Gerard van Loon - Heedendaagsche Penningkunde - 1717





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
PRIMA ILLUSTRIERTE AUSGABE – MODERNE NUMISMATIK: GESCHICHTE UND URSPRUNG DER MUNZE
Wichtige Erstausgabe eines der grundlegenden Werke der europäischen Numismatik des frühen 18. Jahrhunderts, verfasst von dem berühmten niederländischen Historiker und Numismatiker Gerard van Loon (1683-1758), einer der führenden Gelehrten dieser Disziplin in der europäischen Antiquaristik. Verlegt in Amsterdam von Pieter de Coup im Jahr 1717, bildet die Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde eine umfassende Einführung in die Geschichte der Münze, in ihren Ursprung, ihre Entwicklung und ihren Wert als historisches, künstlerisches und wirtschaftliches Dokument. Van Loon behandelt Münzen und Medaillen nicht als einfache Sammlungsobjekte, sondern als echte Quellen der Geschichte und fügt sich in den Prozess ein, der im 18. Jahrhundert die Numismatik schrittweise zu einer autonomen wissenschaftlichen Disziplin transformierte. Besonders reich ist der ikonografische Apparat: kupferstichiger Titelblatt, einen an der Titelseite eingefügten Bildstich, 9 gefaltete Tafeln, 7 ganzseitige Tafeln und 5 Textkupferstiche. Das Werk bewahrt zudem seine elegante zeitgenössische Pergamenteinband mit trocken geprägtem Dekor, Rücken mit rotem Levkorn-Leder (Marocchino) und einem roten Deckbrief, eine Eigenschaft, die seines sammlerischen Interesses erheblich steigert.
WHY TO BUY
ERSTAUSGABE – AMSTERDAM 1717! Eines der großen Werke der europäischen Numismatik des frühen 18. Jahrhunderts.
GERARD VAN LOON! Eine absolute Autorität in der Geschichte der Münze und der Medaillistik der Niederlande.
SEHR REICHARTIGER CALCOGRAPHISCHER APPARAT! Titelblatt geätzt, 16 Tafeln und zahlreiche Abbildungen von Münzen, Medaillen und Währungssystemen.
PERGAMENA STAMMELGEPÄSSERTE! Schönes Exemplar, noch in dem raffinierten Originaleinband mit rotem Marocchino eingeschlossen.
MARKTWERTE
Die Erstausgaben der numismatischen Werke von Gerard van Loon behalten ein solides Interesse bei Sammlern von Numismatik, Medaillistik, Wirtschaftsgeschichte und illustrierten Büchern des 18. Jahrhunderts. Die Vollständigkeit des ikonografischen Apparats und das Vorhandensein des zeitgenössischen Einbands sind ausschlaggebende Bewertungsfaktoren. Für ein vollständiges, gut erhaltenes Exemplar und in Originalpergamena erscheint ein einzelhandelsüblicher Wert im Bereich von ca. 800€ bis 1.500€, mit der Möglichkeit höherer Gebote für besonders frische Exemplare, von bedeutender Provenienz oder in außergewöhnlichen Zustand.
PHYSIK / ZUSTAND – SAMMLEREXEMPLAR
Seiten (24), 185, (10). Reich illustriert mit Kupferstich-Titelblatt, einem vignette am Titelblatt, 9 gefalteten Kupferstichtafeln, 7 Ganzseitentafeln und 5 Textkupferstichen. Eleganter zeitgenössischer Pergamenteinband in festem Glanz, mit rotem Marocchino-Täfelchen am Rücken. Pergament leicht braunfleckig und mit geringen Gebrauchsspuren; vereinzelt Flecken auf den Seiten. Insgesamt hervorragendes Exemplar, besonders attraktiv durch die Erhaltung des Originaleinbands und des reichen bildlichen Apparats. Wie bei allen alten Bänden sind geringe Mängel oder nicht ausdrücklich erwähnte Restaurierungen möglich.
VOLLSTÄNDIGE TITELN & AUTOREN
Gerard van Loon (1683-1758).
Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde ofte Verhandeling van den oorsprong van ’t geld, opkomst en onderscheid der gedenkpenningen, den aard en rekenwijze der legpenningen, de wijze van ’t cyferen der ouden, den oorsprong der cijferletteren, gewichten en muntspeciën.
Amsterdam: Pieter de Coup, 1717.
PRIMA EDIZIONE.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Gerard van Loon (1683-1758) war Historiker, Jurist, Antiquar und vor allem einer der bedeutendsten niederländischen Numismatiker des 18. Jahrhunderts. Seine wissenschaftliche Tätigkeit entwickelte sich im Geist einer außerordentlich lebendigen intellektuellen Szene der Niederlande, wo Antiquar-Sammeln, historische Studien und Quellenforschung ein bemerkenswertes Niveau erreichten. Van Loon erkannte den dokumentarischen Wert von Münzen und Medaillen frühzeitig: Sie waren nicht bloß kuriose Gegenstände, sondern Zeugnisse, die Bilder, Titel, Daten, politische Ereignisse, Genealogien und Macht-Symbole bewahren konnten. Diese Haltung machte seine Werke zu Orientierungspunkten für Generationen von Gelehrten und Sammlern. Sein Ruhm ist vor allem mit den monumentalen Studien zur Medaillistik der Niederlande verbunden, in denen er durch numismatische Zeugnisse politische, militärische und dynastische Ereignisse rekonstruierte. Mit der Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde von 1717 bot er stattdessen eine systematische Einführung in die Disziplin, behandelte den Ursprung des Geldes, die verschiedenen Kategorien von Münzen und Medaillen, die Zählsysteme, Gewichte und Münzarten. Sein auf direkter Beobachtung der Objekte und dem Vergleich mit historischen Quellen beruhigtes Vorgehen trug maßgeblich dazu bei, die Numismatik von einer intellektuellen Freizeitbeschäftigung zu einer echten Hilfswissenschaft der Geschichte zu transformieren.
RARITÄT
Die Erstausgabe von 1717 gehört zu den bedeutendsten Titeln der niederländischen Bibliografie der Numismatik des frühen 18. Jahrhunderts. Der spätere Ruhm von Van Loon und die durch seine Werke gewonnene Bedeutung in der Geschichte der Medaillistik machen die Exemplare der ersten Auflage besonders interessant, insbesondere wenn sie das gesamte ikonografische Material vollständig enthalten. Die Anwesenheit von 9 gefalteten Tafeln, 7 Ganzseitentafeln, das kupferstichige Titelblatt und zahlreiche Innenstiche macht die Vollständigkeit zu einem wesentlichen, nicht immer auf dem Markt vorhandenen Merkmal. Besonders begehrt sind zudem Exemplare in der originalen Einbandbindung, wie das vorliegende Exemplar, das vollständig in dem zeitgenössischen Pergament in rotem Marocchino gebunden ist. Die Kombination aus Erstauflage, ikonografischer Vollständigkeit, einer herausragenden Autorität und dem zeitgenössischen Einband macht es zu einem offensichtlich interessanten Band für eine spezialisierte Numismatik- und Geldgeschichte-Sammlung.
HISTORISCHE BEDEUTUNG
Die Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde gehört zu einem entscheidenden Moment in der Geschichte der europäischen antiquarischen Studien. Zwischen dem 17. und dem 18. Jahrhundert hörten Münzen und Medaillen damit auf, ausschließlich als kostbare Gegenstände oder Sammler-Novitäten betrachtet zu werden, und wurden systematisch als historische Dokumente analysiert. Van Loon war einer der Protagonisten dieser Transformation. Sein Traktat behandelt den Ursprung des Geldes, die Entwicklung der Münzarten, Medaillen, Berechnungs- und Zählsysteme sowie zahlreiche technische Aspekte des Geldumlaufs und bietet eine ungewöhnlich weite Sicht der Numismatik für diese Epoche. Das Werk ist daher von Interesse nicht nur für die Geschichte des Sammelns, sondern auch für Wirtschaftsgeschichte, Kunstgeschichte, politische Ikonografie und die Entwicklung moderner historischer Disziplinen. Der reiche gestalterische Apparat ermöglicht zudem die direkte Beobachtung von Münzen, Medaillen und Studienwerkzeugen und macht das Werk zu einer wahren visuellen Enzyklopädie der europäischen Numismatik-Kultur des frühen 18. Jahrhunderts.
BIBLIOGRAPHY
Gerard van Loon, Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde ofte Verhandeling van den oorsprong van ’t geld, Amsterdam, Pieter de Coup, 1717.
Gerard van Loon, Beschryving der Nederlandsche Historipenningen, monumentale Bestandsaufnahme der niederländischen Medaillistikgeschichte.
Engel & Serrure, Traité de numismatique moderne et contemporaine.
Joseph Hilarius Eckhel, Doctrina Numorum Veterum, grundlegender Bezug für die Geschichte der Numismatik.
Bibliografie und Kataloge antiquarischer Spezialisten zur niederländischen Numismatik und zu den Werken von Gerard van Loon.
Der Verkäufer stellt sich vor
PRIMA ILLUSTRIERTE AUSGABE – MODERNE NUMISMATIK: GESCHICHTE UND URSPRUNG DER MUNZE
Wichtige Erstausgabe eines der grundlegenden Werke der europäischen Numismatik des frühen 18. Jahrhunderts, verfasst von dem berühmten niederländischen Historiker und Numismatiker Gerard van Loon (1683-1758), einer der führenden Gelehrten dieser Disziplin in der europäischen Antiquaristik. Verlegt in Amsterdam von Pieter de Coup im Jahr 1717, bildet die Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde eine umfassende Einführung in die Geschichte der Münze, in ihren Ursprung, ihre Entwicklung und ihren Wert als historisches, künstlerisches und wirtschaftliches Dokument. Van Loon behandelt Münzen und Medaillen nicht als einfache Sammlungsobjekte, sondern als echte Quellen der Geschichte und fügt sich in den Prozess ein, der im 18. Jahrhundert die Numismatik schrittweise zu einer autonomen wissenschaftlichen Disziplin transformierte. Besonders reich ist der ikonografische Apparat: kupferstichiger Titelblatt, einen an der Titelseite eingefügten Bildstich, 9 gefaltete Tafeln, 7 ganzseitige Tafeln und 5 Textkupferstiche. Das Werk bewahrt zudem seine elegante zeitgenössische Pergamenteinband mit trocken geprägtem Dekor, Rücken mit rotem Levkorn-Leder (Marocchino) und einem roten Deckbrief, eine Eigenschaft, die seines sammlerischen Interesses erheblich steigert.
WHY TO BUY
ERSTAUSGABE – AMSTERDAM 1717! Eines der großen Werke der europäischen Numismatik des frühen 18. Jahrhunderts.
GERARD VAN LOON! Eine absolute Autorität in der Geschichte der Münze und der Medaillistik der Niederlande.
SEHR REICHARTIGER CALCOGRAPHISCHER APPARAT! Titelblatt geätzt, 16 Tafeln und zahlreiche Abbildungen von Münzen, Medaillen und Währungssystemen.
PERGAMENA STAMMELGEPÄSSERTE! Schönes Exemplar, noch in dem raffinierten Originaleinband mit rotem Marocchino eingeschlossen.
MARKTWERTE
Die Erstausgaben der numismatischen Werke von Gerard van Loon behalten ein solides Interesse bei Sammlern von Numismatik, Medaillistik, Wirtschaftsgeschichte und illustrierten Büchern des 18. Jahrhunderts. Die Vollständigkeit des ikonografischen Apparats und das Vorhandensein des zeitgenössischen Einbands sind ausschlaggebende Bewertungsfaktoren. Für ein vollständiges, gut erhaltenes Exemplar und in Originalpergamena erscheint ein einzelhandelsüblicher Wert im Bereich von ca. 800€ bis 1.500€, mit der Möglichkeit höherer Gebote für besonders frische Exemplare, von bedeutender Provenienz oder in außergewöhnlichen Zustand.
PHYSIK / ZUSTAND – SAMMLEREXEMPLAR
Seiten (24), 185, (10). Reich illustriert mit Kupferstich-Titelblatt, einem vignette am Titelblatt, 9 gefalteten Kupferstichtafeln, 7 Ganzseitentafeln und 5 Textkupferstichen. Eleganter zeitgenössischer Pergamenteinband in festem Glanz, mit rotem Marocchino-Täfelchen am Rücken. Pergament leicht braunfleckig und mit geringen Gebrauchsspuren; vereinzelt Flecken auf den Seiten. Insgesamt hervorragendes Exemplar, besonders attraktiv durch die Erhaltung des Originaleinbands und des reichen bildlichen Apparats. Wie bei allen alten Bänden sind geringe Mängel oder nicht ausdrücklich erwähnte Restaurierungen möglich.
VOLLSTÄNDIGE TITELN & AUTOREN
Gerard van Loon (1683-1758).
Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde ofte Verhandeling van den oorsprong van ’t geld, opkomst en onderscheid der gedenkpenningen, den aard en rekenwijze der legpenningen, de wijze van ’t cyferen der ouden, den oorsprong der cijferletteren, gewichten en muntspeciën.
Amsterdam: Pieter de Coup, 1717.
PRIMA EDIZIONE.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Gerard van Loon (1683-1758) war Historiker, Jurist, Antiquar und vor allem einer der bedeutendsten niederländischen Numismatiker des 18. Jahrhunderts. Seine wissenschaftliche Tätigkeit entwickelte sich im Geist einer außerordentlich lebendigen intellektuellen Szene der Niederlande, wo Antiquar-Sammeln, historische Studien und Quellenforschung ein bemerkenswertes Niveau erreichten. Van Loon erkannte den dokumentarischen Wert von Münzen und Medaillen frühzeitig: Sie waren nicht bloß kuriose Gegenstände, sondern Zeugnisse, die Bilder, Titel, Daten, politische Ereignisse, Genealogien und Macht-Symbole bewahren konnten. Diese Haltung machte seine Werke zu Orientierungspunkten für Generationen von Gelehrten und Sammlern. Sein Ruhm ist vor allem mit den monumentalen Studien zur Medaillistik der Niederlande verbunden, in denen er durch numismatische Zeugnisse politische, militärische und dynastische Ereignisse rekonstruierte. Mit der Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde von 1717 bot er stattdessen eine systematische Einführung in die Disziplin, behandelte den Ursprung des Geldes, die verschiedenen Kategorien von Münzen und Medaillen, die Zählsysteme, Gewichte und Münzarten. Sein auf direkter Beobachtung der Objekte und dem Vergleich mit historischen Quellen beruhigtes Vorgehen trug maßgeblich dazu bei, die Numismatik von einer intellektuellen Freizeitbeschäftigung zu einer echten Hilfswissenschaft der Geschichte zu transformieren.
RARITÄT
Die Erstausgabe von 1717 gehört zu den bedeutendsten Titeln der niederländischen Bibliografie der Numismatik des frühen 18. Jahrhunderts. Der spätere Ruhm von Van Loon und die durch seine Werke gewonnene Bedeutung in der Geschichte der Medaillistik machen die Exemplare der ersten Auflage besonders interessant, insbesondere wenn sie das gesamte ikonografische Material vollständig enthalten. Die Anwesenheit von 9 gefalteten Tafeln, 7 Ganzseitentafeln, das kupferstichige Titelblatt und zahlreiche Innenstiche macht die Vollständigkeit zu einem wesentlichen, nicht immer auf dem Markt vorhandenen Merkmal. Besonders begehrt sind zudem Exemplare in der originalen Einbandbindung, wie das vorliegende Exemplar, das vollständig in dem zeitgenössischen Pergament in rotem Marocchino gebunden ist. Die Kombination aus Erstauflage, ikonografischer Vollständigkeit, einer herausragenden Autorität und dem zeitgenössischen Einband macht es zu einem offensichtlich interessanten Band für eine spezialisierte Numismatik- und Geldgeschichte-Sammlung.
HISTORISCHE BEDEUTUNG
Die Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde gehört zu einem entscheidenden Moment in der Geschichte der europäischen antiquarischen Studien. Zwischen dem 17. und dem 18. Jahrhundert hörten Münzen und Medaillen damit auf, ausschließlich als kostbare Gegenstände oder Sammler-Novitäten betrachtet zu werden, und wurden systematisch als historische Dokumente analysiert. Van Loon war einer der Protagonisten dieser Transformation. Sein Traktat behandelt den Ursprung des Geldes, die Entwicklung der Münzarten, Medaillen, Berechnungs- und Zählsysteme sowie zahlreiche technische Aspekte des Geldumlaufs und bietet eine ungewöhnlich weite Sicht der Numismatik für diese Epoche. Das Werk ist daher von Interesse nicht nur für die Geschichte des Sammelns, sondern auch für Wirtschaftsgeschichte, Kunstgeschichte, politische Ikonografie und die Entwicklung moderner historischer Disziplinen. Der reiche gestalterische Apparat ermöglicht zudem die direkte Beobachtung von Münzen, Medaillen und Studienwerkzeugen und macht das Werk zu einer wahren visuellen Enzyklopädie der europäischen Numismatik-Kultur des frühen 18. Jahrhunderts.
BIBLIOGRAPHY
Gerard van Loon, Inleiding tot de Heedendaagsche Penningkunde ofte Verhandeling van den oorsprong van ’t geld, Amsterdam, Pieter de Coup, 1717.
Gerard van Loon, Beschryving der Nederlandsche Historipenningen, monumentale Bestandsaufnahme der niederländischen Medaillistikgeschichte.
Engel & Serrure, Traité de numismatique moderne et contemporaine.
Joseph Hilarius Eckhel, Doctrina Numorum Veterum, grundlegender Bezug für die Geschichte der Numismatik.
Bibliografie und Kataloge antiquarischer Spezialisten zur niederländischen Numismatik und zu den Werken von Gerard van Loon.
