Zigarettenetui - Art-Déco-Stil - .800 Silber - SILBER VIENNESISCHES CASE






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
CATALOGKARTE: SILBERNER WIENER CIGARETTENETUI MIT FAMILIENGESCHICHTE
PROVENIENZ UND GESCHICHTE
Dieses antike silberne Zigarettenkästchen ist ein einzigartiges Sammlerstück mit dokumentierter Familiengeschichte. Es gehörte Herrn Gustaw Pacholski (1927–1998), und seine Initialen – „GP“ – sind professionell auf der Innenseite eingraviert. Ein geschickter Mechaniker, erhielt Herr Pacholski dieses vor dem Krieg gefertigte Etui nach dem Krieg als arbeitsbezogene Auszeichnung, vermutlich von einer staatsbetriebenen Industrieanlage. Im letzten Foto im Katalog ist ein nach dem Krieg aufgenommenes Porträt des Besitzers zu sehen. Seine authentische Provenienz und sein bemerkenswertes Gewicht (160 Gramm) – eine Seltenheit an sich – machen dieses Wiener Meisterwerk zu einer ausgezeichneten Investition mit außergewöhnlichem sentimentalen Wert.
1. Allgemeine Informationen
Objektart: Kasten / Taschen-Zigarettenkästchen
Periode: Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert (Jahre 1872–1922)
Herkunftsland: Österreich-Ungarn (Wien)
Material: Silber (äußere Gehäuse), Innenpartie stark vergoldet (sogenanntes Vermeil)
Gewicht: ca. 160 Gramm
Silberreinheit: 0,800 (die Standardreinheit für österreichisch-ungarischen Luxussilberwaren)
2. Detaillierte Analyse der Punzen (Punze und Identifikation)
Die inneren vergoldeten Wände des Zigarettenkästchens tragen perfekt erhaltene, lesbare und vollständige Staats- und Herstellertmarken:
Staatsmarke (Hauptmarke des Österreichisch-Ungarischen Reichs): Die offizielle Dianakopf-Markung (Deutsch: Dianakopf), gültig im Kaiserreich Österreich-Ungarn von 1872 bis 1922.
Rahmenform (Cartouche): Die Marke ist in ein markantes zylindrisches Feld eingeschlossen (eine Ovalform mit leicht abgeflachtem Ober- und Unterteil), das speziell für Alltags-Luxusartikel vorgesehen ist.
Zahl „3“ (Feinheitbezeichnung): Auf der linken Seite des Dianakopfes gestempelt. Im österreichisch-ungarischen Rechtssystem kennzeichnet es den dritten Silberstandard, der 0,800 Feinheit entspricht (80 % reines Silber).
Buchstabe des Prüfstelle „A“: Auf der rechten Seite des Kopfes gestempelt, was die Hauptmünzanstalt in Wien (Hauptmünzamt Wien) bestätigt und die Herkunft der Einheit als Hauptstadt weitergibt.
Herstellerzeichen (Silberschmied initialen „MS“): Das Handwerkersignet ist in eine rechteckige Kartusche mit abgerundeten Ecken eingebettet. Dieses Zeichen kommt an beiden Flügeln des Zigarettenkästchens vor und bestätigt, dass beide Bauteile aus derselben Werkstatt stammen und separaten Prüfverfahren unterzogen wurden. Die Initialen „MS“ entsprechen einem der registrierten Wiener Meister des Zunfthandwerks, spezialisiert auf luxuriöse Taschenaccessoires.
Prüfmarke: Ein kleines, ovales offizielles Kontrollzeichen (sogenannte Reprägung) vom Prüfer auf zusätzlichen Strukturteilen (in der Nähe des Scharniers) zur Bestätigung der Unversehrtheit der Silberschmelze.
3. Äußeres Erscheinungsbild und Verzierung
Stil: Klassische Pluralität mit geometrischen Elementen, die Andeutungen auf den Art Déco-Stil geben.
Vorderseite (Vorderseite): Die Oberfläche ist mit exquisitem Guilloché (Motorgravur) in feinen, welligen und geometrischen Mustern bedeckt. Der zentrale vertikale Streifen zeigt vertiefte Falzungen, die eine Akkordeon-Textur nachahmen und dem Objekt eine außergewöhnliche visuelle Tiefe verleihen.
Rückseite (Rückseite): Mit regelmäßigem horizontalen linearem Guilloché verziert, das eine harmonische Komposition mit der Frontseite bildet.
Verschluss: Integriertes seitliches Druckknopf-Fangsystem mit einem glatten, ovalen Knopf, der einen präzisen und sicheren Verschluss gewährleistet.
4. Interieur und Personalisierung
Finish: Das Inneres ist vollständig feuergoldet (Vermeil) und zeigt einen schönen, warmen, mattgoldenen Ton. Die Vergoldung diente dem Schutz des Silbers vor Anlaufen durch Tabaköle und hob den ästhetischen Wert des Luxusartikels hervor.
Monogramm: Die rechte Flügelseite trägt ein elegantes, ineinander verflochtenes Monogramm aus der Nachkriegszeit in einer dekorativen, kalligrafischen Schrift: „GP“, direkt Bezug nehmend auf Herrn Gustaw Pacholski. Die Gravur wurde professionell in einer Silberschmiede ausgeführt.
5. Sammlerwert und Zustand
Zustand: Sehr gut / kabinetttauglich. Die Kanten und Scharniere sind fest; es gibt keine tiefen Dellen. Das Silber ist von einer natürlichen, zarten Patina überzogen, die sein Alter betont und die Definition der Guilloché-Gravur verstärkt. Die innere Vergoldung ist in sehr hohem Prozentsatz erhalten, ohne bemerkbaren Abrieb am Rohsilber, was den Respekt belegt, mit dem dieses Objekt über viele Jahre hinweg behandelt wurde.
Finish und Ästhetik (Hinweis zur Patina): Die dunklere Schicht, die auf der Oberfläche sichtbar ist, ist eine natürliche, edle Patina. Das ist kein Schaden, sondern ein natürlicher Silbergoxidationsprozess, der das Alter bestätigt. Das Objekt wurde absichtlich nicht chemisch oder mechanisch gereinigt, um seinen ursprünglichen Zeitraumstil und die Tiefe des Motor-gedrehten Musters zu bewahren. Der neue Besitzer kann natürlich die Oberfläche leicht auf Hochglanz polieren, indem er Standard-Silberpflegemittel verwendet.
Sammlerwert: Dieses Objekt ist ein klassisches Beispiel für die höchste Wiener Handwerkskunst. Die Vollständigkeit der Punzen (Dianakopf), das schwere Gewicht (160 g), der hervorragende Erhaltungszustand und die vollständig identifizierte Identität eines der Besitzer, gestützt durch ein Foto, machen dieses Zigarettenkästchen zu einer echten Seltenheit auf dem Antiquitätenmarkt.
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Sehr geehrter Käufer, vielen Dank für Ihr Interesse.
Ich lade Sie ein, mitzubieten und meine ähnlichen, weiteren Auktionen zu sehen..
Mit freundlichen Grüßen
CATALOGKARTE: SILBERNER WIENER CIGARETTENETUI MIT FAMILIENGESCHICHTE
PROVENIENZ UND GESCHICHTE
Dieses antike silberne Zigarettenkästchen ist ein einzigartiges Sammlerstück mit dokumentierter Familiengeschichte. Es gehörte Herrn Gustaw Pacholski (1927–1998), und seine Initialen – „GP“ – sind professionell auf der Innenseite eingraviert. Ein geschickter Mechaniker, erhielt Herr Pacholski dieses vor dem Krieg gefertigte Etui nach dem Krieg als arbeitsbezogene Auszeichnung, vermutlich von einer staatsbetriebenen Industrieanlage. Im letzten Foto im Katalog ist ein nach dem Krieg aufgenommenes Porträt des Besitzers zu sehen. Seine authentische Provenienz und sein bemerkenswertes Gewicht (160 Gramm) – eine Seltenheit an sich – machen dieses Wiener Meisterwerk zu einer ausgezeichneten Investition mit außergewöhnlichem sentimentalen Wert.
1. Allgemeine Informationen
Objektart: Kasten / Taschen-Zigarettenkästchen
Periode: Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert (Jahre 1872–1922)
Herkunftsland: Österreich-Ungarn (Wien)
Material: Silber (äußere Gehäuse), Innenpartie stark vergoldet (sogenanntes Vermeil)
Gewicht: ca. 160 Gramm
Silberreinheit: 0,800 (die Standardreinheit für österreichisch-ungarischen Luxussilberwaren)
2. Detaillierte Analyse der Punzen (Punze und Identifikation)
Die inneren vergoldeten Wände des Zigarettenkästchens tragen perfekt erhaltene, lesbare und vollständige Staats- und Herstellertmarken:
Staatsmarke (Hauptmarke des Österreichisch-Ungarischen Reichs): Die offizielle Dianakopf-Markung (Deutsch: Dianakopf), gültig im Kaiserreich Österreich-Ungarn von 1872 bis 1922.
Rahmenform (Cartouche): Die Marke ist in ein markantes zylindrisches Feld eingeschlossen (eine Ovalform mit leicht abgeflachtem Ober- und Unterteil), das speziell für Alltags-Luxusartikel vorgesehen ist.
Zahl „3“ (Feinheitbezeichnung): Auf der linken Seite des Dianakopfes gestempelt. Im österreichisch-ungarischen Rechtssystem kennzeichnet es den dritten Silberstandard, der 0,800 Feinheit entspricht (80 % reines Silber).
Buchstabe des Prüfstelle „A“: Auf der rechten Seite des Kopfes gestempelt, was die Hauptmünzanstalt in Wien (Hauptmünzamt Wien) bestätigt und die Herkunft der Einheit als Hauptstadt weitergibt.
Herstellerzeichen (Silberschmied initialen „MS“): Das Handwerkersignet ist in eine rechteckige Kartusche mit abgerundeten Ecken eingebettet. Dieses Zeichen kommt an beiden Flügeln des Zigarettenkästchens vor und bestätigt, dass beide Bauteile aus derselben Werkstatt stammen und separaten Prüfverfahren unterzogen wurden. Die Initialen „MS“ entsprechen einem der registrierten Wiener Meister des Zunfthandwerks, spezialisiert auf luxuriöse Taschenaccessoires.
Prüfmarke: Ein kleines, ovales offizielles Kontrollzeichen (sogenannte Reprägung) vom Prüfer auf zusätzlichen Strukturteilen (in der Nähe des Scharniers) zur Bestätigung der Unversehrtheit der Silberschmelze.
3. Äußeres Erscheinungsbild und Verzierung
Stil: Klassische Pluralität mit geometrischen Elementen, die Andeutungen auf den Art Déco-Stil geben.
Vorderseite (Vorderseite): Die Oberfläche ist mit exquisitem Guilloché (Motorgravur) in feinen, welligen und geometrischen Mustern bedeckt. Der zentrale vertikale Streifen zeigt vertiefte Falzungen, die eine Akkordeon-Textur nachahmen und dem Objekt eine außergewöhnliche visuelle Tiefe verleihen.
Rückseite (Rückseite): Mit regelmäßigem horizontalen linearem Guilloché verziert, das eine harmonische Komposition mit der Frontseite bildet.
Verschluss: Integriertes seitliches Druckknopf-Fangsystem mit einem glatten, ovalen Knopf, der einen präzisen und sicheren Verschluss gewährleistet.
4. Interieur und Personalisierung
Finish: Das Inneres ist vollständig feuergoldet (Vermeil) und zeigt einen schönen, warmen, mattgoldenen Ton. Die Vergoldung diente dem Schutz des Silbers vor Anlaufen durch Tabaköle und hob den ästhetischen Wert des Luxusartikels hervor.
Monogramm: Die rechte Flügelseite trägt ein elegantes, ineinander verflochtenes Monogramm aus der Nachkriegszeit in einer dekorativen, kalligrafischen Schrift: „GP“, direkt Bezug nehmend auf Herrn Gustaw Pacholski. Die Gravur wurde professionell in einer Silberschmiede ausgeführt.
5. Sammlerwert und Zustand
Zustand: Sehr gut / kabinetttauglich. Die Kanten und Scharniere sind fest; es gibt keine tiefen Dellen. Das Silber ist von einer natürlichen, zarten Patina überzogen, die sein Alter betont und die Definition der Guilloché-Gravur verstärkt. Die innere Vergoldung ist in sehr hohem Prozentsatz erhalten, ohne bemerkbaren Abrieb am Rohsilber, was den Respekt belegt, mit dem dieses Objekt über viele Jahre hinweg behandelt wurde.
Finish und Ästhetik (Hinweis zur Patina): Die dunklere Schicht, die auf der Oberfläche sichtbar ist, ist eine natürliche, edle Patina. Das ist kein Schaden, sondern ein natürlicher Silbergoxidationsprozess, der das Alter bestätigt. Das Objekt wurde absichtlich nicht chemisch oder mechanisch gereinigt, um seinen ursprünglichen Zeitraumstil und die Tiefe des Motor-gedrehten Musters zu bewahren. Der neue Besitzer kann natürlich die Oberfläche leicht auf Hochglanz polieren, indem er Standard-Silberpflegemittel verwendet.
Sammlerwert: Dieses Objekt ist ein klassisches Beispiel für die höchste Wiener Handwerkskunst. Die Vollständigkeit der Punzen (Dianakopf), das schwere Gewicht (160 g), der hervorragende Erhaltungszustand und die vollständig identifizierte Identität eines der Besitzer, gestützt durch ein Foto, machen dieses Zigarettenkästchen zu einer echten Seltenheit auf dem Antiquitätenmarkt.
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