101g Red Jaspis Skull · Chalcedon-Orbiculare · Polychrom · 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 101 g





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das älteste bekannte Kunstpigment der Menschheit ist Eisenoxid – und es stammt aus Südafrika. In der Blombos-Höhle an der Küste der Westkap-Provinz fanden Archäologen Ocker-Verarbeitungsstätten, die vor 100.000 Jahren in Betrieb waren: Reibsteine, Muschelschalen als Mischbehälter, fein gemahlenes Fe₂O₃. Dieselbe Verbindung, die das Rot der ältesten menschlichen Symbolik erzeugte, durchdringt diesen Schädel – nicht aufgetragen, sondern über Jahrmillionen in ein Chalcedon-Jaspisnetzwerk eingewachsen, aus demselben Boden, aus derselben geologischen Geschichte.
Die Oberfläche spannt ein Spektrum von sattestem Karmesin bis zu lachs-cremer Helligkeit. Über einen warmen, teils porzellanweißen Grundton hat das eisenoxidreiche Jaspisnetzwerk seine Markierungen gezogen: breite Schlieren, scharfkantige Felder, feine Sprühnebel. An den Jochbeinen liegt ein breiter roter Streifen quer über das Gesicht – entschlossen wie ein einzelner Pinselstrich. An anderen Stellen löst sich das Rot in Inseln auf, in verfranste Übergänge, wo Jaspis- und Chalcedon-Phase ineinander rinnen ohne klare Grenze.
Am Hinterkopf wechselt das Bild. Orbiculare Strukturen aus hellem Chalcedon treten hervor – konzentrische Ringe in Weiß und Grau, radial um zentrale Punkte aufgebaut. Ihre Genese lässt zwei Lesarten zu: silizifizierte Fossil-Querschnitte, deren organische Strukturen durch einsickernde Kieselsäure ersetzt wurden, oder sphärolithisches Chalcedon-Wachstum, bei dem SiO₂ in rhythmischen Lagen um Keimstellen auskristallisierte. Gegen die Wildheit des Hauptkörpers wirken diese stillen Kreise wie Wolken über aufgewühltem Boden.
Die Schnitzarbeit ist anatomisch klar und sorgfältig ausgeführt; der Skull steht sicher auf seiner flachen Unterseite.
Mineral: Roter Jaspis mit orbicularem Chalcedon
Herkunft: Südafrika
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 101 g
Besonderheiten: Orbiculare Chalcedon-Strukturen am Hinterkopf; polychromes Eisenoxid-Muster; Farbspektrum Karmesin bis Lachs-Creme
Der Verkäufer stellt sich vor
Das älteste bekannte Kunstpigment der Menschheit ist Eisenoxid – und es stammt aus Südafrika. In der Blombos-Höhle an der Küste der Westkap-Provinz fanden Archäologen Ocker-Verarbeitungsstätten, die vor 100.000 Jahren in Betrieb waren: Reibsteine, Muschelschalen als Mischbehälter, fein gemahlenes Fe₂O₃. Dieselbe Verbindung, die das Rot der ältesten menschlichen Symbolik erzeugte, durchdringt diesen Schädel – nicht aufgetragen, sondern über Jahrmillionen in ein Chalcedon-Jaspisnetzwerk eingewachsen, aus demselben Boden, aus derselben geologischen Geschichte.
Die Oberfläche spannt ein Spektrum von sattestem Karmesin bis zu lachs-cremer Helligkeit. Über einen warmen, teils porzellanweißen Grundton hat das eisenoxidreiche Jaspisnetzwerk seine Markierungen gezogen: breite Schlieren, scharfkantige Felder, feine Sprühnebel. An den Jochbeinen liegt ein breiter roter Streifen quer über das Gesicht – entschlossen wie ein einzelner Pinselstrich. An anderen Stellen löst sich das Rot in Inseln auf, in verfranste Übergänge, wo Jaspis- und Chalcedon-Phase ineinander rinnen ohne klare Grenze.
Am Hinterkopf wechselt das Bild. Orbiculare Strukturen aus hellem Chalcedon treten hervor – konzentrische Ringe in Weiß und Grau, radial um zentrale Punkte aufgebaut. Ihre Genese lässt zwei Lesarten zu: silizifizierte Fossil-Querschnitte, deren organische Strukturen durch einsickernde Kieselsäure ersetzt wurden, oder sphärolithisches Chalcedon-Wachstum, bei dem SiO₂ in rhythmischen Lagen um Keimstellen auskristallisierte. Gegen die Wildheit des Hauptkörpers wirken diese stillen Kreise wie Wolken über aufgewühltem Boden.
Die Schnitzarbeit ist anatomisch klar und sorgfältig ausgeführt; der Skull steht sicher auf seiner flachen Unterseite.
Mineral: Roter Jaspis mit orbicularem Chalcedon
Herkunft: Südafrika
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 101 g
Besonderheiten: Orbiculare Chalcedon-Strukturen am Hinterkopf; polychromes Eisenoxid-Muster; Farbspektrum Karmesin bis Lachs-Creme

