Michał Żytniak (1980) - Wagary (Playing Hooky)





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Michał Żytniak (1980) präsentiert Wagary (Playing Hooky), 2019er Acryl auf Leinwand Original, handsigniert, 46 × 55 cm (720 g), Polen, Neoexpressionismus, Popkultur, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Michał Żytniak (geboren 1982) ist ein polnischer Künstler, Maler und Musiker, dessen künstlerische Wurzeln tief im Straßengefüge des Viertels von Częstochowa (Polen) um die Jahrhundertwende verankert sind. Aufgewachsen in einer Atmosphäre fasziniert von Design, Mode und Street-Graffiti, entwickelte er seine eigene kompromisslose visuelle Sprache. Seine Gemälde sind hoch intuitive, unkonventionelle Kompositionen, in denen er Kalkulation und abgegriffene Klischees bewusst meidet. Er schafft authentische Kunst, die als plastische Erweiterung seiner wachsamen urbanen Beobachtungen dient. Heute gehört Żytniak zu den bekanntesten Figuren der polnischen Kunstszene. Sein breites Spektrum an kreativen Tätigkeiten zieht Kunstsammler, Enthusiasten, Investoren und Menschen an, die zuvor mit der Kunstwelt wenig zu tun hatten.
Acryl auf Leinwand. Unter links signiert: M. Żytniak. Warschau 2019. Maße: 46 × 55 × 2 cm. Sehr guter Zustand. Nie direktem UV-Licht ausgesetzt. Nie restauriert (bedarf es nicht). Direkt vom Künstler erworben für die Privatsammlung von Norbert Zbiciak (Zbiciak Curated) im Jahr 2020. Feine, kaum sichtbare Risse in der Farbschicht der Figuren und im oberen Teil des Gemäldes, keine Verfärbungen, keine kleineren Schönheitsfehler. Das Werk ist auf einen Keilrahmen gespannt. Seiten unbemalt. Das Kunstwerk geht mit der Biografie des Künstlers (A4-Format) einher, gedruckt von Zbiciak Curated auf dickem, elfenbeinfarbenem Papier. Sichere, weltweit versicherte Lieferung. Doppelt geschützt durch Randkartonschutz, Kartonplatten (bzw. Spanplatten je nach Zielland). Versandland: Frankreich.
Das Gemälde „Wagary“ (Playing Hooky) (2019) ist eine auffallend authentische und melancholische Studie der zeitgenössischen Jugend und dient als perfekter Beleg für Żytniaks seltenen Instinkt als wachsamer Beobachter des Alltagslebens. Unter Verwendung seiner charakteristischen synthetischen und vereinfachten Bildsprache fängt der Künstler einen intimen, fast filmischen Moment am Rande von Auflehnung und existenzieller Verwirrung ein.
Schwebend in einem minimalistischen, pastellrosa, nahezu sterilen Raum, steht der zentrale Fokus der Komposition auf einem monumentalen, dunklen Sofa. Hier entfaltet sich das zentrale Drama: die Figuren zweier Teenagerinnen, die sich in einem Moment emotionaler Krise befinden. Der Titel „Playing Hooky“ (Schwänzen) – traditionell ein Symbol für Freiheit und jugendliche Lässigkeit – steht hier in scharfem Kontrast zu der düsteren Realität, in der sie voraussichtlich schon in eine erwachsene Welt voller Bewältigungsmechanismen hineinströmen.
Mit bemerkenswerter visueller Empathie fängt Żytniak die psychologische Dualität dieser Szene ein. Eine der Figuren erlebt einen emotionalen Zusammenbruch, weint während sogenannter „betrunkener Epiphanien“, während die andere, zu ihr Geneigter, die Verkörperung roher, kollegialer Solidarität und Trost wird. Die Erzählung wird durch zwei minimalistische, blaue Formen am Sockel des Möbels vervollständigt, die eindeutig leere Flaschen symbolisieren.
Der Künstler verzichtet auf unnötige architektonische oder perspektivische Details und verschiebt das gesamte thematische Gewicht auf die Beziehung zwischen den Figuren und der Leere, die sie umgibt. Eine rohe Kontur und intuitiv aufgetragene Farbflecken verleihen dem Stück einen expressionistischen, fast chronistischen Charakter. Playing Hooky ist nicht lediglich ein Abbild einer spezifischen häuslichen Situation. Es ist eine universelle, nicht wertende Geschichte über Flucht, Einsamkeit und das grundlegende Bedürfnis nach Nähe im Mikrokosmos der jüngeren Generation.
Michał Żytniak (geboren 1982) ist ein polnischer Künstler, Maler und Musiker, dessen künstlerische Wurzeln tief im Straßengefüge des Viertels von Częstochowa (Polen) um die Jahrhundertwende verankert sind. Aufgewachsen in einer Atmosphäre fasziniert von Design, Mode und Street-Graffiti, entwickelte er seine eigene kompromisslose visuelle Sprache. Seine Gemälde sind hoch intuitive, unkonventionelle Kompositionen, in denen er Kalkulation und abgegriffene Klischees bewusst meidet. Er schafft authentische Kunst, die als plastische Erweiterung seiner wachsamen urbanen Beobachtungen dient. Heute gehört Żytniak zu den bekanntesten Figuren der polnischen Kunstszene. Sein breites Spektrum an kreativen Tätigkeiten zieht Kunstsammler, Enthusiasten, Investoren und Menschen an, die zuvor mit der Kunstwelt wenig zu tun hatten.
Acryl auf Leinwand. Unter links signiert: M. Żytniak. Warschau 2019. Maße: 46 × 55 × 2 cm. Sehr guter Zustand. Nie direktem UV-Licht ausgesetzt. Nie restauriert (bedarf es nicht). Direkt vom Künstler erworben für die Privatsammlung von Norbert Zbiciak (Zbiciak Curated) im Jahr 2020. Feine, kaum sichtbare Risse in der Farbschicht der Figuren und im oberen Teil des Gemäldes, keine Verfärbungen, keine kleineren Schönheitsfehler. Das Werk ist auf einen Keilrahmen gespannt. Seiten unbemalt. Das Kunstwerk geht mit der Biografie des Künstlers (A4-Format) einher, gedruckt von Zbiciak Curated auf dickem, elfenbeinfarbenem Papier. Sichere, weltweit versicherte Lieferung. Doppelt geschützt durch Randkartonschutz, Kartonplatten (bzw. Spanplatten je nach Zielland). Versandland: Frankreich.
Das Gemälde „Wagary“ (Playing Hooky) (2019) ist eine auffallend authentische und melancholische Studie der zeitgenössischen Jugend und dient als perfekter Beleg für Żytniaks seltenen Instinkt als wachsamer Beobachter des Alltagslebens. Unter Verwendung seiner charakteristischen synthetischen und vereinfachten Bildsprache fängt der Künstler einen intimen, fast filmischen Moment am Rande von Auflehnung und existenzieller Verwirrung ein.
Schwebend in einem minimalistischen, pastellrosa, nahezu sterilen Raum, steht der zentrale Fokus der Komposition auf einem monumentalen, dunklen Sofa. Hier entfaltet sich das zentrale Drama: die Figuren zweier Teenagerinnen, die sich in einem Moment emotionaler Krise befinden. Der Titel „Playing Hooky“ (Schwänzen) – traditionell ein Symbol für Freiheit und jugendliche Lässigkeit – steht hier in scharfem Kontrast zu der düsteren Realität, in der sie voraussichtlich schon in eine erwachsene Welt voller Bewältigungsmechanismen hineinströmen.
Mit bemerkenswerter visueller Empathie fängt Żytniak die psychologische Dualität dieser Szene ein. Eine der Figuren erlebt einen emotionalen Zusammenbruch, weint während sogenannter „betrunkener Epiphanien“, während die andere, zu ihr Geneigter, die Verkörperung roher, kollegialer Solidarität und Trost wird. Die Erzählung wird durch zwei minimalistische, blaue Formen am Sockel des Möbels vervollständigt, die eindeutig leere Flaschen symbolisieren.
Der Künstler verzichtet auf unnötige architektonische oder perspektivische Details und verschiebt das gesamte thematische Gewicht auf die Beziehung zwischen den Figuren und der Leere, die sie umgibt. Eine rohe Kontur und intuitiv aufgetragene Farbflecken verleihen dem Stück einen expressionistischen, fast chronistischen Charakter. Playing Hooky ist nicht lediglich ein Abbild einer spezifischen häuslichen Situation. Es ist eine universelle, nicht wertende Geschichte über Flucht, Einsamkeit und das grundlegende Bedürfnis nach Nähe im Mikrokosmos der jüngeren Generation.

