Bronzezeit Bronze Außergewöhnliche Panoplie des Luristáns

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Ruth Garrido Vila
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Außergewöhnliche luristanische Bronze-Gruppe aus der späten Bronzezeit, bestehend aus einem Schild mit acht stilisierten liegenden Löwen und Sonnenscheiben, einem Marlik-Typ-Schwert mit sichelförmigem Griff und Keilschriftinschriften sowie einem Bronze-Gürtel; alle Teile in gutem Zustand mit olivgrüner Patina; Erwerb bei einer spanischen Galerie im Jahr 2001, Echtheitszertifikat beigefügt.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Außergewöhnliche Panoplie von Luristán, Jahrhunderte XIII v.Chr. – VI v.Chr.

Historische Periode: Jahrhunderte XIII v.Chr. – XII v.Chr., Ende der Bronzezeit.

Kultur: Luristán, Völker des Vorderen Orients, Westen Irans (Zagrosgebirge) Westasien. Zeitraum der Herrschaft Assyriens von Assur-nirari IV (Aššur-nērārī IV) und Shamshi-Adad V im 10.–11. Jh. v.Chr.

Objekte: Schild, verziert mit stilisierten Löwen in liegender Stellung, und Sonnenräder. Marlik-Typ Schwert, Knauf mit zwei Öhrchen und keilschriftliche Zeichen. Gürtel verziert.

Diese Art von verzierter Ausrüstung findet sich in den Königsgräbern von Marlik sowie in der Luristán-Region; vermutlich war sie demüt einem hochrangigen Offizier oder einem Adligen gehörig, und es ist unglaublich selten, dass komplette Objekte dieser Art erhalten sind. Die Anwesenheit eines derart aufwendigen Goldschmiedehandwerks spiegelt die fortgeschrittenen metallurgischen Fähigkeiten der Luristán-Zivilisation wider. Diese Objekte wurden nicht nur zum Kämpfen hergestellt; vielmehr dienten sie vorwiegend als Statussymbol oder zu Zeremonien- bzw. votiven Zwecken. Was auch immer ihre ursprünglichen Funktionen gewesen sein mögen, dieses Ensemble wäre spektakulär anzusehen, mit einer tiefen, glänzenden Oberfläche, wenn es poliert ist.

Alle drei Objekte gehören zur Kultur des sogenannten Luristán, bekannt vor allem durch seine berühmten Bronzestücke (insbesondere im II. und I. Jahrtausend v.Chr.). Diese Objekte zeigen Einflüsse anderer Kulturen wie der Mesopotamier, sowie anderer naheöstlicher Kulturen wie der Urartu-Kultur (IX.–VI. Jh. v.Chr.), Reich der Eisenzeit III, gelegen im Gebiet des Vansees und Ost-Anatolien (heutiges Ost-Armenien, Ost-Türkei und Nordwest-Iran), und auch beeinflusst von den Neoassyrern (IX.–VII. Jh. v.Chr., in deren Zeit Neoassyrer wie Tiglat-pileser III oder Sanherib Feldzüge in den Zagros führten). Die Luristán-Region genoss einen legendären Ruf dafür, Bronzewaffen während der Bronzezeit zu schmieden. Das geglühte Bronzekunstwerk aus Luristán produzierte Waffen für Kunden in Babylonien und Assyrien. Viele dieser Auftraggeber waren Könige und andere Adlige dieser Reiche, wie die Gravuren ihrer Namen auf einigen Dolchen und Schwertern aus Luristán zeigen.

- Schild:
Bronzener Schild mit großem zentraler Vorsprung (Umbo) verziert mit mit Hochrelief geschmiedeten/gehämmerten Mustern.
Produktionsmethode: Ausgearbeitet durch das Reponier-Verfahren (von der Rückseite gehämmert, um das Relief auf der Vorderseite zu erzeugen).
Eine äußere Band um das Umbo (bzw. zentrale kegelförmige Partie) mit acht stilisierten Löwen in liegender Stellung (recumbens „sitzend oder zurückgelehnt“) und geöffneter Maulpartie. Die Löwen stehen paarweise einander gegenüber, und dazwischen befindet sich die Sonnenscheibe, dargestellt durch eine zentrale erhabene Knopfform, umgeben von zwei konzentrischen Punktkreisen. Ursprünglich hatte der Schild acht Löwen, heute bleiben vier und acht Sonnenräder erhalten. Die äußere Band enthält kleinere Sonnenräder, dargestellt als zentrale erhabene Knöpfe, die von einer Punkterille umgeben sind.
Hauptmotiven dieses Schildtyps sind stilisierte Tierfiguren, speziell Löwen und Stiere, angeordnet in konzentrischen Kreisen. Diese Tiere waren Symbole von Stärke, Mut und göttlichem Schutz. Zweck dieser Schilde war vor allem zeremonieller oder votiver Charakter, weniger als funktionale Waffe. Viele wurden den Hauptgottheiten des Krieges geweiht.

Abmessungen: äußere Band 55 mm Ø, Umbo-Zentrum 205 mm Ø, Gesamtdurchmesser 315 mm (55 mm + 205 mm + 55 mm). Dicke: 1,8–2 mm. Gewicht: 484 g. Der zentrale Umbo-Teil besitzt eine dickere Metallstärke.
Zustand: gut, schöne olivegrüne Patina auf der Oberfläche, dunklere braune Hintergründe. Fehlende Teile aus alter Zeit, siehe Fotos.

Schild-Referenzen:
Bronzener Schild mit Tiermotiven im Nationalmuseum Teheran, 1200–1000 v.Chr.
Ein großer persischer Bronzeton, 10.–9. Jh. v.Chr. Christie’s London, 11. Juni 1997, Los 32.
Schild der Festung Karmir Blur (Teishebaini), Armenien. Schild von Toprakkale (Tushpa).

- Schwert:
Produktionsmethode: Ausgegossen mittels Wachsausschmelzverfahren.
Beschreibung: Griff und Klinge in einem Stück.
Modell/Typ: Marlik mit zunehmendem Griffknauf und zwei Öhrchen, keilschriftliche Zeichen. Marlik-Modell, Hybrid aus Typ A.1.c und A.2.d.
Klinge dreieckig, zweischneidig, konvergiert zur Spitze. Zwei Öhrchen beenden den breiteren Klingenabschnitt. Mittelrippe flach gespant oder erhoben, Parierstück ringförmig und Schulterpartie eingerückt, rechteckiger säulenförmiger Griff mit fünf Ringen, mit keilschriftlichen Gravuren im Abschnitt der Halbmondform des Knaufs und der Mittelrippe dekoriert. Wer diesen Schwertauftrag vergeben hat, war vermutlich eine hochgestellte Person, die vielleicht die Götter durch den Umgang mit dieser Waffe ehren wollte.

Abmessungen: Gesamtlänge (Klinge und Griff): 49,5 cm. Griffbreite: 1,8 cm. Breite des Mondknaufs (Pommel): 6,7 cm. Maximale Breite (Spitze der Klinge, Parier): 6,5 cm. Klingenlänge: 38 cm. Gewicht: 686 g.

Zustand: ausgezeichnete Patina grün-oliv, braune Flecken und Korrosionsstellen. Die Waffe ist unbeschädigt und in hervorragendem Zustand. Ein schönes Beispiel hoher Schmiedekunst in der Region Luristán. Einige kleine fehlende Abschnitte aufgrund von Materialverlust in alter Zeit am Rand der Öhrchen am breiteren Ende der Klinge. Die Klinge zeigt Abnutzungszeichen und Dellen, die ihre Nutzung in früher Zeit sichtbar machen. Objekt in perfektem Erhaltungszustand und stabil.

Solche Bronzen-Schwerter finden sich in den Gräbern von Marlik sowie in der Luristán-Region. Nur wenige weitere Exemplare dieser Form und Verzierung sind bekannt. Bezug zu ähnlichen Beispielen: Moorey PRS, “Catalogue of Ancient Persian Bronzes in the Ashmolean Museum” P.R.S. Moore (1971) S. 80, Fig. 56. Literatur: Siehe auch Artikel 46–48; Waffen von Marlik; Ezat O. Negahban. Muscarella, Oscar White. 1989. «BRONZES OF LURISTAN».

Referenzen:
Dolche mit stabförmigen Pariern aus Marlik-Gräbern, Iran National Museum.
JV Lot Art, Großes Bronzeschwert aus Luristán, LOTE 49572609. D. Gallery Marlik Kurzschwert mit Sichelknauf. 14.–10. Jh. v.Chr.
Ex D. Lot Nr. 306, Kurzes Marlik-Schwert mit Mondknauf. 14.–X. Jh. v.Chr. Früher Eigentum eines Kensington-Ritters; erworben aus einer privaten österreichischen Sammlung 1993; die Sammlung entstand zwischen 1968 und 1980.
Die Objektstudie identifiziert die Keilschriftzeichen im Frühzeit-Luristán im 12. Jh. v.Chr. Der Text bezieht sich auf den Namen des Besitzers, einen hohen Würdenträger oder Prinzen der Region.
Christie’s, A NORTH-WEST PERSIAN BRONZE DAGGER, LATE 2ND MILLENNIUM B.C. LOT 14, 6. Nov. 2002.

- Gürtel:
Aus Bronze gehämmert und mit reliefierten Schnitz-/Replojubbel verziert. Mittlere Band mit rechteckigen Medaillons, die ein Muster aus drei Punkten und zwei vertikalen Punkten wiederholen, eingerahmt von horizontalen Linien. Die Verbindung beider Enden besitzt zwei Durchbohrungen, an denen eine dekorative Schnalle in Form von „Kralle“ angebracht gewesen wäre.
Produktionsmethode: Ausgearbeitet durch das Reposier-Verfahren (von der Rückseite gehämmert, um Relief auf der Vorderseite zu erzeugen).
Abmessungen: ca. 585 mm Länge. Breite 40 mm. Dicke 2 mm. Gewicht 138 g.
Zustand: gut, schöne olivegrüne Patina, dunklere braune Hintergründe. Kleine Risse am Rand, möglicherweise wurde ein Abschnitt in alter Zeit gebogen.

Referenzen Gürtel: Gürtel aus Armenien (800–700 v.Chr.), Raum 230, Louvre, Paris. Artemis Gallery, Urartischer Bronze-Gürtel – Motive einer Hirschjagd. Gürtel von Ardabil, Mittlerer Osten, Iran, 1000 v.Chr. – 500 v.Chr., British Museum, Museumsnummer: 134734. Gürtelfragment, Urartisch, ca. 7. Jh. v.Chr., British Museum, Objekt Nummer: 52.123. Christie’s, BRONZE BELT, CIRCA LATE 8TH/EARLY 7TH CENTURY B.C. 6 Nov 2002, LOS 13.

Zusendung mit den Objekten ist eine Kopie des Echtheitszertifikats der Galerie, von der das Los im Jahr 2001 erworben wurde.

Herkunft: Die Dreifaches-Objektengruppe blieb seit dem ersten Erwerb in den 60er Jahren zusammen. A. Galerie, Spanien 2001. Vorher: alter Bestand der Familie D., New York, USA, gesammelt zwischen 1960 und 1965;

Verkauf NUR Europa (EU).
Details und Maße siehe Beschreibung und beigefügten Abbildungen. Aufgrund von Faktoren wie Objektbeleuchtung zum Zeitpunkt der Aufnahme kann die Farbe gegenüber dem Original leicht variieren. Dem Objekt/en wird eine Kopie des Echtheitsnachweises bzw. des Katalogs beigefügt, falls das Objekt/en dort erscheinen.
Die Daten und weiteren Informationen stammen von der Galerie, bei der das Objekt/die Objekte erworben wurden. Nach diesen Informationen: Die Objekte, die im Katalog vertreten sind, einzeln oder als Sammlung oder Los, gelten als authentisch, ethisch und sachkundig vermarktet; es stehen spanische und ausländische Experten verschiedener Komitees der Annahmen von National- und Internationalen Antiquitätenmessen zur Verfügung.
Aufgrund neuer Exportgesetze für archäologisches Kulturgut verkaufen wir NICHT außerhalb der EU.
Der Versand erfolgt versichert/mertwürdige Wertangabe und mit Zertifikat.
Dem Objekt/en werden Kopien von Erwerbs- und Echtheitsinformationen beigefügt. Der Verkäufer kann nachweisen, dass das Los rechtmäßig erworben wurde, Herkunftserklärung von Catawiki geprüft.
Mit dem Versand ein Echtheitszertifikat. Der Verkäufer kümmert sich um die erforderlichen Genehmigungen, z. B. Exportlizenz, falls nötig. Der Verkäufer informiert den Käufer über den Status, falls dies mehr als wenige Tage dauert.

Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Dokumentationsanforderungen informiert und garantiert Folgendes:
– Der Gegenstand wurde rechtmäßig erworben.
– Der Verkäufer ist berechtigt, den Gegenstand zu verkaufen und/oder zu exportieren, soweit zutreffend.
– Der Verkäufer wird die notwendige Informationen zur Herkunft liefern und die erforderliche Dokumentation und Genehmigungen/Lizenzen entsprechend der lokalen Gesetzgebung beschaffen und verwalten."

Außergewöhnliche Panoplie von Luristán, Jahrhunderte XIII v.Chr. – VI v.Chr.

Historische Periode: Jahrhunderte XIII v.Chr. – XII v.Chr., Ende der Bronzezeit.

Kultur: Luristán, Völker des Vorderen Orients, Westen Irans (Zagrosgebirge) Westasien. Zeitraum der Herrschaft Assyriens von Assur-nirari IV (Aššur-nērārī IV) und Shamshi-Adad V im 10.–11. Jh. v.Chr.

Objekte: Schild, verziert mit stilisierten Löwen in liegender Stellung, und Sonnenräder. Marlik-Typ Schwert, Knauf mit zwei Öhrchen und keilschriftliche Zeichen. Gürtel verziert.

Diese Art von verzierter Ausrüstung findet sich in den Königsgräbern von Marlik sowie in der Luristán-Region; vermutlich war sie demüt einem hochrangigen Offizier oder einem Adligen gehörig, und es ist unglaublich selten, dass komplette Objekte dieser Art erhalten sind. Die Anwesenheit eines derart aufwendigen Goldschmiedehandwerks spiegelt die fortgeschrittenen metallurgischen Fähigkeiten der Luristán-Zivilisation wider. Diese Objekte wurden nicht nur zum Kämpfen hergestellt; vielmehr dienten sie vorwiegend als Statussymbol oder zu Zeremonien- bzw. votiven Zwecken. Was auch immer ihre ursprünglichen Funktionen gewesen sein mögen, dieses Ensemble wäre spektakulär anzusehen, mit einer tiefen, glänzenden Oberfläche, wenn es poliert ist.

Alle drei Objekte gehören zur Kultur des sogenannten Luristán, bekannt vor allem durch seine berühmten Bronzestücke (insbesondere im II. und I. Jahrtausend v.Chr.). Diese Objekte zeigen Einflüsse anderer Kulturen wie der Mesopotamier, sowie anderer naheöstlicher Kulturen wie der Urartu-Kultur (IX.–VI. Jh. v.Chr.), Reich der Eisenzeit III, gelegen im Gebiet des Vansees und Ost-Anatolien (heutiges Ost-Armenien, Ost-Türkei und Nordwest-Iran), und auch beeinflusst von den Neoassyrern (IX.–VII. Jh. v.Chr., in deren Zeit Neoassyrer wie Tiglat-pileser III oder Sanherib Feldzüge in den Zagros führten). Die Luristán-Region genoss einen legendären Ruf dafür, Bronzewaffen während der Bronzezeit zu schmieden. Das geglühte Bronzekunstwerk aus Luristán produzierte Waffen für Kunden in Babylonien und Assyrien. Viele dieser Auftraggeber waren Könige und andere Adlige dieser Reiche, wie die Gravuren ihrer Namen auf einigen Dolchen und Schwertern aus Luristán zeigen.

- Schild:
Bronzener Schild mit großem zentraler Vorsprung (Umbo) verziert mit mit Hochrelief geschmiedeten/gehämmerten Mustern.
Produktionsmethode: Ausgearbeitet durch das Reponier-Verfahren (von der Rückseite gehämmert, um das Relief auf der Vorderseite zu erzeugen).
Eine äußere Band um das Umbo (bzw. zentrale kegelförmige Partie) mit acht stilisierten Löwen in liegender Stellung (recumbens „sitzend oder zurückgelehnt“) und geöffneter Maulpartie. Die Löwen stehen paarweise einander gegenüber, und dazwischen befindet sich die Sonnenscheibe, dargestellt durch eine zentrale erhabene Knopfform, umgeben von zwei konzentrischen Punktkreisen. Ursprünglich hatte der Schild acht Löwen, heute bleiben vier und acht Sonnenräder erhalten. Die äußere Band enthält kleinere Sonnenräder, dargestellt als zentrale erhabene Knöpfe, die von einer Punkterille umgeben sind.
Hauptmotiven dieses Schildtyps sind stilisierte Tierfiguren, speziell Löwen und Stiere, angeordnet in konzentrischen Kreisen. Diese Tiere waren Symbole von Stärke, Mut und göttlichem Schutz. Zweck dieser Schilde war vor allem zeremonieller oder votiver Charakter, weniger als funktionale Waffe. Viele wurden den Hauptgottheiten des Krieges geweiht.

Abmessungen: äußere Band 55 mm Ø, Umbo-Zentrum 205 mm Ø, Gesamtdurchmesser 315 mm (55 mm + 205 mm + 55 mm). Dicke: 1,8–2 mm. Gewicht: 484 g. Der zentrale Umbo-Teil besitzt eine dickere Metallstärke.
Zustand: gut, schöne olivegrüne Patina auf der Oberfläche, dunklere braune Hintergründe. Fehlende Teile aus alter Zeit, siehe Fotos.

Schild-Referenzen:
Bronzener Schild mit Tiermotiven im Nationalmuseum Teheran, 1200–1000 v.Chr.
Ein großer persischer Bronzeton, 10.–9. Jh. v.Chr. Christie’s London, 11. Juni 1997, Los 32.
Schild der Festung Karmir Blur (Teishebaini), Armenien. Schild von Toprakkale (Tushpa).

- Schwert:
Produktionsmethode: Ausgegossen mittels Wachsausschmelzverfahren.
Beschreibung: Griff und Klinge in einem Stück.
Modell/Typ: Marlik mit zunehmendem Griffknauf und zwei Öhrchen, keilschriftliche Zeichen. Marlik-Modell, Hybrid aus Typ A.1.c und A.2.d.
Klinge dreieckig, zweischneidig, konvergiert zur Spitze. Zwei Öhrchen beenden den breiteren Klingenabschnitt. Mittelrippe flach gespant oder erhoben, Parierstück ringförmig und Schulterpartie eingerückt, rechteckiger säulenförmiger Griff mit fünf Ringen, mit keilschriftlichen Gravuren im Abschnitt der Halbmondform des Knaufs und der Mittelrippe dekoriert. Wer diesen Schwertauftrag vergeben hat, war vermutlich eine hochgestellte Person, die vielleicht die Götter durch den Umgang mit dieser Waffe ehren wollte.

Abmessungen: Gesamtlänge (Klinge und Griff): 49,5 cm. Griffbreite: 1,8 cm. Breite des Mondknaufs (Pommel): 6,7 cm. Maximale Breite (Spitze der Klinge, Parier): 6,5 cm. Klingenlänge: 38 cm. Gewicht: 686 g.

Zustand: ausgezeichnete Patina grün-oliv, braune Flecken und Korrosionsstellen. Die Waffe ist unbeschädigt und in hervorragendem Zustand. Ein schönes Beispiel hoher Schmiedekunst in der Region Luristán. Einige kleine fehlende Abschnitte aufgrund von Materialverlust in alter Zeit am Rand der Öhrchen am breiteren Ende der Klinge. Die Klinge zeigt Abnutzungszeichen und Dellen, die ihre Nutzung in früher Zeit sichtbar machen. Objekt in perfektem Erhaltungszustand und stabil.

Solche Bronzen-Schwerter finden sich in den Gräbern von Marlik sowie in der Luristán-Region. Nur wenige weitere Exemplare dieser Form und Verzierung sind bekannt. Bezug zu ähnlichen Beispielen: Moorey PRS, “Catalogue of Ancient Persian Bronzes in the Ashmolean Museum” P.R.S. Moore (1971) S. 80, Fig. 56. Literatur: Siehe auch Artikel 46–48; Waffen von Marlik; Ezat O. Negahban. Muscarella, Oscar White. 1989. «BRONZES OF LURISTAN».

Referenzen:
Dolche mit stabförmigen Pariern aus Marlik-Gräbern, Iran National Museum.
JV Lot Art, Großes Bronzeschwert aus Luristán, LOTE 49572609. D. Gallery Marlik Kurzschwert mit Sichelknauf. 14.–10. Jh. v.Chr.
Ex D. Lot Nr. 306, Kurzes Marlik-Schwert mit Mondknauf. 14.–X. Jh. v.Chr. Früher Eigentum eines Kensington-Ritters; erworben aus einer privaten österreichischen Sammlung 1993; die Sammlung entstand zwischen 1968 und 1980.
Die Objektstudie identifiziert die Keilschriftzeichen im Frühzeit-Luristán im 12. Jh. v.Chr. Der Text bezieht sich auf den Namen des Besitzers, einen hohen Würdenträger oder Prinzen der Region.
Christie’s, A NORTH-WEST PERSIAN BRONZE DAGGER, LATE 2ND MILLENNIUM B.C. LOT 14, 6. Nov. 2002.

- Gürtel:
Aus Bronze gehämmert und mit reliefierten Schnitz-/Replojubbel verziert. Mittlere Band mit rechteckigen Medaillons, die ein Muster aus drei Punkten und zwei vertikalen Punkten wiederholen, eingerahmt von horizontalen Linien. Die Verbindung beider Enden besitzt zwei Durchbohrungen, an denen eine dekorative Schnalle in Form von „Kralle“ angebracht gewesen wäre.
Produktionsmethode: Ausgearbeitet durch das Reposier-Verfahren (von der Rückseite gehämmert, um Relief auf der Vorderseite zu erzeugen).
Abmessungen: ca. 585 mm Länge. Breite 40 mm. Dicke 2 mm. Gewicht 138 g.
Zustand: gut, schöne olivegrüne Patina, dunklere braune Hintergründe. Kleine Risse am Rand, möglicherweise wurde ein Abschnitt in alter Zeit gebogen.

Referenzen Gürtel: Gürtel aus Armenien (800–700 v.Chr.), Raum 230, Louvre, Paris. Artemis Gallery, Urartischer Bronze-Gürtel – Motive einer Hirschjagd. Gürtel von Ardabil, Mittlerer Osten, Iran, 1000 v.Chr. – 500 v.Chr., British Museum, Museumsnummer: 134734. Gürtelfragment, Urartisch, ca. 7. Jh. v.Chr., British Museum, Objekt Nummer: 52.123. Christie’s, BRONZE BELT, CIRCA LATE 8TH/EARLY 7TH CENTURY B.C. 6 Nov 2002, LOS 13.

Zusendung mit den Objekten ist eine Kopie des Echtheitszertifikats der Galerie, von der das Los im Jahr 2001 erworben wurde.

Herkunft: Die Dreifaches-Objektengruppe blieb seit dem ersten Erwerb in den 60er Jahren zusammen. A. Galerie, Spanien 2001. Vorher: alter Bestand der Familie D., New York, USA, gesammelt zwischen 1960 und 1965;

Verkauf NUR Europa (EU).
Details und Maße siehe Beschreibung und beigefügten Abbildungen. Aufgrund von Faktoren wie Objektbeleuchtung zum Zeitpunkt der Aufnahme kann die Farbe gegenüber dem Original leicht variieren. Dem Objekt/en wird eine Kopie des Echtheitsnachweises bzw. des Katalogs beigefügt, falls das Objekt/en dort erscheinen.
Die Daten und weiteren Informationen stammen von der Galerie, bei der das Objekt/die Objekte erworben wurden. Nach diesen Informationen: Die Objekte, die im Katalog vertreten sind, einzeln oder als Sammlung oder Los, gelten als authentisch, ethisch und sachkundig vermarktet; es stehen spanische und ausländische Experten verschiedener Komitees der Annahmen von National- und Internationalen Antiquitätenmessen zur Verfügung.
Aufgrund neuer Exportgesetze für archäologisches Kulturgut verkaufen wir NICHT außerhalb der EU.
Der Versand erfolgt versichert/mertwürdige Wertangabe und mit Zertifikat.
Dem Objekt/en werden Kopien von Erwerbs- und Echtheitsinformationen beigefügt. Der Verkäufer kann nachweisen, dass das Los rechtmäßig erworben wurde, Herkunftserklärung von Catawiki geprüft.
Mit dem Versand ein Echtheitszertifikat. Der Verkäufer kümmert sich um die erforderlichen Genehmigungen, z. B. Exportlizenz, falls nötig. Der Verkäufer informiert den Käufer über den Status, falls dies mehr als wenige Tage dauert.

Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Dokumentationsanforderungen informiert und garantiert Folgendes:
– Der Gegenstand wurde rechtmäßig erworben.
– Der Verkäufer ist berechtigt, den Gegenstand zu verkaufen und/oder zu exportieren, soweit zutreffend.
– Der Verkäufer wird die notwendige Informationen zur Herkunft liefern und die erforderliche Dokumentation und Genehmigungen/Lizenzen entsprechend der lokalen Gesetzgebung beschaffen und verwalten."

Details

Kultur
Bronzezeit
Jahrhundert/ Zeitraum
Siglos XIII a. C. - VI a. C.
Name of object
Exceptional Panoply of Luristan
Erworben von
Galerie/Antiquitätenhändler
Jahr des Erwerbs
2001
Material
Bronze
Erwerbsland
Spanien
Zustand
Hervorragend
Vorbesitzer erworben von
Auktionshaus
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1960
Vorbesitzer – Erwerbsland
USA
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
SpanienVerifiziert
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