Schüssel - Kupfer - Selten - Lota - 18./19. Jahrhundert

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Surya Rutten
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Seltene nordindische Lota Wassergefäß aus Kupferlegierung, 16 cm hoch und 17 cm im Durchmesser, aus dem 19. Jahrhundert, mit Reposé-Technik und Gravuren von Götterfiguren und höfischen Szenen, mit Patina und leichten Gebrauchsspuren, Herkunft Galerie/Antiquaire.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Selten
Lota (ritueller Vase / Behälter für heiliges Wasser)
Nordindien (Uttar Pradesh oder Himachal Pradesh)
19. Jahrhundert
Kupferlegierung (Messing/Bronze) in Präge- und Punziertechnik gearbeitet sowie graviert
Höhe: 16 cm | Maximaler Durchmesser: 17 cm

Die Ikonografie vereint kunstvoll die göttliche Welt (Ganesha, Hanuman) mit der prinziplinären Bildsprache der Rajput- oder spätmoghulischen Hofkultur (Jagd-Szenen, Reitern und prunkvollen Elefanten). Diese Art von Gefäß diente sowohl bei religiösen Ritualen der Waschung/Lustration (abhisheka) als auch zur Aufbewahrung des heiligen Wassers des Ganges (Gangajali) in einem aristokratischen Haushalt.

Sphärischer Gefäßkörper mit kurzem, ausgestelltem Hals, der in eine nach außen geneigte flache Lippe endet. Der stark ausgeprägte Globusbauch weitet sich bis zu seinem maximalen Durchmesser von 17 cm, um sich dann zu einer runden, flachen Basis zu verengen, in deren Zentrum konzentrische Linien eingeschnitten sind. Die gesamte äußere Oberfläche trägt eine reichhaltige, historiierte Verzierung, geordnet in architektonisch gegliederte Register durch mehrbogige Bögen, die von gedrehten Gallonen und Perlmustern gesäumt sind.

Obere Lippe ist in einer kreisförmigen Bordüre von gestempelten/gravierten Motiven gegliedert. Am Bauch befinden sich fünf große, lobförmige Medaillons, die mythologische und Hofszenen in Hochrelief zeigen (erzeugt durch Ausstoßen vom Inneren, danach feine Silberschnittarbeit auf einem vollständig Guillochierten Hintergrund).

Ganesha: Der Elefantenkopfgott, stehend/tanzend in vier Händen, umgeben vom nagayajnopavita (heiliges Halsband in Form einer Schlange), der ritualisierte Symbole hält (ankusha, parashu, Becher mit Laddu).

Hanuman: Der affengott in heroischer Haltung (aliḍhasana), eine Hand hält seinen Keul (gada) und in der anderen trägt er das Berg Dronagiri, das das Lebensheil (Sanjeevani) enthält.

Garuda wringt die Naga nieder: Der mythische Vogelmensch, Véhikel Vishnus, in Bewegung, breitet seine Flügel aus und bezwingt beherrscht eine Schlange (Naga) vor ihm erhoben.

Königliche Prozession auf dem Elefanten: Ein Prinz oder Würdenträger sitzt in einem Howdah (Dais) auf einem Elefanten, der von einem Mahout geführt wird, der den Elefantenhaken hält.

Bewaffneter Reiter: Ein Krieger in Nordindischer Hoftracht galoppiert und schwingt ein gebogenes Schwert (Tulwar).

Göttliche Figur / sitzender Prinz: Eine trönende Gestalt, die ein rituelles Attribut oder eine Zepter unter einem prunkvollen Bogen hält.

Der untere Bauchbereich wird durch eine durchgehende Friese aus stilisierten Lotuspetalen (padmapitha) hervorgehoben, die sich zur Basis entfalten. Dieses Gefäß steht vollständig in der Tradition der ritualen Kunstmetalle Nordindiens des 18. bis 19. Jahrhunderts. Die Präge- bzw. Reußungstechnik ist zu einem bemerkenswerten Meistergrad ausgebildet, wobei die Volumen der Figuren kraftvoll aus der Metallwand heraustreten, während die Oberflächenschleifung eine hohe Präzision bei den Details von Kleidung, Trageriemen und Schmuck bietet.

Erhaltungszustand: Schöne Nutzpatina in Braun- und Goldtönen. Oberflächliche Gebrauchsspuren und mehrere Abdrückungen an Grund, Bauch und Lippe.

Selten
Lota (ritueller Vase / Behälter für heiliges Wasser)
Nordindien (Uttar Pradesh oder Himachal Pradesh)
19. Jahrhundert
Kupferlegierung (Messing/Bronze) in Präge- und Punziertechnik gearbeitet sowie graviert
Höhe: 16 cm | Maximaler Durchmesser: 17 cm

Die Ikonografie vereint kunstvoll die göttliche Welt (Ganesha, Hanuman) mit der prinziplinären Bildsprache der Rajput- oder spätmoghulischen Hofkultur (Jagd-Szenen, Reitern und prunkvollen Elefanten). Diese Art von Gefäß diente sowohl bei religiösen Ritualen der Waschung/Lustration (abhisheka) als auch zur Aufbewahrung des heiligen Wassers des Ganges (Gangajali) in einem aristokratischen Haushalt.

Sphärischer Gefäßkörper mit kurzem, ausgestelltem Hals, der in eine nach außen geneigte flache Lippe endet. Der stark ausgeprägte Globusbauch weitet sich bis zu seinem maximalen Durchmesser von 17 cm, um sich dann zu einer runden, flachen Basis zu verengen, in deren Zentrum konzentrische Linien eingeschnitten sind. Die gesamte äußere Oberfläche trägt eine reichhaltige, historiierte Verzierung, geordnet in architektonisch gegliederte Register durch mehrbogige Bögen, die von gedrehten Gallonen und Perlmustern gesäumt sind.

Obere Lippe ist in einer kreisförmigen Bordüre von gestempelten/gravierten Motiven gegliedert. Am Bauch befinden sich fünf große, lobförmige Medaillons, die mythologische und Hofszenen in Hochrelief zeigen (erzeugt durch Ausstoßen vom Inneren, danach feine Silberschnittarbeit auf einem vollständig Guillochierten Hintergrund).

Ganesha: Der Elefantenkopfgott, stehend/tanzend in vier Händen, umgeben vom nagayajnopavita (heiliges Halsband in Form einer Schlange), der ritualisierte Symbole hält (ankusha, parashu, Becher mit Laddu).

Hanuman: Der affengott in heroischer Haltung (aliḍhasana), eine Hand hält seinen Keul (gada) und in der anderen trägt er das Berg Dronagiri, das das Lebensheil (Sanjeevani) enthält.

Garuda wringt die Naga nieder: Der mythische Vogelmensch, Véhikel Vishnus, in Bewegung, breitet seine Flügel aus und bezwingt beherrscht eine Schlange (Naga) vor ihm erhoben.

Königliche Prozession auf dem Elefanten: Ein Prinz oder Würdenträger sitzt in einem Howdah (Dais) auf einem Elefanten, der von einem Mahout geführt wird, der den Elefantenhaken hält.

Bewaffneter Reiter: Ein Krieger in Nordindischer Hoftracht galoppiert und schwingt ein gebogenes Schwert (Tulwar).

Göttliche Figur / sitzender Prinz: Eine trönende Gestalt, die ein rituelles Attribut oder eine Zepter unter einem prunkvollen Bogen hält.

Der untere Bauchbereich wird durch eine durchgehende Friese aus stilisierten Lotuspetalen (padmapitha) hervorgehoben, die sich zur Basis entfalten. Dieses Gefäß steht vollständig in der Tradition der ritualen Kunstmetalle Nordindiens des 18. bis 19. Jahrhunderts. Die Präge- bzw. Reußungstechnik ist zu einem bemerkenswerten Meistergrad ausgebildet, wobei die Volumen der Figuren kraftvoll aus der Metallwand heraustreten, während die Oberflächenschleifung eine hohe Präzision bei den Details von Kleidung, Trageriemen und Schmuck bietet.

Erhaltungszustand: Schöne Nutzpatina in Braun- und Goldtönen. Oberflächliche Gebrauchsspuren und mehrere Abdrückungen an Grund, Bauch und Lippe.

Details

Epoche
1400-1900
Zusätzliche Informationen zum Titel
Rare - Lota - 18/19th century
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Indien
Material
Kupfer
Dynastischer Stil/Epoche
19th century
Herkunft
Galerie/Antiquitätenhändler
Zustand
Mäßiger Zustand - stark gebraucht & mit möglicherweise fehlenden kleineren Teilen
Höhe
16 cm
Sold with stand
Nein
Breite
17 cm
Tiefe
17 cm
Geschätzter Zeitraum
1750–1800
Verkauft von
PortugalVerifiziert
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