Kandelaber Große - 43 cm - Vergoldete Bronze - Hacheros de Altar





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es gibt zwei Hacheros, die jene feierliche und fast architektonische Ausstrahlung bewahren, die den Barock des XVII. Jahrhunderts auszeichnet, insbesondere in Stücken, die dem Altar gewidmet sind. Die Bronze, gearbeitet mit einer Mischung aus Robustheit und Zartheit, zeigt eine antike Patina, die den ursprünglichen Glanz mildert und ihr jene ernste, liturgische Präsenz verleiht, die Objekte erst mit Jahrhunderten des Gottesdienstes gewinnen.
Die Struktur entspricht der typischen Form eines barocken Hacheros: ein hoher Schaft, gedrechselt mit steigenden Rhythmen, wobei körperliche Kugeln und sukzessive Verjüngungen eine vertikale Bewegungsillusion erzeugen, als wolle das Stück das Licht nach oben tragen. Jede Fassung des Schafts scheint mit der nächsten zu dialogieren, wechselt zwischen großzügigen Kurven und strengeren Linien, eine ornamentale Sprache, die im XVII. Jh. darauf abzielte, spirituelle Dynamik und Theatralik zu vermitteln.
Oben sammelt die breite Scheibe das Wachs und hält den scharfen Dorn fest, an dem die dicke Kerze befestigt wurde, jene lebendige Flamme, die im Barock Symbol der Gegenwart des Göttlichen war. Die Scheibe, leicht konkav, fungiert fast als eine kleine Bühne für das Licht, und ihr Rand zeigt meist eine zurückhaltende, aber elegante Formgebung, wie sie Werkstätten beherrschten, die Guss- und Drechselarbeiten in Bronze dominierten.
Der dreieckige Sockel mit geschwungenen Beinen gehört zu den schönsten Merkmalen: drei Stützen, die sich nach außen wölben, mit einer fast organischen Geste, als wären es stilisierte Blätter oder Krallen. Dieser Sockel verleiht nicht nur Stabilität, sondern auch einen skulpturalen Charakter, der das Stück am Boden des Altars verankert und in das ceremonialme Ensemble integriert. Im spanischen und zentral-europäischen Barock des XVII. Jahrhunderts war diese Art von Sockeln üblich in Kirchen- und Kloster-Hacheros, wo eine Mischung aus Festigkeit und Ornamentik angestrebt wurde.
Ganzheitlich strahlen diese beiden Hacheros-Kandelaber die Geduld des Kultus, die barocke Theatralik und die technische Meisterschaft der Bronzisten des XVII. Jahrhunderts aus. Es sind Stücke, die nicht nur beleuchteten, sondern aktiv an der spirituellen Bühnenbild des Altars partizipierten, das Licht erhoben und das Gefühl der Heiligkeit in jeder Zeremonie verstärkten.
Zertifizierter Versand und gute Verpackung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Es gibt zwei Hacheros, die jene feierliche und fast architektonische Ausstrahlung bewahren, die den Barock des XVII. Jahrhunderts auszeichnet, insbesondere in Stücken, die dem Altar gewidmet sind. Die Bronze, gearbeitet mit einer Mischung aus Robustheit und Zartheit, zeigt eine antike Patina, die den ursprünglichen Glanz mildert und ihr jene ernste, liturgische Präsenz verleiht, die Objekte erst mit Jahrhunderten des Gottesdienstes gewinnen.
Die Struktur entspricht der typischen Form eines barocken Hacheros: ein hoher Schaft, gedrechselt mit steigenden Rhythmen, wobei körperliche Kugeln und sukzessive Verjüngungen eine vertikale Bewegungsillusion erzeugen, als wolle das Stück das Licht nach oben tragen. Jede Fassung des Schafts scheint mit der nächsten zu dialogieren, wechselt zwischen großzügigen Kurven und strengeren Linien, eine ornamentale Sprache, die im XVII. Jh. darauf abzielte, spirituelle Dynamik und Theatralik zu vermitteln.
Oben sammelt die breite Scheibe das Wachs und hält den scharfen Dorn fest, an dem die dicke Kerze befestigt wurde, jene lebendige Flamme, die im Barock Symbol der Gegenwart des Göttlichen war. Die Scheibe, leicht konkav, fungiert fast als eine kleine Bühne für das Licht, und ihr Rand zeigt meist eine zurückhaltende, aber elegante Formgebung, wie sie Werkstätten beherrschten, die Guss- und Drechselarbeiten in Bronze dominierten.
Der dreieckige Sockel mit geschwungenen Beinen gehört zu den schönsten Merkmalen: drei Stützen, die sich nach außen wölben, mit einer fast organischen Geste, als wären es stilisierte Blätter oder Krallen. Dieser Sockel verleiht nicht nur Stabilität, sondern auch einen skulpturalen Charakter, der das Stück am Boden des Altars verankert und in das ceremonialme Ensemble integriert. Im spanischen und zentral-europäischen Barock des XVII. Jahrhunderts war diese Art von Sockeln üblich in Kirchen- und Kloster-Hacheros, wo eine Mischung aus Festigkeit und Ornamentik angestrebt wurde.
Ganzheitlich strahlen diese beiden Hacheros-Kandelaber die Geduld des Kultus, die barocke Theatralik und die technische Meisterschaft der Bronzisten des XVII. Jahrhunderts aus. Es sind Stücke, die nicht nur beleuchteten, sondern aktiv an der spirituellen Bühnenbild des Altars partizipierten, das Licht erhoben und das Gefühl der Heiligkeit in jeder Zeremonie verstärkten.
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