Konsolentisch - Holz, Marmor - isabelinische Konsole






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Isabella-Konsole aus geschnitztem Holz mit weißer Marmortop, vergoldet, ca. 1850–1915 in Spanien, mit Rococo-Verzierung und Cabriole-Beinen, Maße 88 × 130 × 67 cm, Zustand mit detaillierten Mängeln gemäß Abbildungen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Isabelinische Konsole, geschnitztes Holz und Marmor, ca. 1850–1915 – Spanien
Exquisita isabelinische Konsole aus geschnitztem und vergoldetem Holz, am Anfang des 20. Jahrhunderts in Spanien. Von einfacher Struktur, besteht sie aus einem in Holz geschnitzten Körper und einer Deckel- bzw. Tafel aus weißem Marmor mit einer Dicke von 2 Zentimetern. Das Stück zeichnet sich durch seine üppige Rokoko-inspirierte Ornamentik aus, sichtbar in den asymmetrischen Kurven, Girlanden, Muscheln und Motiven aus Flora und Fauna, die sich über die gesamte Struktur ziehen; besonders auffällig ist das zentrale Venera-Motiv. Die Vergoldung betont die Reichtum des Reliefs und verleiht dem Ensemble Glanz und Prunk. Wie bei diesem Typ von Konsolen üblich, mit Kabriole-Beinen, verbunden durch eine chambrana (Brüstung) mit üppiger Verzierung, im Einklang mit dem bereits genannten zentralen Venera-Motiv. Diese Konsoletypologie, konzipiert als Stütz- und Repräsentationsmöbel, belegt den Bestreben, vergangene Stile zu rekonstruieren, neu interpretiert unter der isabelinischen Ästhetik.
Der isabelinische Stil ist eine künstlerische und dekorative Strömung, die sich in Spanien während der Herrschaft von Isabel II. (1833–1868) im Kontext des Historismus des 19. Jahrhunderts entwickelte. Er zeichnet sich durch seinen Eclecticismus aus, das heißt die Kombination und Neubedeutung von Stilen früherer Epochen — vor allem Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko und Neoklassizismus — mit einem bürgerlichen und ornamentalen Geschmack, angepasst an die neuen Werte von Komfort und sozialer Repräsentation. Bei Möbeln zeichnet sich der isabelinische Stil durch den Gebrauch edler Hölzer (wie Nussbaum oder Mahagoni), reiche Ornamenttiefen, geschwungene und geschwungene Linien sowie vergoldete oder in Marquetterie gearbeitete Anwendungen aus. Die Möbel sind meist voluminös, aber elegant, mit klarem dekorativem und symbolischem Sinn, darauf ausgelegt, den Status und die Verfeinerung der neuen, wohlhabenden Mittelschicht zu reflektieren. Kurz gesagt repräsentiert der isabelinische Stil die spanische Adaptation europäischer Modelle — insbesondere französischer und italienischer —, indem Tradition und Moderne in einer reichen, theatralischen und hoch dekorativen Ästhetik vereint werden.
Kategorie: Konsole
Material: geschnitztes Holz, Marmor
Stil: Isabelinischer Stil
Periode: 1850–1915
Herkunft: Spanien
Gesamtabmessungen: 88 x 130 x 67 cm
Marmordicke: 2 cm
Zustand: Details zu Fehlstellen vorhanden in den Abbildungen
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Isabelinische Konsole, geschnitztes Holz und Marmor, ca. 1850–1915 – Spanien
Exquisita isabelinische Konsole aus geschnitztem und vergoldetem Holz, am Anfang des 20. Jahrhunderts in Spanien. Von einfacher Struktur, besteht sie aus einem in Holz geschnitzten Körper und einer Deckel- bzw. Tafel aus weißem Marmor mit einer Dicke von 2 Zentimetern. Das Stück zeichnet sich durch seine üppige Rokoko-inspirierte Ornamentik aus, sichtbar in den asymmetrischen Kurven, Girlanden, Muscheln und Motiven aus Flora und Fauna, die sich über die gesamte Struktur ziehen; besonders auffällig ist das zentrale Venera-Motiv. Die Vergoldung betont die Reichtum des Reliefs und verleiht dem Ensemble Glanz und Prunk. Wie bei diesem Typ von Konsolen üblich, mit Kabriole-Beinen, verbunden durch eine chambrana (Brüstung) mit üppiger Verzierung, im Einklang mit dem bereits genannten zentralen Venera-Motiv. Diese Konsoletypologie, konzipiert als Stütz- und Repräsentationsmöbel, belegt den Bestreben, vergangene Stile zu rekonstruieren, neu interpretiert unter der isabelinischen Ästhetik.
Der isabelinische Stil ist eine künstlerische und dekorative Strömung, die sich in Spanien während der Herrschaft von Isabel II. (1833–1868) im Kontext des Historismus des 19. Jahrhunderts entwickelte. Er zeichnet sich durch seinen Eclecticismus aus, das heißt die Kombination und Neubedeutung von Stilen früherer Epochen — vor allem Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko und Neoklassizismus — mit einem bürgerlichen und ornamentalen Geschmack, angepasst an die neuen Werte von Komfort und sozialer Repräsentation. Bei Möbeln zeichnet sich der isabelinische Stil durch den Gebrauch edler Hölzer (wie Nussbaum oder Mahagoni), reiche Ornamenttiefen, geschwungene und geschwungene Linien sowie vergoldete oder in Marquetterie gearbeitete Anwendungen aus. Die Möbel sind meist voluminös, aber elegant, mit klarem dekorativem und symbolischem Sinn, darauf ausgelegt, den Status und die Verfeinerung der neuen, wohlhabenden Mittelschicht zu reflektieren. Kurz gesagt repräsentiert der isabelinische Stil die spanische Adaptation europäischer Modelle — insbesondere französischer und italienischer —, indem Tradition und Moderne in einer reichen, theatralischen und hoch dekorativen Ästhetik vereint werden.
Kategorie: Konsole
Material: geschnitztes Holz, Marmor
Stil: Isabelinischer Stil
Periode: 1850–1915
Herkunft: Spanien
Gesamtabmessungen: 88 x 130 x 67 cm
Marmordicke: 2 cm
Zustand: Details zu Fehlstellen vorhanden in den Abbildungen
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