Dans le goût de ''Francisco Pallás y Puig'' - Truhe - Reliquiar des auferstandenen Christus und seiner Apostel - Knochen






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Außergewöhnlicher rechteckiger Schatulle mit schrägem Dach, vollständig bedeckt mit kunstvoll geschnitzten Knochenplatten, montiert auf einem soliden Walnussgerüst. Datierung ca. 1890.
Dieses Stück, das im Geschmack von Francisco Pallás y Puig, dem valencianischen Meister des gothischen Revival, gefertigt wurde, bezeugt eine Arbeit von großer Meisterschaft.
Die Schatulle besteht aus vielen Knochenplatten, fein in Tiefrelief geschnitten, mit hoher Präzision. Die Flächen zeigen ein reiches ikonographisches Programm, das sich auf die himmlische Lobesrede konzentriert: Engel, die mit gefalteten oder betenden Händen verehrt werden, rahmen einen bärtigen und nimbierten Christus sowie eine zentrale halbefigurige Jungfrau Maria auf den Hauptflächen; während die Seiten von musizierenden Engeln mit Pauken, Harfe, Lauten oder einem Phylakterium verziert sind. Die ursprüngliche Polychromie ist gut sichtbar, mit dunkelblauen Grundtönen, roten Akzenten, Spuren von Goldleiste und Schwarz, die die Reliefs der gotischen Arkaden, Triloben, Pinnakeln und Kolonnette betonen.
Besonders bemerkenswert ist, dass jeder Eck des Schatullenkörpers durch eine Hochrelief-Skulptur eines Apostels betont wird, ein echtes architektonisches und ikonografisches Element, das dem Ganzen monumentale Präsenz verleiht und den heiligen Charakter des Objekts verstärkt. Die vier Apostel in Hochrelief an den vier Ecken bilden ein seltenes und besonders sorgfältiges Detail, ausgeführt mit einer zarten Feinheit.
Der Deckel schmückt runde Medaillons mit königlichen, gekrönten Figuren – bärtiger König oder königliches Paar – umgeben von üppigen, floralen Girlanden.
Heraldik-Embleme nehmen einen wichtigen Platz in der Dekoration ein: Man findet ein Löwenemblem, ein Symbol von Noblesse und Tapferkeit, wie es in der mittelalterlichen Heraldik geschätzt wurde, sowie ein weiteres Wappen mit senkrechten Feldern (Pales), das die traditionellen Farben Valencias – Gelb (Gold) und Rot (Gules) – trägt. Diese Wappen betonen die valencianische Herkunft des Stücks und tragen zugleich zur visuellen und symbolischen Reichhaltigkeit dieses Werks bei.
Die strenge Architektur dieser Schatulle wird durch eine bedeutende Zahnschnitt-Gesimsverzierung am Rand des Deckels geadelt. Die Verzierung besteht aus einer gekonnten Abwechslung von hellhornigen Holztafeln und schwarzem Horn, was einen eindrucksvollen chromatischen Kontrast zur Weiße des geschnitzten Knochens schafft. Diese organische Mosaiktechnik ehrt Prestigekoffer der italienischen Renaissance. Die natürliche Patina des Horns, mit seinen Transparenzeffekten und tiefen Reflektionen, vervollständigt die kostbare Ästhetik dieses Objekts aus hochwertiger Tischlerkunst.
Das Innere ist mit einem eleganten roten Samt der Epoche ausgekleidet.
Der Gegenstand befindet sich in sehr gutem Zustand für ein Stück von über 130 Jahren: Die natürliche Abnutzung der Polychromie und des Samts (einige Flecken und Abreibungen durch Benutzung) zeugt von einer authentischen Geschichte, die Scharniere und metallischen Beschläge der Originalität funktionieren einwandfrei, und es sind keine größeren Risse oder kürzliche invasive Restaurierungen zu vermerken.
Einzigartige Ausgabe auf dem aktuellen Markt. Und bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit für Liebhaber gothischer Kunst und historistischer Objekte.
Dieses Kästchen war vermutlich für private Verehrung oder als Sonderauftrag für einen erleuchteten Sammler bestimmt. Ein Stück von hoher Qualität, das technische Virtuosität, mittelalterliche Spiritualität und das charakteristische Know-how des besten valencianischen gothischen Revival vereint.
Museumsstück!
Außergewöhnlicher rechteckiger Schatulle mit schrägem Dach, vollständig bedeckt mit kunstvoll geschnitzten Knochenplatten, montiert auf einem soliden Walnussgerüst. Datierung ca. 1890.
Dieses Stück, das im Geschmack von Francisco Pallás y Puig, dem valencianischen Meister des gothischen Revival, gefertigt wurde, bezeugt eine Arbeit von großer Meisterschaft.
Die Schatulle besteht aus vielen Knochenplatten, fein in Tiefrelief geschnitten, mit hoher Präzision. Die Flächen zeigen ein reiches ikonographisches Programm, das sich auf die himmlische Lobesrede konzentriert: Engel, die mit gefalteten oder betenden Händen verehrt werden, rahmen einen bärtigen und nimbierten Christus sowie eine zentrale halbefigurige Jungfrau Maria auf den Hauptflächen; während die Seiten von musizierenden Engeln mit Pauken, Harfe, Lauten oder einem Phylakterium verziert sind. Die ursprüngliche Polychromie ist gut sichtbar, mit dunkelblauen Grundtönen, roten Akzenten, Spuren von Goldleiste und Schwarz, die die Reliefs der gotischen Arkaden, Triloben, Pinnakeln und Kolonnette betonen.
Besonders bemerkenswert ist, dass jeder Eck des Schatullenkörpers durch eine Hochrelief-Skulptur eines Apostels betont wird, ein echtes architektonisches und ikonografisches Element, das dem Ganzen monumentale Präsenz verleiht und den heiligen Charakter des Objekts verstärkt. Die vier Apostel in Hochrelief an den vier Ecken bilden ein seltenes und besonders sorgfältiges Detail, ausgeführt mit einer zarten Feinheit.
Der Deckel schmückt runde Medaillons mit königlichen, gekrönten Figuren – bärtiger König oder königliches Paar – umgeben von üppigen, floralen Girlanden.
Heraldik-Embleme nehmen einen wichtigen Platz in der Dekoration ein: Man findet ein Löwenemblem, ein Symbol von Noblesse und Tapferkeit, wie es in der mittelalterlichen Heraldik geschätzt wurde, sowie ein weiteres Wappen mit senkrechten Feldern (Pales), das die traditionellen Farben Valencias – Gelb (Gold) und Rot (Gules) – trägt. Diese Wappen betonen die valencianische Herkunft des Stücks und tragen zugleich zur visuellen und symbolischen Reichhaltigkeit dieses Werks bei.
Die strenge Architektur dieser Schatulle wird durch eine bedeutende Zahnschnitt-Gesimsverzierung am Rand des Deckels geadelt. Die Verzierung besteht aus einer gekonnten Abwechslung von hellhornigen Holztafeln und schwarzem Horn, was einen eindrucksvollen chromatischen Kontrast zur Weiße des geschnitzten Knochens schafft. Diese organische Mosaiktechnik ehrt Prestigekoffer der italienischen Renaissance. Die natürliche Patina des Horns, mit seinen Transparenzeffekten und tiefen Reflektionen, vervollständigt die kostbare Ästhetik dieses Objekts aus hochwertiger Tischlerkunst.
Das Innere ist mit einem eleganten roten Samt der Epoche ausgekleidet.
Der Gegenstand befindet sich in sehr gutem Zustand für ein Stück von über 130 Jahren: Die natürliche Abnutzung der Polychromie und des Samts (einige Flecken und Abreibungen durch Benutzung) zeugt von einer authentischen Geschichte, die Scharniere und metallischen Beschläge der Originalität funktionieren einwandfrei, und es sind keine größeren Risse oder kürzliche invasive Restaurierungen zu vermerken.
Einzigartige Ausgabe auf dem aktuellen Markt. Und bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit für Liebhaber gothischer Kunst und historistischer Objekte.
Dieses Kästchen war vermutlich für private Verehrung oder als Sonderauftrag für einen erleuchteten Sammler bestimmt. Ein Stück von hoher Qualität, das technische Virtuosität, mittelalterliche Spiritualität und das charakteristische Know-how des besten valencianischen gothischen Revival vereint.
Museumsstück!
