Ikone - Hl. Nikolaus der Wundertäter - Holz






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ikone des heiligen Nikolaus Wundertäters
Russische Schule, XIX. Jahrhundert
Provenienz: Europäische Privatsammlung
Region: Russland
Periode: XIX. Jahrhundert
Material: Eiertempel (tempera) und Blattgold auf Holztafel
Stil: Russischer orthodoxer Ikonenkult
Orthodoxe Ikone des heiligen Nikolaus Wundertäter, frontal in halbkörperlicher Darstellung, mit kreisförmigem Nimbus und segnender Bischofssehne gemäß dem byzantinischen Kanon. Der Heilige trägt einen Omophorion, verziert mit Kreuzen, und hält die geöffnete Evangeliumrolle mit inschrift im kirillischen liturgischen Alphabet. Auf beiden Seiten des Nimbus befinden sich die üblichen Nebenfiguren Christus und Maria, die jeweils das Evangelium bzw. das Omophorion überreichen – ein ikonografischer Traditionsmotiv, das mit dem Heiligen Nikolaus verbunden ist und in der russischen Ikonografie weit verbreitet ist.
Das Werk ist in Eiertempel (Tempera) auf Holztafel ausgeführt, mit traditioneller Stuckvorbereitung (levkas) und Blattgoldgrund, ursprünglich poliert und später durch warme Lasuren patiniert. Die natürliche Oxidation des Silbers erzeugt heute goldene und ockerfarbene Töne, ein typisches Phänomen russischer Ikonen des XIX. Jahrhunderts, deutlich sichtbar im Hintergrund und am Nimbus. Die Modellierung des Gesichts, mit streng ausdrucksstarken Zügen, wird durch übereinanderliegende Ocker- und Grünschattierungen erzeugt, mit feinen, sicheren Strichen in Brauen, Augen, Bart und Haaren, nach Vorlagen der mittelalterlichen Tradition, neu interpretiert innerhalb der dekadent devoten russischen Produktion des 19. Jahrhunderts. Die Identifikationsinschriften in kyrillischer Schrift, teilweise erhalten, verstärken seinen liturgischen und devoten Charakter.
Stilistisch betrachtet entspricht die Ikone einer russischen Produktion des XIX. Jahrhunderts, treu den kanonischen Modellen, konzipiert für den Haus- oder Pfarrkult. Die ausgewogene Komposition, die sakrale Behandlung des Gesichts und die Verwendung des patinierten Silberschmucks bestätigen eine traditionelle Ausführung, fern von modernen oder industriellen Reproduktionsformen.
Der Erhaltungszustand ist altersgemäß: allgemeines Crackle glasiert, punktuelle Ausbrüche der Polychromie und der metallischen Beschichtung, oberflächliche Abriebspuren und Abnutzungen an den stärker exponierten Zonen, sowie natürliche Oxidation des Firnisses. Die Rückseite der Tafel zeigt Gebrauchsspuren und Alterung, ohne Anzeichen invasiver Restaurierungen. Sie bewahrt eine authentische historische Patina, die ihre Lesart als antikes Ikon verfestigt.
Authentische russische Ikone des XIX. Jahrhunderts, von korrekter ikonografischer Qualität und bemerkenswerter visueller Präsenz, geeignet für eine spezialisierte Sammlung orthodoxer Ikonen oder für eine Darstellung im historisch-devotionalen Kontext.
Versand: Wird nur in europäische Länder versendet.
Ikone des heiligen Nikolaus Wundertäters
Russische Schule, XIX. Jahrhundert
Provenienz: Europäische Privatsammlung
Region: Russland
Periode: XIX. Jahrhundert
Material: Eiertempel (tempera) und Blattgold auf Holztafel
Stil: Russischer orthodoxer Ikonenkult
Orthodoxe Ikone des heiligen Nikolaus Wundertäter, frontal in halbkörperlicher Darstellung, mit kreisförmigem Nimbus und segnender Bischofssehne gemäß dem byzantinischen Kanon. Der Heilige trägt einen Omophorion, verziert mit Kreuzen, und hält die geöffnete Evangeliumrolle mit inschrift im kirillischen liturgischen Alphabet. Auf beiden Seiten des Nimbus befinden sich die üblichen Nebenfiguren Christus und Maria, die jeweils das Evangelium bzw. das Omophorion überreichen – ein ikonografischer Traditionsmotiv, das mit dem Heiligen Nikolaus verbunden ist und in der russischen Ikonografie weit verbreitet ist.
Das Werk ist in Eiertempel (Tempera) auf Holztafel ausgeführt, mit traditioneller Stuckvorbereitung (levkas) und Blattgoldgrund, ursprünglich poliert und später durch warme Lasuren patiniert. Die natürliche Oxidation des Silbers erzeugt heute goldene und ockerfarbene Töne, ein typisches Phänomen russischer Ikonen des XIX. Jahrhunderts, deutlich sichtbar im Hintergrund und am Nimbus. Die Modellierung des Gesichts, mit streng ausdrucksstarken Zügen, wird durch übereinanderliegende Ocker- und Grünschattierungen erzeugt, mit feinen, sicheren Strichen in Brauen, Augen, Bart und Haaren, nach Vorlagen der mittelalterlichen Tradition, neu interpretiert innerhalb der dekadent devoten russischen Produktion des 19. Jahrhunderts. Die Identifikationsinschriften in kyrillischer Schrift, teilweise erhalten, verstärken seinen liturgischen und devoten Charakter.
Stilistisch betrachtet entspricht die Ikone einer russischen Produktion des XIX. Jahrhunderts, treu den kanonischen Modellen, konzipiert für den Haus- oder Pfarrkult. Die ausgewogene Komposition, die sakrale Behandlung des Gesichts und die Verwendung des patinierten Silberschmucks bestätigen eine traditionelle Ausführung, fern von modernen oder industriellen Reproduktionsformen.
Der Erhaltungszustand ist altersgemäß: allgemeines Crackle glasiert, punktuelle Ausbrüche der Polychromie und der metallischen Beschichtung, oberflächliche Abriebspuren und Abnutzungen an den stärker exponierten Zonen, sowie natürliche Oxidation des Firnisses. Die Rückseite der Tafel zeigt Gebrauchsspuren und Alterung, ohne Anzeichen invasiver Restaurierungen. Sie bewahrt eine authentische historische Patina, die ihre Lesart als antikes Ikon verfestigt.
Authentische russische Ikone des XIX. Jahrhunderts, von korrekter ikonografischer Qualität und bemerkenswerter visueller Präsenz, geeignet für eine spezialisierte Sammlung orthodoxer Ikonen oder für eine Darstellung im historisch-devotionalen Kontext.
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