Altrömisch, Kaiserreich Bronze Anhängerkupplungsöse - 14 cm

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Ruth Garrido Vila
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Von Ruth Garrido Vila ausgewählt

Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.

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Bronzen Anlege-Ring aus dem Römischen Reich, datiert auf das 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr., 14 cm hoch, 10 cm breit, ca. 360 g, vollständig in Bronze gegossen, mit Sonnenrad-Motiv, ursprünglich Teil eines schweren Zug- oder Lastenzuges, montiert auf einer schwarz lackierten Schmiedeeisen-Sockel.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Dieses Objekt ist ein Pass- und Führungsring aus römischer bis frühmittelalterlicher Zeit, vollständig aus Bronze gegossen. Es handelt sich um ein schweres Stück für seine Größe, massiv gebaut, um großen Zugkräften standzuhalten.
Das Dekor ist beidseitig mit einer Heißstempeldekoration versehen, eine Signatur des römischen Handwerks.
Es stammt aus der gallo-römischen Periode, genauer gesagt aus dem Zeitraum des II. bis IV. Jahrhunderts n. Chr. (Hoch- bis Spätantike im Römischen Reich).

Dieses Ausrüstungsstück gehörte zu einem Satz schwerer Zaumzeug oder Sattelzeug für einen Wagen oder ein Zugtier (Pferd oder Rind). Es wurde am hölzernen Zuggespann befestigt. Die große zentrale Öffnung führte die Lederzügel aus dickem Leder, damit sie sich unter Anstrengung nicht verheddern; der kleine obere Bügel diente als fester Ankerpunkt. Die vier kleinen seitlichen Protuberanzen (Flügel) dienten als Keile oder Anschläge, um den Ring in seiner Holzkonstruktion oder seiner Lederauflage zu stabilisieren.
Bronze ist ein teures Metall. Übliche Pass- oder Führungsstücke waren oft aus Schmiedeeisen. Ein so schweres und kunstvoll gearbeitetes Stück aus Bronze deutet darauf hin, dass es zu einem transportablen, wertvollen Wagen, einem Prunkwagen oder einem romerisch- bzw. frühmittelalterlichen militärischen Zug gehörte.

Interessant zu bemerken: Der zentrale Kreis und die generelle Silhouette des Objekts greifen das Motiv des Rades oder der Sonnenscheibe auf, ein universelles Symbol für den Sonnenlauf am Himmel. Die vier kleinen Spitzen stilisieren die Strahlen der Sonne, die vom zentralen Kreis ausgehen, wodurch der kosmische und heilige Charakter des Stücks betont wird.
In den II. und III. Jahrhunderten n. Chr. (der Zeitraum dieses Objekts) war der Kult der Sonnengottheit (Sol Invictus, die unbesiegbare Sonne) im Römischen Reich äußerst populär, insbesondere bei Militärs und Zugleitern. Es war daher sehr verbreitet, Bronzestücke von Fahrzeugen mit Attributen dieser Schutzgottheit zu schmücken.

Zusammengefasst ist dieses Objekt ein stark religiös und symbolisch aufgeladenes Zuggeschirrteil, gestaltet nach dem Bild einer Sonnengottheit, um den göttlichen Schutz auf den Straßen des Reiches zu bringen.

Maße: 14 cm hoch x 10 cm breit, 360 g
In einer einzigen Gussaufnahme gefertigt, Sandguss oder verlorene Form. Bronzepatina.
Auf einem fundament aus Schmiedeeisen montiert und schwarz lackiert.
Private belgische Sammlung des Verkäufers.
Wird per BPOST mit Sendungsverfolgung verschickt.

Dieses Objekt ist ein Pass- und Führungsring aus römischer bis frühmittelalterlicher Zeit, vollständig aus Bronze gegossen. Es handelt sich um ein schweres Stück für seine Größe, massiv gebaut, um großen Zugkräften standzuhalten.
Das Dekor ist beidseitig mit einer Heißstempeldekoration versehen, eine Signatur des römischen Handwerks.
Es stammt aus der gallo-römischen Periode, genauer gesagt aus dem Zeitraum des II. bis IV. Jahrhunderts n. Chr. (Hoch- bis Spätantike im Römischen Reich).

Dieses Ausrüstungsstück gehörte zu einem Satz schwerer Zaumzeug oder Sattelzeug für einen Wagen oder ein Zugtier (Pferd oder Rind). Es wurde am hölzernen Zuggespann befestigt. Die große zentrale Öffnung führte die Lederzügel aus dickem Leder, damit sie sich unter Anstrengung nicht verheddern; der kleine obere Bügel diente als fester Ankerpunkt. Die vier kleinen seitlichen Protuberanzen (Flügel) dienten als Keile oder Anschläge, um den Ring in seiner Holzkonstruktion oder seiner Lederauflage zu stabilisieren.
Bronze ist ein teures Metall. Übliche Pass- oder Führungsstücke waren oft aus Schmiedeeisen. Ein so schweres und kunstvoll gearbeitetes Stück aus Bronze deutet darauf hin, dass es zu einem transportablen, wertvollen Wagen, einem Prunkwagen oder einem romerisch- bzw. frühmittelalterlichen militärischen Zug gehörte.

Interessant zu bemerken: Der zentrale Kreis und die generelle Silhouette des Objekts greifen das Motiv des Rades oder der Sonnenscheibe auf, ein universelles Symbol für den Sonnenlauf am Himmel. Die vier kleinen Spitzen stilisieren die Strahlen der Sonne, die vom zentralen Kreis ausgehen, wodurch der kosmische und heilige Charakter des Stücks betont wird.
In den II. und III. Jahrhunderten n. Chr. (der Zeitraum dieses Objekts) war der Kult der Sonnengottheit (Sol Invictus, die unbesiegbare Sonne) im Römischen Reich äußerst populär, insbesondere bei Militärs und Zugleitern. Es war daher sehr verbreitet, Bronzestücke von Fahrzeugen mit Attributen dieser Schutzgottheit zu schmücken.

Zusammengefasst ist dieses Objekt ein stark religiös und symbolisch aufgeladenes Zuggeschirrteil, gestaltet nach dem Bild einer Sonnengottheit, um den göttlichen Schutz auf den Straßen des Reiches zu bringen.

Maße: 14 cm hoch x 10 cm breit, 360 g
In einer einzigen Gussaufnahme gefertigt, Sandguss oder verlorene Form. Bronzepatina.
Auf einem fundament aus Schmiedeeisen montiert und schwarz lackiert.
Private belgische Sammlung des Verkäufers.
Wird per BPOST mit Sendungsverfolgung verschickt.

Details

Kultur
Altrömisch, Kaiserreich
Jahrhundert/ Zeitraum
IIe-IV siècle avant JC
Name of object
hitch ring
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2011
Material
Bronze
Erwerbsland
Belgien
Zustand
Gut
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
14 cm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1960
Width
10 cm
Vorbesitzer – Erwerbsland
Belgien
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
BelgienVerifiziert
398
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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