Dekorative Glocke - Vietnam - rituelle Glocke






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Bronze-Ritualglocke der Dong-Son-Kultur aus Vietnam, lost-wax-Guss, Höhe 11,5 cm, Durchmesser 8,5 cm, Datierung ca. 5. Jh. v. Chr. bis 2. Jh. n. Chr., guter Erhaltungszustand mit altersbedingten Gebrauchsspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
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Rituelle Glocke
Kultur der Dong-Son (Norden Vietnams und Erweiterungsgebiet in kontinental Südostasiatien)
Provinz Battambang
Bronzezeit, erstreckend vom 5. Jh. v. Chr. bis zum 1.–2. Jh. n. Chr.
Kupferlegierung ( Bronze)
Höhe: 11,5 cm - Durchmesser: 8,5 cm
Seltene liturgische Glocke aus schmelzgegossenem Bronze, mit flachem und eigenwillig asymmetrischem Profil, charakteristisch für prestigeträchtige Klanginstrumente der Bronzezeit in Südostasien.
Das Objekt ist dafür gedacht, vertikal aufgehängt zu werden. Der obere Abschnitt, rechteckig abgeflacht, bildet eine Fassung oder einen Befestigungshalm, leicht konkav an der Spitze. Der Glockenkörper weitet sich asymmetrisch aus und endet in einem breiten, gebogenen Unterrock in Mondform. Eine der Hauptflächen trägt ein ursprüngliches geometrisches Linienmuster: eine doppelte, flach eingekerbte Nut, die harmonisch den geschwungenen Konturen und der Biegung des Instrumentes folgt und seine puristische Oberfläche strukturieren.
Das Stück trägt eine wunderbare archäologische Patina. Ein tiefes grünlich-bleigrauer Hintergrund (Kupferkarbonat) wechselt mit bedeutenden Sediment- und Erdkonglomeraten in ockergelbbrauner Tönung (reich an Eisenoxiden), stark mineralisiert und in die Cavities sowie an den Rändern des Unterrocks eingeklebt, was einen sehr langen Verbleib im Vergrabungszentrum bezeugt.
Obwohl die Dong-Son-Kultur weltweit berühmt ist für ihre großen Bronzebläcke, verfügte sie auch über eine reiche Tradition hoch spezialisierter Schlaginstrumente wie flache Glocken und Schellen. Obwohl die Provinz Battambang nicht der ursprüngliche Ursprung dieser Kultur ist, bildete sie doch einen integralen Bestandteil der Fernhandelsnetzwerke. Prestigeträchtige Objekte zirkulierten stark entlang der Küsten und Wasserwege (Mekong, Tonlé Sap). Sie wurden nach Kambodscha, Thailand, Laos und bis nach Indonesien exportiert.
Diese Glocken waren nicht einfache Gebrauchsgegenstände, sondern heilige Instrumente, die von Schamanen, Clanführern oder der Aristokratie bei Ackerzeremonien, Begräbungsritualen oder zur rhythmischen Begleitung ritueller Tänze verwendet wurden. Getragen oder an hölzernen Portiken aufgehängt, erlaubte ihre asymmetrische Form besondere akustische Eigenschaften. Gegenstände von großem Prestige und Symbolik von spiritueller und zeitlicher Macht begleiteten oft Würdenträger in ihren Gräbern.
Erhaltungszustand:
Guter struktureller Erhaltungszustand für Bronze aus dieser Epoche. Die dekorativen Reliefmotive bleiben scharf und gut lesbar trotz natürlicher Oxidation.
Provenienz: Kanaka The Collection
Versendet mit UPS und versichert
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Rituelle Glocke
Kultur der Dong-Son (Norden Vietnams und Erweiterungsgebiet in kontinental Südostasiatien)
Provinz Battambang
Bronzezeit, erstreckend vom 5. Jh. v. Chr. bis zum 1.–2. Jh. n. Chr.
Kupferlegierung ( Bronze)
Höhe: 11,5 cm - Durchmesser: 8,5 cm
Seltene liturgische Glocke aus schmelzgegossenem Bronze, mit flachem und eigenwillig asymmetrischem Profil, charakteristisch für prestigeträchtige Klanginstrumente der Bronzezeit in Südostasien.
Das Objekt ist dafür gedacht, vertikal aufgehängt zu werden. Der obere Abschnitt, rechteckig abgeflacht, bildet eine Fassung oder einen Befestigungshalm, leicht konkav an der Spitze. Der Glockenkörper weitet sich asymmetrisch aus und endet in einem breiten, gebogenen Unterrock in Mondform. Eine der Hauptflächen trägt ein ursprüngliches geometrisches Linienmuster: eine doppelte, flach eingekerbte Nut, die harmonisch den geschwungenen Konturen und der Biegung des Instrumentes folgt und seine puristische Oberfläche strukturieren.
Das Stück trägt eine wunderbare archäologische Patina. Ein tiefes grünlich-bleigrauer Hintergrund (Kupferkarbonat) wechselt mit bedeutenden Sediment- und Erdkonglomeraten in ockergelbbrauner Tönung (reich an Eisenoxiden), stark mineralisiert und in die Cavities sowie an den Rändern des Unterrocks eingeklebt, was einen sehr langen Verbleib im Vergrabungszentrum bezeugt.
Obwohl die Dong-Son-Kultur weltweit berühmt ist für ihre großen Bronzebläcke, verfügte sie auch über eine reiche Tradition hoch spezialisierter Schlaginstrumente wie flache Glocken und Schellen. Obwohl die Provinz Battambang nicht der ursprüngliche Ursprung dieser Kultur ist, bildete sie doch einen integralen Bestandteil der Fernhandelsnetzwerke. Prestigeträchtige Objekte zirkulierten stark entlang der Küsten und Wasserwege (Mekong, Tonlé Sap). Sie wurden nach Kambodscha, Thailand, Laos und bis nach Indonesien exportiert.
Diese Glocken waren nicht einfache Gebrauchsgegenstände, sondern heilige Instrumente, die von Schamanen, Clanführern oder der Aristokratie bei Ackerzeremonien, Begräbungsritualen oder zur rhythmischen Begleitung ritueller Tänze verwendet wurden. Getragen oder an hölzernen Portiken aufgehängt, erlaubte ihre asymmetrische Form besondere akustische Eigenschaften. Gegenstände von großem Prestige und Symbolik von spiritueller und zeitlicher Macht begleiteten oft Würdenträger in ihren Gräbern.
Erhaltungszustand:
Guter struktureller Erhaltungszustand für Bronze aus dieser Epoche. Die dekorativen Reliefmotive bleiben scharf und gut lesbar trotz natürlicher Oxidation.
Provenienz: Kanaka The Collection
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