Robert Detheux (1932-2010) - L’aveuglement





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Robert Detheux, Aveuglement, 1976, Mischtechnik auf Papier, surrealistischer erotischer Motiv, 35,5 × 26,5 cm, signiert (Detheux 76), Originalausgabe, Belgien, guter Zustand, ungerahmt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010) – Blendung – 1976 – Zeichnung / Mischtechnik, surrealistisch erotisch, aus der Serie der 70er Jahre
Details :
Künstler: Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010)
Titel: Blendung
Jahr: 1976
Technik: Mischtechnik auf Papier (Bleistift, weiße Korrekturen, Materialeffekte, Spitzenmuster aus Spitzen gemalt im Trompe-l’Œil, Pigmentflecken, schwarze Linien und texturelle Überlagerungen)
Träger: Strukturiertes Papier
Abmessungen: 35,5 × 26,5 cm (Blatt)
Signiert: Ja – ‚Detheux 76‘ oben rechts
Datiert: Ja
Zustand: Ausgezeichnet. Die Unregelmäßigkeiten, Materialüberlagerungen, Flecken und Textur-Effekte sind völlig beabsichtigt und gehören untrennbar zum Werk.
Rahmung: Nein (ungerahmt verkauft)
Provenienz: Werk direkt aus dem Atelier / Nachlass des Künstlers (Sammlung Sr Fine Art)
Beschreibung des Werks
„Blendung“ (1976) ist ein intensives und poetisches Werk aus der bedeutsamen erotischen Periode von Robert Detheux in den 1970er Jahren.
In einem intimen Hochformat präsentiert der Künstler eine fragmentierte, kniende Körperfigur einer weiblichen Form, üppig und stilisiert. Das Gesicht wirkt verschleiert oder blicklos, wodurch das zentrale Thema der Blendung – wörtlich und symbolisch – verstärkt wird.
Organische Formen (Brüste, Bauch, Gliedmaßen) heben sich sinnlich gegen einen reichen Hintergrund aus Spitzen und Schleiern ab, gemalt im Trompe-l’œil. Braunstichige Nachträge und schwarze Linien betonen die Kurven und erzeugen eine dramatische Spannung.
Die Überlagerungen von Texturen, Transparenzen, florale und geometrische Motive sowie die Materialeffekte bauen eine üppige, intime und beunruhigende Welt. Alles dreht sich hier um Wahrnehmung, blinden Wunsch, Schleier und Offenbarung. Das Werk oszilliert zwischen sinnlicher Erotik und introspektivem Geheimnis, zwischen der Schönheit der Formen und der Zerbrechlichkeit der menschlichen Bedingung.
Dieses Stück veranschaulicht perfekt Detheux’ Obsession für die Grenze zwischen Körper, Verlangen, Materie und Schleier. „Blendung“ ist ein Werk, das zugleich sinnlich, verstörend und in seiner Behandlung der menschlichen Figur zutiefst modern ist.
Biografie des Künstlers
Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010) ist eine markante und enorm anspruchsvolle Gestalt der belgischen Nachkriegsavantgarde. Absolvent des Institut Saint-Luc in Brüssel in bildender Kunst, entwickelt er früh eine eigene Sprache, die von surrealistischen und dadaistischen Strömungen geprägt ist, ohne dogmatische Zugehörigkeit. Bereits in den 1950er Jahren festigt er sich in der belgischen Kunstszene durch poetisches und subversives Engagement und gewinnt dreimal den renommierten Preis Jeune Peinture Belge (1953, 1954 und 1971).
Neben einer Maler- und Zeichnerkarriere unterrichtet er grafische Ausdrucksformen in der Werbebereich-Abteilung der Universität für bildende Künste Tournai bis 1996. Sein Werk, von außergewöhnlicher Kohärenz, erforscht intensiv die menschliche Figur, die Metamorphose des Körpers und die Spannung zwischen Fleisch und Materie.
In den 1970er Jahren schafft er eine emblematische Serie von Zeichnungen und Gemälden, in der das Material (Spitzen, Schleier, Texturen) zum eigentlichen Subjekt wird. Dichter der Materie und des Körpers, baute Robert Detheux ein introspektives, sinnliches Werk mit oft schwarzem Humor, in dem Schmerz, Verlangen und Transformation in einer visuellen Sprache miteinander korrespondieren, die sowohl anspruchsvoll als auch zutiefst bewegend ist.
Seine Werke aus den 1970er Jahren sind heute besonders begehrt bei Liebhabern belgischer surrealistischer Kunst und expressiver figurativer Malerei.
Der Verkäufer stellt sich vor
Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010) – Blendung – 1976 – Zeichnung / Mischtechnik, surrealistisch erotisch, aus der Serie der 70er Jahre
Details :
Künstler: Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010)
Titel: Blendung
Jahr: 1976
Technik: Mischtechnik auf Papier (Bleistift, weiße Korrekturen, Materialeffekte, Spitzenmuster aus Spitzen gemalt im Trompe-l’Œil, Pigmentflecken, schwarze Linien und texturelle Überlagerungen)
Träger: Strukturiertes Papier
Abmessungen: 35,5 × 26,5 cm (Blatt)
Signiert: Ja – ‚Detheux 76‘ oben rechts
Datiert: Ja
Zustand: Ausgezeichnet. Die Unregelmäßigkeiten, Materialüberlagerungen, Flecken und Textur-Effekte sind völlig beabsichtigt und gehören untrennbar zum Werk.
Rahmung: Nein (ungerahmt verkauft)
Provenienz: Werk direkt aus dem Atelier / Nachlass des Künstlers (Sammlung Sr Fine Art)
Beschreibung des Werks
„Blendung“ (1976) ist ein intensives und poetisches Werk aus der bedeutsamen erotischen Periode von Robert Detheux in den 1970er Jahren.
In einem intimen Hochformat präsentiert der Künstler eine fragmentierte, kniende Körperfigur einer weiblichen Form, üppig und stilisiert. Das Gesicht wirkt verschleiert oder blicklos, wodurch das zentrale Thema der Blendung – wörtlich und symbolisch – verstärkt wird.
Organische Formen (Brüste, Bauch, Gliedmaßen) heben sich sinnlich gegen einen reichen Hintergrund aus Spitzen und Schleiern ab, gemalt im Trompe-l’œil. Braunstichige Nachträge und schwarze Linien betonen die Kurven und erzeugen eine dramatische Spannung.
Die Überlagerungen von Texturen, Transparenzen, florale und geometrische Motive sowie die Materialeffekte bauen eine üppige, intime und beunruhigende Welt. Alles dreht sich hier um Wahrnehmung, blinden Wunsch, Schleier und Offenbarung. Das Werk oszilliert zwischen sinnlicher Erotik und introspektivem Geheimnis, zwischen der Schönheit der Formen und der Zerbrechlichkeit der menschlichen Bedingung.
Dieses Stück veranschaulicht perfekt Detheux’ Obsession für die Grenze zwischen Körper, Verlangen, Materie und Schleier. „Blendung“ ist ein Werk, das zugleich sinnlich, verstörend und in seiner Behandlung der menschlichen Figur zutiefst modern ist.
Biografie des Künstlers
Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010) ist eine markante und enorm anspruchsvolle Gestalt der belgischen Nachkriegsavantgarde. Absolvent des Institut Saint-Luc in Brüssel in bildender Kunst, entwickelt er früh eine eigene Sprache, die von surrealistischen und dadaistischen Strömungen geprägt ist, ohne dogmatische Zugehörigkeit. Bereits in den 1950er Jahren festigt er sich in der belgischen Kunstszene durch poetisches und subversives Engagement und gewinnt dreimal den renommierten Preis Jeune Peinture Belge (1953, 1954 und 1971).
Neben einer Maler- und Zeichnerkarriere unterrichtet er grafische Ausdrucksformen in der Werbebereich-Abteilung der Universität für bildende Künste Tournai bis 1996. Sein Werk, von außergewöhnlicher Kohärenz, erforscht intensiv die menschliche Figur, die Metamorphose des Körpers und die Spannung zwischen Fleisch und Materie.
In den 1970er Jahren schafft er eine emblematische Serie von Zeichnungen und Gemälden, in der das Material (Spitzen, Schleier, Texturen) zum eigentlichen Subjekt wird. Dichter der Materie und des Körpers, baute Robert Detheux ein introspektives, sinnliches Werk mit oft schwarzem Humor, in dem Schmerz, Verlangen und Transformation in einer visuellen Sprache miteinander korrespondieren, die sowohl anspruchsvoll als auch zutiefst bewegend ist.
Seine Werke aus den 1970er Jahren sind heute besonders begehrt bei Liebhabern belgischer surrealistischer Kunst und expressiver figurativer Malerei.

