Mazzega - Kronleuchter - Muranoglas






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GENAUIGKEIT UND RÜCKVERFOLGBARKEIT
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Mazzega
Skulpturale Murano-Vätrakelampe – Ein seltener Versuch organischer Formgebung und modularer Lichtführung der 70er Jahre
Einführung
Zu den faszinierendsten und begehrtesten Produktionen der venezianischen Manufaktur im zweiten Halbjahr des 20. Jahrhunderts gehört diese außergewöhnliche Lampe, der Mazzega zugeschrieben wird. Sie vereint eine meisterhafte Synthese aus Materialforschung, innovativem Design und skulpturalem Wert.
Das hier präsentierte Exemplar zeichnet sich durch höchste Seltenheit aus und durch eine Kaskade von Elementen aus kunstvollem Glas, die den Leuchtkörper in eine wahre leuchtende Skulptur verwandeln, die schwebt.
Formale und kompositorische Analyse
Die Struktur entwickelt sich vertikal um einen robusten Mittelframe aus verchromtem Metall, mit geometrischer Strenge und Funktionalität. Von diesem Zentrum gehen zahlreiche Metallträger aus, an denen dekorative Glaselemente befestigt sind.
Der Gesamteindruck ist jener einer schwebenden Leuchtsäule, bei der die strikte Linearität der Struktur durch die unregelmäßige, natürliche Bewegung der Glasgitter aufgeweicht wird.
Was den Betrachter sofort auffällt, ist die außergewöhnliche visuelle Leichtigkeit des Ganzen: Trotz der erheblichen materiellen Präsenz des Glases wirkt der Kronleuchter fast ätherisch, zwischen Transparenz und Brechung schwebend.
Das Glas: Materie, Licht und Experiment
Das signifikanteste Element des Werks sind die langen modularen Ketten aus geblasenem und geformtem Glas.
Jedes Modul besitzt eine unregelmäßige sechseckige Form, die an natürliche Zellstrukturen, Bienenwaben, Mineralkristallisationen oder organische Aggregationen erinnert. Die Glasoberfläche zeichnet sich durch eine eisige, körnige Textur aus, die durch spezielle Bearbeitungen die Lichtdiffusion verstärkt.
Diese Oberflächenbehandlung gehört zu den innovativsten Aspekten des Projekts: Das Glas dient nicht nur der Lichtübertragung, sondern verwandelt, fragmentiert und vervielfacht es.
Bei genauer Beobachtung der Elemente fallen Folgendes auf:
- geringe dimensionsbedingte Variationen zwischen Modulen;
- Mikroblasen und Typen von Einschlüsse der venezianischen Handwerkskunst;
- unregelmäßige Oberflächen, die fortlaufende Reflektionen erzeugen;
- weiche Kanten, die die Starrheit der hexagonalen Geometrie mildern.
Diese Merkmale bestätigen die stark handwerkliche Natur des Objekts und erhöhen seinen Sammlerwert.
Das Lichteffekt
Beim Einschalten offenbart der Kronleuchter vollständige seine künstlerische Natur.
Die inneren Lichtquellen sind nicht unmittelbar sichtbar, sondern treten durch das Gewebe der Glasmodule hindurch hervor. Das Licht durchdringt das opalisierende, texturierte Glas und erzeugt eine weiche, umhüllende Diffusion.
An den umliegenden Wänden entstehen dynamische Reflexe und kristalline Glanzlichter, die die Raumwahrnehmung verstärken. Der Effekt erinnert an Licht, das durch Eis oder eine natürliche Quarzgesteinskristallisation geht.
Die Komposition erzeugt so eine doppelte visuelle Erfahrung:
- bei ausgeschaltetem Zustand wirkt sie wie eine materielle und architektonische Skulptur;
- bei eingeschaltetem Zustand verwandelt sie sich in ein pulsierendes, leuchtendes Organ.
Genau diese doppelte Natur macht Carlo Nasons Projekte bei Designhistorikern und internationalen Sammlern besonders geschätzt.
Carlo Nason und die Revolution des Murano-Designs
Carlo Nason gehört zu jener Designer-Generation, die in den 1960er und 1970er Jahren Murano-Glas in Richtung Moderne führten.
Im Gegensatz zu vielen Designern, die an traditionellen Formen festhielten, entwickelte Nason eine persönliche Sprache, die auf industrieller Erprobung, Modularität und der Suche nach neuen Beziehungen zwischen Glas, Licht und Architektur basiert.
Seine Kreationen für Mazzega zeichnen sich aus durch:
- starke skulpturale Identität;
- technologische Innovation;
- Erforschung von Transparenzen;
- Gleichgewicht zwischen Handwerk und industriellem Design.
Diese Lampe verkörpert diese Prinzipien perfekt und gehört zu den raffiniertesten Beispielen seiner Produktion.
Sammlerwert und Seltenheit
Funktionsfähige, gut erhaltene Exemplare dieser Typologie sind heute auf dem Markt äußerst schwer zu finden.
Die Fragilität der modularen Elemente hat im Verlauf der Jahrzehnte dazu geführt, dass viele Originalteile verloren gingen oder ersetzt wurden; deshalb sind Stücke, die die ursprüngliche Konfiguration vollständig bewahren, besonders gesucht.
Das wachsende internationale Interesse am italienischen Design der 1970er Jahre hat zudem die Nachfrage nach Arbeiten von Carlo Nason erhöht, insbesondere bei Sammlern, spezialisiert auf:
- kunstvolles Murano-Glas;
- radikales italienisches Design;
- skulpturale Vintage-Beleuchtung;
- Kollektionseinrichtungsgegenstände des 20. Jahrhunderts.
Kritisches Fazit
GENAUIGKEIT UND RÜCKVERFOLGBARKEIT
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Mazzega
Skulpturale Murano-Vätrakelampe – Ein seltener Versuch organischer Formgebung und modularer Lichtführung der 70er Jahre
Einführung
Zu den faszinierendsten und begehrtesten Produktionen der venezianischen Manufaktur im zweiten Halbjahr des 20. Jahrhunderts gehört diese außergewöhnliche Lampe, der Mazzega zugeschrieben wird. Sie vereint eine meisterhafte Synthese aus Materialforschung, innovativem Design und skulpturalem Wert.
Das hier präsentierte Exemplar zeichnet sich durch höchste Seltenheit aus und durch eine Kaskade von Elementen aus kunstvollem Glas, die den Leuchtkörper in eine wahre leuchtende Skulptur verwandeln, die schwebt.
Formale und kompositorische Analyse
Die Struktur entwickelt sich vertikal um einen robusten Mittelframe aus verchromtem Metall, mit geometrischer Strenge und Funktionalität. Von diesem Zentrum gehen zahlreiche Metallträger aus, an denen dekorative Glaselemente befestigt sind.
Der Gesamteindruck ist jener einer schwebenden Leuchtsäule, bei der die strikte Linearität der Struktur durch die unregelmäßige, natürliche Bewegung der Glasgitter aufgeweicht wird.
Was den Betrachter sofort auffällt, ist die außergewöhnliche visuelle Leichtigkeit des Ganzen: Trotz der erheblichen materiellen Präsenz des Glases wirkt der Kronleuchter fast ätherisch, zwischen Transparenz und Brechung schwebend.
Das Glas: Materie, Licht und Experiment
Das signifikanteste Element des Werks sind die langen modularen Ketten aus geblasenem und geformtem Glas.
Jedes Modul besitzt eine unregelmäßige sechseckige Form, die an natürliche Zellstrukturen, Bienenwaben, Mineralkristallisationen oder organische Aggregationen erinnert. Die Glasoberfläche zeichnet sich durch eine eisige, körnige Textur aus, die durch spezielle Bearbeitungen die Lichtdiffusion verstärkt.
Diese Oberflächenbehandlung gehört zu den innovativsten Aspekten des Projekts: Das Glas dient nicht nur der Lichtübertragung, sondern verwandelt, fragmentiert und vervielfacht es.
Bei genauer Beobachtung der Elemente fallen Folgendes auf:
- geringe dimensionsbedingte Variationen zwischen Modulen;
- Mikroblasen und Typen von Einschlüsse der venezianischen Handwerkskunst;
- unregelmäßige Oberflächen, die fortlaufende Reflektionen erzeugen;
- weiche Kanten, die die Starrheit der hexagonalen Geometrie mildern.
Diese Merkmale bestätigen die stark handwerkliche Natur des Objekts und erhöhen seinen Sammlerwert.
Das Lichteffekt
Beim Einschalten offenbart der Kronleuchter vollständige seine künstlerische Natur.
Die inneren Lichtquellen sind nicht unmittelbar sichtbar, sondern treten durch das Gewebe der Glasmodule hindurch hervor. Das Licht durchdringt das opalisierende, texturierte Glas und erzeugt eine weiche, umhüllende Diffusion.
An den umliegenden Wänden entstehen dynamische Reflexe und kristalline Glanzlichter, die die Raumwahrnehmung verstärken. Der Effekt erinnert an Licht, das durch Eis oder eine natürliche Quarzgesteinskristallisation geht.
Die Komposition erzeugt so eine doppelte visuelle Erfahrung:
- bei ausgeschaltetem Zustand wirkt sie wie eine materielle und architektonische Skulptur;
- bei eingeschaltetem Zustand verwandelt sie sich in ein pulsierendes, leuchtendes Organ.
Genau diese doppelte Natur macht Carlo Nasons Projekte bei Designhistorikern und internationalen Sammlern besonders geschätzt.
Carlo Nason und die Revolution des Murano-Designs
Carlo Nason gehört zu jener Designer-Generation, die in den 1960er und 1970er Jahren Murano-Glas in Richtung Moderne führten.
Im Gegensatz zu vielen Designern, die an traditionellen Formen festhielten, entwickelte Nason eine persönliche Sprache, die auf industrieller Erprobung, Modularität und der Suche nach neuen Beziehungen zwischen Glas, Licht und Architektur basiert.
Seine Kreationen für Mazzega zeichnen sich aus durch:
- starke skulpturale Identität;
- technologische Innovation;
- Erforschung von Transparenzen;
- Gleichgewicht zwischen Handwerk und industriellem Design.
Diese Lampe verkörpert diese Prinzipien perfekt und gehört zu den raffiniertesten Beispielen seiner Produktion.
Sammlerwert und Seltenheit
Funktionsfähige, gut erhaltene Exemplare dieser Typologie sind heute auf dem Markt äußerst schwer zu finden.
Die Fragilität der modularen Elemente hat im Verlauf der Jahrzehnte dazu geführt, dass viele Originalteile verloren gingen oder ersetzt wurden; deshalb sind Stücke, die die ursprüngliche Konfiguration vollständig bewahren, besonders gesucht.
Das wachsende internationale Interesse am italienischen Design der 1970er Jahre hat zudem die Nachfrage nach Arbeiten von Carlo Nason erhöht, insbesondere bei Sammlern, spezialisiert auf:
- kunstvolles Murano-Glas;
- radikales italienisches Design;
- skulpturale Vintage-Beleuchtung;
- Kollektionseinrichtungsgegenstände des 20. Jahrhunderts.
Kritisches Fazit
