Maritime Objekte - Kupfer- Vintage-Schiffsuhr






Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
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Eine Vintage‑Schiffsuhr aus Messing, hergestellt im Vereinigten Königreich, datiert auf die 1940er–1960er Jahre, mit 24‑Stunden‑Zifferblatt und manuell aufgezogenem Achttageswerk.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herkunft: Unten auf dem Zifferblatt steht deutlich „Made in Great Britain“. Smiths (ursprünglich S. Smith & Sons) war jahrzehntelang der führende britische Hersteller von Uhren, Globen und Armaturen (für u.a. Mini und Rolls-Royce).
Die 'Empire' Linie: Uhren mit dem Aufdruck „Empire“ waren bekannt als verlässliche, mechanische Arbeitspferde. Sie wurden von den 1930er Jahren bis in die 1960er und 1970er Jahre in großer Stückzahl hergestellt – sowohl für den Hausgebrauch als auch für die Industrie und die Schifffahrt.
2. Merkmale des Zifferblatts
24-Stunden Kennung: Neben den traditionellen römischen Ziffern (I bis XII) sieht man auf der Innenbahn rote arabische Ziffern von 13 bis 23 (mit 00 oben). Das deutet direkt auf eine militärische oder marine Nutzung hin, bei der die 24-Stunden-Uhr Standard ist, um Verwechslungen zwischen AM und PM zu vermeiden.
Dezimal-/Subdial: Die kleine Anzeige oben (mit den Ziffern 15, 30, 45, 60) ist der Sekundenzeiger.
S / F-Regler: Unterhalb der XII sieht man die Buchstaben S (Slow) und F (Fast). Hier konnte man mit einem kleinen Stift oder Schlüssel das Uhrwerk fein justieren, falls die Uhr vor- oder nachläuft.
Aufzugslöcher: Oberhalb der VI (bei der roten 18) sieht man das Aufzugloch. Es handelt sich um eine mechanische Uhr, die man manuell mit einem Schlüssel aufziehen muss (oft ein 8-Tage-Uhrwerk).
Gehäuse: Die Uhr sitzt in einem schweren Messinggehäuse, was typisch ist für Schiffsuhren, da Messing gegen die korrosive, salzige Seekluft beständig ist.
3. Die Rückseite: Handschriftliche Inschriften
Die Rückseite verrät oft die eigentliche, einzigartige Geschichte eines solchen Objekts. Dort stehen von Hand eingeritzte Buchstaben und Zahlen im Messing: „KM 264“.
Solche Inschriften wurden in der Vergangenheit auf zwei Arten gesetzt:
Uhrmacher/Wartung: Früher kratzte ein Uhrmacher nach einer Wartung oder Reparatur oft seinen eigenen, einzigartigen Code oder das Datum ganz klein in den Gehäuseboden, um Garantie oder Historie zu dokumentieren.
Inventarnummer: Angesichts des maritimen Charakters der Uhr kann „KM“ auch eine Inventar- oder Schiffscode des Eigentümers bedeuten (zum Beispiel eine Reederei, eine Behörde oder eine spezifische Abteilung an Bord eines Schiffes), wo diese Uhr Nummer 264 war.
Herkunft: Unten auf dem Zifferblatt steht deutlich „Made in Great Britain“. Smiths (ursprünglich S. Smith & Sons) war jahrzehntelang der führende britische Hersteller von Uhren, Globen und Armaturen (für u.a. Mini und Rolls-Royce).
Die 'Empire' Linie: Uhren mit dem Aufdruck „Empire“ waren bekannt als verlässliche, mechanische Arbeitspferde. Sie wurden von den 1930er Jahren bis in die 1960er und 1970er Jahre in großer Stückzahl hergestellt – sowohl für den Hausgebrauch als auch für die Industrie und die Schifffahrt.
2. Merkmale des Zifferblatts
24-Stunden Kennung: Neben den traditionellen römischen Ziffern (I bis XII) sieht man auf der Innenbahn rote arabische Ziffern von 13 bis 23 (mit 00 oben). Das deutet direkt auf eine militärische oder marine Nutzung hin, bei der die 24-Stunden-Uhr Standard ist, um Verwechslungen zwischen AM und PM zu vermeiden.
Dezimal-/Subdial: Die kleine Anzeige oben (mit den Ziffern 15, 30, 45, 60) ist der Sekundenzeiger.
S / F-Regler: Unterhalb der XII sieht man die Buchstaben S (Slow) und F (Fast). Hier konnte man mit einem kleinen Stift oder Schlüssel das Uhrwerk fein justieren, falls die Uhr vor- oder nachläuft.
Aufzugslöcher: Oberhalb der VI (bei der roten 18) sieht man das Aufzugloch. Es handelt sich um eine mechanische Uhr, die man manuell mit einem Schlüssel aufziehen muss (oft ein 8-Tage-Uhrwerk).
Gehäuse: Die Uhr sitzt in einem schweren Messinggehäuse, was typisch ist für Schiffsuhren, da Messing gegen die korrosive, salzige Seekluft beständig ist.
3. Die Rückseite: Handschriftliche Inschriften
Die Rückseite verrät oft die eigentliche, einzigartige Geschichte eines solchen Objekts. Dort stehen von Hand eingeritzte Buchstaben und Zahlen im Messing: „KM 264“.
Solche Inschriften wurden in der Vergangenheit auf zwei Arten gesetzt:
Uhrmacher/Wartung: Früher kratzte ein Uhrmacher nach einer Wartung oder Reparatur oft seinen eigenen, einzigartigen Code oder das Datum ganz klein in den Gehäuseboden, um Garantie oder Historie zu dokumentieren.
Inventarnummer: Angesichts des maritimen Charakters der Uhr kann „KM“ auch eine Inventar- oder Schiffscode des Eigentümers bedeuten (zum Beispiel eine Reederei, eine Behörde oder eine spezifische Abteilung an Bord eines Schiffes), wo diese Uhr Nummer 264 war.
