Shiva mit Nandi - Holz - Indien - 16. Jahrhundert






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Shiva mit Nandi, ein Holz-Hochrelief der späten Vijayanagara/Nayak-Periode aus Indien, 40 cm hoch auf Holzsockel, 17 cm breit und 9 cm tief, aus Holz geschnitzt und insgesamt in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Hochrelief-Tafel mit Shiva und Nandi
XVIe Jahrhundert (späte Vijayanagara-Periode oder aufkommender Nayak-Stil)
Südindien
Aus massivem Holz geschnitzt
Höhe: 40 cm inklusive Sockel
Diese seltene Reliefplastik aus dichtem Holz zeigt die Gottheit Shiva mit vier Armen, stehend in einer leichten Bhanga-Position (Körperbeugung). Die Gesamtstruktur deutet darauf hin, dass es sich um ein architektonisches Element handelte, das aus einem Prozessionswagen (Rath a) stammt.
Der Gott ist mit einer hohen, stilisierten Hochfrisur in einer Krone (jatamukuta) gekleidet. Seine beiden Hauptarme, die nach vorn geführt sind, sind in Mudras des Besänftigens und Schenkens angeordnet: Die rechte Hand skizziert abhaya-mudra (Geste des Schutzes/Beseitigung der Angst), während die linke Hand nach unten in varada-mudra (Geste der Wohltat) zeigt oder auf der Hüfte ruht (katyavalambita). Seine beiden sekundären, erhobenen Hände sollten ursprünglich seine traditionellen Attribute halten (wie den Dreizack Trishula oder den Hirsch Mriga), die heute durch die Zeit erodiert sind. Er trägt ein kurzes Dhoti mit horizontalen Falten, gehalten von einem ornamentalen Gürtel.
Rechts neben dem Gott ist der heilige Stier Nandi im Profil skulptiert, der Kopf nach vorne gerichtet, als würde er aus dem Hintergrund auftauchen. Die Haltung wirkt dynamisch und betont die Rolle als Wächter und Reittier der Gottheit.
Zustand der Erhaltung:
Das Werk zeigt starke Erosion und längere Witterungseinwirkung, gekennzeichnet durch ein Netz von Austrocknungsrissen und tiefen Längsrissen, die den natürlichen Holzfasern folgen und seine große Antike bezeugen. Die Hauptvolumen bleiben kraftvoll und gut lesbar trotz der Erosion der Oberflächendetails und der Attribute der oberen Hände. Insgesamt wird es auf einem hell gefärbten Holzsockel präsentiert. Allgemeinzustand gut für sein Alter.
Provenienz: Kanaka The Collection, Portugal
Versand mit UPS
Hochrelief-Tafel mit Shiva und Nandi
XVIe Jahrhundert (späte Vijayanagara-Periode oder aufkommender Nayak-Stil)
Südindien
Aus massivem Holz geschnitzt
Höhe: 40 cm inklusive Sockel
Diese seltene Reliefplastik aus dichtem Holz zeigt die Gottheit Shiva mit vier Armen, stehend in einer leichten Bhanga-Position (Körperbeugung). Die Gesamtstruktur deutet darauf hin, dass es sich um ein architektonisches Element handelte, das aus einem Prozessionswagen (Rath a) stammt.
Der Gott ist mit einer hohen, stilisierten Hochfrisur in einer Krone (jatamukuta) gekleidet. Seine beiden Hauptarme, die nach vorn geführt sind, sind in Mudras des Besänftigens und Schenkens angeordnet: Die rechte Hand skizziert abhaya-mudra (Geste des Schutzes/Beseitigung der Angst), während die linke Hand nach unten in varada-mudra (Geste der Wohltat) zeigt oder auf der Hüfte ruht (katyavalambita). Seine beiden sekundären, erhobenen Hände sollten ursprünglich seine traditionellen Attribute halten (wie den Dreizack Trishula oder den Hirsch Mriga), die heute durch die Zeit erodiert sind. Er trägt ein kurzes Dhoti mit horizontalen Falten, gehalten von einem ornamentalen Gürtel.
Rechts neben dem Gott ist der heilige Stier Nandi im Profil skulptiert, der Kopf nach vorne gerichtet, als würde er aus dem Hintergrund auftauchen. Die Haltung wirkt dynamisch und betont die Rolle als Wächter und Reittier der Gottheit.
Zustand der Erhaltung:
Das Werk zeigt starke Erosion und längere Witterungseinwirkung, gekennzeichnet durch ein Netz von Austrocknungsrissen und tiefen Längsrissen, die den natürlichen Holzfasern folgen und seine große Antike bezeugen. Die Hauptvolumen bleiben kraftvoll und gut lesbar trotz der Erosion der Oberflächendetails und der Attribute der oberen Hände. Insgesamt wird es auf einem hell gefärbten Holzsockel präsentiert. Allgemeinzustand gut für sein Alter.
Provenienz: Kanaka The Collection, Portugal
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