Silvin Bronkart (1915-1967) - Grande composition abstraite de 1954





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Silvin Bronkart präsentiert Grande composition abstraite de 1954, eine originale Kohlezeichnung auf Papier aus dem Jahr 1954 des belgischen Künstlers, 71 × 55 cm, handschriftlich signiert und in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Silvin Bronkart (Lüttich, 1915 – 1967)
Nationalität: Belge
Titel: Abstrakte Komposition
Datum: 1954
Technik: Bleistift auf Papier – handgezeichnet mit großer Freiheit der Striche und komplexer geometrischer Aufbau
Signatur: Unter rechts unten signiert und datiert 1954
Maße: 71 × 55 cm
Rahmung: Verkauft ungerahmt
Zustand: Gut bis sehr gut – winzige Falten an den Ecken ohne Gravität, Papier intakt, Farben (tiefes Schwarz des Bleistifts) perfekt erhalten.
Beschreibung des Werks:
Kraftvolle abstrakte Komposition mit dynamischen, ineinander verflochtenen Linien, charakteristisch für Bronkarts Reifephase in den mittleren 1950er-Jahren.
Der Bleistift baut ein enges Netz aus Geraden, Kurven und geometrischen Formen, die sich mit bemerkenswerter rhythmischer Energie kreuzen.
Eine zentrale vertikale Struktur, von schrägen Linien und Gittern durchzogen, dialogisiert mit kurvigen und spiralischen Formen im oberen rechten Bereich und erinnert an ein Auge oder ein organisches Element innerhalb einer linearen Architektur.
Das subtile Spiel zwischen geometrischer Strenge und gestischem Lyricismus schafft eine hypnotische visuelle Spannung: Die dicken Striche und Schraffuren kontrastieren mit feineren Linien undatmenden Räumen, wodurch dem Ganzen räumliche Tiefe und eine fast musikalische Vibration verliehen wird.
Dieses Werk illustriert perfekt Bronkarts persönlichen abstrakten Sprachstil, beeinflusst von der Gruppe Réalité-Cobra, deren Mitbegründer er war: eine aufgebaute, raffinierte und komplexe Abstraktion, die Ordnung und Vitalität ausbalanciert.
Der Abstraktion bei Silvin Bronkart:
Silvin Bronkart ist eine der prägenden Figuren der belgischen Abstraktion nach dem Krieg. Gründungsmitglied der Gruppe Réalité-Cobra (1949–1950) neben Pol Bury, Georges Collignon und Léopold Plomteux, entwickelt er einen persönlichen Stil aus kontrollierten geometrischen Formen und einer großen Strahlführung.
Sein Werk, sowohl in Malerei als auch Zeichnung, erforscht die Spannung zwischen Struktur und Bewegung, zwischen der Strenge der Linie und der Poesie des Raums. Seine Kompositionen der 1950er Jahre, oft großformatig wie dieses Stück, sind besonders gefragt wegen ihres perfekten Gleichgewichts zwischen intellektuellem Konstruktivismus und lyrisch-expressiver Gestaltung.
Biographie des Künstlers:
Silvin Bronkart (1915–1967), mit echtem Namen Sylvain Bronckart, ist ein belgischer Künstler aus Lüttich. Ausgebildet am Institut Saint-Luc in Lüttich (insbesondere bei Jean Julémont und Félix Proth), wendet er sich früh der Abstraktion zu. Bereits in den späten 1940er Jahren spielt er eine aktive Rolle in der belgischen Avantgarde, indem er Mitbegründer der Gruppe Réalité-Cobra ist. Maler, Zeichner, Bildhauer und Aquarellist, nimmt er an zahlreichen Gemeinschafts- und Einzelausstellungen in Belgien und im Ausland teil.
Sein Werk, geprägt von raffinierter geometrischer Abstraktion und einer großen Beherrschung des Strichs, findet sich in bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen. Sehr geschätzt von Liebhabern lyrisch-konstruktiver Abstraktion aus dem belgischen XX. Jahrhundert, werden seine Zeichnungen und Kompositionen der 1950er Jahre besonders wegen Qualität und Seltenheit geschätzt.
Künstler: Silvin Bronkart (Lüttich, 1915 – 1967)
Nationalität: Belge
Titel: Abstrakte Komposition
Datum: 1954
Technik: Bleistift auf Papier – handgezeichnet mit großer Freiheit der Striche und komplexer geometrischer Aufbau
Signatur: Unter rechts unten signiert und datiert 1954
Maße: 71 × 55 cm
Rahmung: Verkauft ungerahmt
Zustand: Gut bis sehr gut – winzige Falten an den Ecken ohne Gravität, Papier intakt, Farben (tiefes Schwarz des Bleistifts) perfekt erhalten.
Beschreibung des Werks:
Kraftvolle abstrakte Komposition mit dynamischen, ineinander verflochtenen Linien, charakteristisch für Bronkarts Reifephase in den mittleren 1950er-Jahren.
Der Bleistift baut ein enges Netz aus Geraden, Kurven und geometrischen Formen, die sich mit bemerkenswerter rhythmischer Energie kreuzen.
Eine zentrale vertikale Struktur, von schrägen Linien und Gittern durchzogen, dialogisiert mit kurvigen und spiralischen Formen im oberen rechten Bereich und erinnert an ein Auge oder ein organisches Element innerhalb einer linearen Architektur.
Das subtile Spiel zwischen geometrischer Strenge und gestischem Lyricismus schafft eine hypnotische visuelle Spannung: Die dicken Striche und Schraffuren kontrastieren mit feineren Linien undatmenden Räumen, wodurch dem Ganzen räumliche Tiefe und eine fast musikalische Vibration verliehen wird.
Dieses Werk illustriert perfekt Bronkarts persönlichen abstrakten Sprachstil, beeinflusst von der Gruppe Réalité-Cobra, deren Mitbegründer er war: eine aufgebaute, raffinierte und komplexe Abstraktion, die Ordnung und Vitalität ausbalanciert.
Der Abstraktion bei Silvin Bronkart:
Silvin Bronkart ist eine der prägenden Figuren der belgischen Abstraktion nach dem Krieg. Gründungsmitglied der Gruppe Réalité-Cobra (1949–1950) neben Pol Bury, Georges Collignon und Léopold Plomteux, entwickelt er einen persönlichen Stil aus kontrollierten geometrischen Formen und einer großen Strahlführung.
Sein Werk, sowohl in Malerei als auch Zeichnung, erforscht die Spannung zwischen Struktur und Bewegung, zwischen der Strenge der Linie und der Poesie des Raums. Seine Kompositionen der 1950er Jahre, oft großformatig wie dieses Stück, sind besonders gefragt wegen ihres perfekten Gleichgewichts zwischen intellektuellem Konstruktivismus und lyrisch-expressiver Gestaltung.
Biographie des Künstlers:
Silvin Bronkart (1915–1967), mit echtem Namen Sylvain Bronckart, ist ein belgischer Künstler aus Lüttich. Ausgebildet am Institut Saint-Luc in Lüttich (insbesondere bei Jean Julémont und Félix Proth), wendet er sich früh der Abstraktion zu. Bereits in den späten 1940er Jahren spielt er eine aktive Rolle in der belgischen Avantgarde, indem er Mitbegründer der Gruppe Réalité-Cobra ist. Maler, Zeichner, Bildhauer und Aquarellist, nimmt er an zahlreichen Gemeinschafts- und Einzelausstellungen in Belgien und im Ausland teil.
Sein Werk, geprägt von raffinierter geometrischer Abstraktion und einer großen Beherrschung des Strichs, findet sich in bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen. Sehr geschätzt von Liebhabern lyrisch-konstruktiver Abstraktion aus dem belgischen XX. Jahrhundert, werden seine Zeichnungen und Kompositionen der 1950er Jahre besonders wegen Qualität und Seltenheit geschätzt.

