85g Obsidian Skull – Sternendämon der Nacht – 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 85 g






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85 g Obsidian-Schädel – Sternendämon der Nacht, aus Mexiko stammende polierte Obsidian-Skulptur, Maße 5,1 × 3,9 × 3,3 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Unter den Aztekengöttinnen war keine so unheimlich wie Itzpapalotl, die "Obsidian-Schmetterlingsgöttin" – eine skelettartige Kriegerin mit Flügeln, deren Kanten aus geschliffenen Obsidianklingen bestanden. Sie herrschte über Tamoanchan, das Paradies, in dem die Götter die Menschheit erschufen, und führte die Tzitzimime an, gefürchtete Sternendämonen, die bei Sonnenfinsternissen die Sonne zu verschlingen drohten. Zugleich war sie eine Göttin der Verwandlung: Wie der Schmetterling aus dem Kokon hervorgeht, stand sie für den Übergang zwischen Tod und Wiedergeburt – und wie Obsidian selbst konnte sie sowohl erschaffen als auch zerstören.
Diese doppelte Natur des Materials steckt tatsächlich in seiner Entstehung. Obsidian ist kein Kristall, sondern vulkanisches Glas: Wenn kieselsäurereiche Lava so schnell abkühlt, dass sich keine geordnete Kristallstruktur mehr bilden kann, erstarrt die Schmelze in diesem amorphen, glasartigen Zustand. Genau dieses Fehlen einer Kristallstruktur ist es, das Obsidian beim Bruch so gefährlich scharfe, muschelige Kanten verleiht – schärfer als jede Stahlklinge im Mikrobereich, weshalb es in Mesoamerika tatsächlich zu Opfermessern und Pfeilspitzen verarbeitet wurde. Zugleich lässt sich dieselbe glasige Struktur zu einem tiefschwarzen, beinahe spiegelnden Hochglanz polieren, wie dieser Schädel eindrucksvoll zeigt.
Ein Schädel, der die zwei Gesichter seines eigenen Materials verkörpert: verletzlich scharf im Bruch, makellos glatt in der Politur – ganz wie die Göttin, der er seinen Namen verdanken könnte.
Mineral / Handelsname: Obsidian (vulkanisches Glas)
Herkunft: Mexiko
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 85 g
Besonderheiten: Gleichmäßig tiefschwarz, hochglanzpoliert; amorphe Glasstruktur ohne Kristallgitter
Der Verkäufer stellt sich vor
Unter den Aztekengöttinnen war keine so unheimlich wie Itzpapalotl, die "Obsidian-Schmetterlingsgöttin" – eine skelettartige Kriegerin mit Flügeln, deren Kanten aus geschliffenen Obsidianklingen bestanden. Sie herrschte über Tamoanchan, das Paradies, in dem die Götter die Menschheit erschufen, und führte die Tzitzimime an, gefürchtete Sternendämonen, die bei Sonnenfinsternissen die Sonne zu verschlingen drohten. Zugleich war sie eine Göttin der Verwandlung: Wie der Schmetterling aus dem Kokon hervorgeht, stand sie für den Übergang zwischen Tod und Wiedergeburt – und wie Obsidian selbst konnte sie sowohl erschaffen als auch zerstören.
Diese doppelte Natur des Materials steckt tatsächlich in seiner Entstehung. Obsidian ist kein Kristall, sondern vulkanisches Glas: Wenn kieselsäurereiche Lava so schnell abkühlt, dass sich keine geordnete Kristallstruktur mehr bilden kann, erstarrt die Schmelze in diesem amorphen, glasartigen Zustand. Genau dieses Fehlen einer Kristallstruktur ist es, das Obsidian beim Bruch so gefährlich scharfe, muschelige Kanten verleiht – schärfer als jede Stahlklinge im Mikrobereich, weshalb es in Mesoamerika tatsächlich zu Opfermessern und Pfeilspitzen verarbeitet wurde. Zugleich lässt sich dieselbe glasige Struktur zu einem tiefschwarzen, beinahe spiegelnden Hochglanz polieren, wie dieser Schädel eindrucksvoll zeigt.
Ein Schädel, der die zwei Gesichter seines eigenen Materials verkörpert: verletzlich scharf im Bruch, makellos glatt in der Politur – ganz wie die Göttin, der er seinen Namen verdanken könnte.
Mineral / Handelsname: Obsidian (vulkanisches Glas)
Herkunft: Mexiko
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 85 g
Besonderheiten: Gleichmäßig tiefschwarz, hochglanzpoliert; amorphe Glasstruktur ohne Kristallgitter
