehe Foto). Druckstellen vereinzelt.

Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Geschichte
Buchtitel
Le Moniteur des Dates
Autor/ Illustrator
Delandine de Saint-Esprit
Zustand
Angemessen
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1843
Auflage
Erstauflage
Sprache
Französisch
Originalsprache
Ja
Verlag
Debécourt, libraire-éditeur
Bindung
Leder
Anzahl der Seiten
544
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