Gothic Architektonisches Ornament - gothisch - Auktion Retabel





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Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es ist ein Stück, das diese späte gotische Stimmung bewahrt, die noch im 17. Jahrhundert in vielen Werkstätten für Bildhauerei und religiöse Architektur lebendig war. Der Abschluss, ganz aus Holz geschnitzt, zeigt diese so charakteristische Mischung aus Struktur und Ornament: Das Dreieck, das das Ensemble krönt, fungiert als ein kleiner Giebel, ist aber vollständig von Tracerien, Spitzbogenstrukturen und pflanzlichen Motiven perforiert, die sich mit einer fast kalligraphischen Flüssigkeit verflechten.
Das Holz, durch Jahrhunderte Gottesdienst und Kerzenrauch gealtert, hat jene warme, matte Tönung angenommen, die nur Zeit und Liturgie geben. Die Linien sind fest, aber nicht starr: Man sieht die Hand eines Holzworkers, der noch innerhalb der gotischen Sprache arbeitet, wenn auch zu einer Zeit, in der Renaissance und Barock sich langsam durchsetzten. Diese Persistenz des Stils – so gangbar bei ländlichen Altären oder bei Aufträgen zur Fortführung der Andacht – verleiht ihm einen besonderen Charme, als wäre es ein Echo einer mittelalterlichen Welt, die sich gegen das Verschwinden wehrt.
Als Abschluss eines Altars dürfte es einen oberen Körper krönen, vielleicht einen Rahmen um eine Nische oder ein Attikän mit skulptierten Szenen begleitend. Seine Funktion war, den Blick zu heben, nach oben zu richten, und das gelingt durch jene vertikale Wirkung, die durch Bögen und aufsteigende Linien erzeugt wird. Es ist ein Fragment, das auch isoliert seine symbolische Kraft und seine architektonische Präsenz bewahrt, ein Zeugnis für das Fortbestehen gotischer Geschmack in dem heiligen Holz Spaniens.
Einsendung bestätigt und gut verpackt."
Der Verkäufer stellt sich vor
Es ist ein Stück, das diese späte gotische Stimmung bewahrt, die noch im 17. Jahrhundert in vielen Werkstätten für Bildhauerei und religiöse Architektur lebendig war. Der Abschluss, ganz aus Holz geschnitzt, zeigt diese so charakteristische Mischung aus Struktur und Ornament: Das Dreieck, das das Ensemble krönt, fungiert als ein kleiner Giebel, ist aber vollständig von Tracerien, Spitzbogenstrukturen und pflanzlichen Motiven perforiert, die sich mit einer fast kalligraphischen Flüssigkeit verflechten.
Das Holz, durch Jahrhunderte Gottesdienst und Kerzenrauch gealtert, hat jene warme, matte Tönung angenommen, die nur Zeit und Liturgie geben. Die Linien sind fest, aber nicht starr: Man sieht die Hand eines Holzworkers, der noch innerhalb der gotischen Sprache arbeitet, wenn auch zu einer Zeit, in der Renaissance und Barock sich langsam durchsetzten. Diese Persistenz des Stils – so gangbar bei ländlichen Altären oder bei Aufträgen zur Fortführung der Andacht – verleiht ihm einen besonderen Charme, als wäre es ein Echo einer mittelalterlichen Welt, die sich gegen das Verschwinden wehrt.
Als Abschluss eines Altars dürfte es einen oberen Körper krönen, vielleicht einen Rahmen um eine Nische oder ein Attikän mit skulptierten Szenen begleitend. Seine Funktion war, den Blick zu heben, nach oben zu richten, und das gelingt durch jene vertikale Wirkung, die durch Bögen und aufsteigende Linien erzeugt wird. Es ist ein Fragment, das auch isoliert seine symbolische Kraft und seine architektonische Präsenz bewahrt, ein Zeugnis für das Fortbestehen gotischer Geschmack in dem heiligen Holz Spaniens.
Einsendung bestätigt und gut verpackt."
