Antik Reliquiar - Wachs - 1800-1850 - Andachtsmedaille – Agnus Dei – 21 cm






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Faszinierender und raffinierter devotionaler Schilde in Mondges form, authentisches Meisterwerk der kleineren Sakralkunst und klösterlicher Handwerkskunst (Klosterarbeit), datiert auf die erste Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts (voller Bourbonen-Zeitraum).
Herz des Werkes ist ein wertvoller ovaler Zentralteil aus Keroplastik, der die Madonna mit Kind darstellt. Die aus bienenwachs geglättete Skulptur zeichnet sich durch außergewöhnliche Weichheit der Drapierungen und durch die typische transluzide, kristallisierte Textur der Ränder aus, verziert mit einer wunderschönen antiken Patina.
Das Relief ist in eine prächtige, theatralische Bühnenkulisse eingefügt, typisch für den barocken Geschmack des Südens:
• Hintergrund: Original rotes PurpLavendel-Samt, verziert mit kleinen Nieten und goldenen metallischen Sternen, geprägt und gestempelt.
• Innenrahmen (Paperolen): Wundervolle, dichte Verzierung in Locken und Spiralen, vollständig von Hand ausgeführt mit Streifen aus Goldpapier.
• Das Oberste Schleifchen: Element von höchstem handwerklichem Wert, hergestellt, indem das Pflanzenschmalz (vermutlich Feige oder Holunder) meisterhaft modelliert wurde, um eine seidenähnliche Stoffstruktur zu imitieren.
• Struktur: Das Werk ist in seine ursprüngliche, zeitgenössische Vitrine aus gepresstem Karton eingeschlossen, am Profil durch reichhaltige metallische Zierborte punziert versiegelt und durch das zeitgenössische Glas geschützt. Auf der Rückseite befindet sich das originale Seidenaufhängeseil.
Technische Details
• Epoche: XIX. Jahrhundert (ca. 1820–1850)
• Schule/geografischer Raum: Südliches Italien (Neapolitanische/ Kampanische Schule)
• Materialien: Bienenwachs modelliert, Samt, Goldpapier (Paperolen), Pflanzenschmalz, metallische Zierborte, Vitrine aus Karton und Glas.
• Form: Raute / Wappenform
Erhaltungszustand
Das Objekt präsentiert sich in guten allgemeinen Zustand, jedoch mit offensichtlichen und natürlichen Spuren der Zeit, die seine Authentizität und Geschichte bezeugen, ohne moderne invasive Restaurierungen.
• Vorderseite und Dekorationen: Der Samt und das zentrale Wachs sind gut erhalten; das Wachs zeigt eine natürliche chromatische Verfärbung in Ocker im unteren Bereich, typisch für das Altern des Materials über Jahrzehnte. Es ist zu beachten, dass die filigrane Dekoration in Paperolen (die goldenen Pailletten) an einigen Stellen des inneren Randes aufgrund der Materialfragilität fehlen.
Leichte Staubablagerungen aus der Epoche unter dem Glas vorhanden.
• Rückseite und Struktur: Die äußere metallische Zierborte zeigt eine normale Oxidation. Die rückseitige Umverkleidung aus Papier weist Abrieb, Abnutzung und teilweise Abblätterungen durch die jahrhundertelange Anbringung auf, beeinträchtigt jedoch weder Stabilität noch die Frontästhetik des Werks (alles gut sichtbar im Fotoapparat).
Stück Antiquität mit echtem Charme und großem Reiz, ideal für Sammler von Sakralwachsarbeiten und klösterlichen Objekten.
Faszinierender und raffinierter devotionaler Schilde in Mondges form, authentisches Meisterwerk der kleineren Sakralkunst und klösterlicher Handwerkskunst (Klosterarbeit), datiert auf die erste Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts (voller Bourbonen-Zeitraum).
Herz des Werkes ist ein wertvoller ovaler Zentralteil aus Keroplastik, der die Madonna mit Kind darstellt. Die aus bienenwachs geglättete Skulptur zeichnet sich durch außergewöhnliche Weichheit der Drapierungen und durch die typische transluzide, kristallisierte Textur der Ränder aus, verziert mit einer wunderschönen antiken Patina.
Das Relief ist in eine prächtige, theatralische Bühnenkulisse eingefügt, typisch für den barocken Geschmack des Südens:
• Hintergrund: Original rotes PurpLavendel-Samt, verziert mit kleinen Nieten und goldenen metallischen Sternen, geprägt und gestempelt.
• Innenrahmen (Paperolen): Wundervolle, dichte Verzierung in Locken und Spiralen, vollständig von Hand ausgeführt mit Streifen aus Goldpapier.
• Das Oberste Schleifchen: Element von höchstem handwerklichem Wert, hergestellt, indem das Pflanzenschmalz (vermutlich Feige oder Holunder) meisterhaft modelliert wurde, um eine seidenähnliche Stoffstruktur zu imitieren.
• Struktur: Das Werk ist in seine ursprüngliche, zeitgenössische Vitrine aus gepresstem Karton eingeschlossen, am Profil durch reichhaltige metallische Zierborte punziert versiegelt und durch das zeitgenössische Glas geschützt. Auf der Rückseite befindet sich das originale Seidenaufhängeseil.
Technische Details
• Epoche: XIX. Jahrhundert (ca. 1820–1850)
• Schule/geografischer Raum: Südliches Italien (Neapolitanische/ Kampanische Schule)
• Materialien: Bienenwachs modelliert, Samt, Goldpapier (Paperolen), Pflanzenschmalz, metallische Zierborte, Vitrine aus Karton und Glas.
• Form: Raute / Wappenform
Erhaltungszustand
Das Objekt präsentiert sich in guten allgemeinen Zustand, jedoch mit offensichtlichen und natürlichen Spuren der Zeit, die seine Authentizität und Geschichte bezeugen, ohne moderne invasive Restaurierungen.
• Vorderseite und Dekorationen: Der Samt und das zentrale Wachs sind gut erhalten; das Wachs zeigt eine natürliche chromatische Verfärbung in Ocker im unteren Bereich, typisch für das Altern des Materials über Jahrzehnte. Es ist zu beachten, dass die filigrane Dekoration in Paperolen (die goldenen Pailletten) an einigen Stellen des inneren Randes aufgrund der Materialfragilität fehlen.
Leichte Staubablagerungen aus der Epoche unter dem Glas vorhanden.
• Rückseite und Struktur: Die äußere metallische Zierborte zeigt eine normale Oxidation. Die rückseitige Umverkleidung aus Papier weist Abrieb, Abnutzung und teilweise Abblätterungen durch die jahrhundertelange Anbringung auf, beeinträchtigt jedoch weder Stabilität noch die Frontästhetik des Werks (alles gut sichtbar im Fotoapparat).
Stück Antiquität mit echtem Charme und großem Reiz, ideal für Sammler von Sakralwachsarbeiten und klösterlichen Objekten.
