Ikone - Hl. Nikolaus der Wundertäter - Holz






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
BETREFF: San Nicola
DATUMSZEICHEN: XVIII. Jahrhundert.
HERKUNFT: Russland
ABMESSUNGEN: ca. 35x40x2 cm
ANMERKUNG: Auf der Rückseite der Tafel befindet sich die Exportgenehmigung Nr. 007597
Tempera auf Tafel
San Nicola wird halbnackt dargestellt, mit einem Gewand, das mit Kreuzen geschmückt ist, segnend mit der rechten Hand, während die linke das Evangelium hält. In zwei kleinen Kreisen am Rand des Heiligenkopfes stehen Jesus Christus und Maria.
Der ikonografische Typ des Heiligen Nikolaus in bischöflicher Kleidung, segnend mit dem Evangeliar, geht auf das 10.–11. Jahrhundert zurück. In der Vita des IX.–X. Jahrhunderts wird erzählt, dass Christus und die Jungfrau persönlich an der Bischofseinführung des Heiligen teilnahmen, ihm das Evangeliar (Symbol des Wortes Gottes, der Predigt) und das Omophorion (großer Schal, mit Kreuzen verziert, Würde des Bischofs, Symbol der Pastoral) überreichten. Diese Bedeutung wurde nach dem XIV. Jahrhundert zugunsten des sogenannten „Wunder von Nizäa“ vergessen. Nikolaus, von feurigem Charakter, ertrug Arios Behauptungen über die Person Jesu nicht und während des Konzils balancierte er ihn mit Ohrfeigen; deshalb wurde er abgesetzt und in Gefängnis gesteckt. Doch Christus und die Jungfrau besuchten ihn in der Gefangenschaft und übergaben ihm das Evangeliar und das Omophorion zurück. Viele Ikonen mit hagiographischen (den Heiligen gewidmet) und epischen (das Leben schildernd) Motiven zeigen, dass der Bildhauer den Heiligen in Halbfigur oder Ganzfigur in den Mittelpunkt stellt.
BETREFF: San Nicola
DATUMSZEICHEN: XVIII. Jahrhundert.
HERKUNFT: Russland
ABMESSUNGEN: ca. 35x40x2 cm
ANMERKUNG: Auf der Rückseite der Tafel befindet sich die Exportgenehmigung Nr. 007597
Tempera auf Tafel
San Nicola wird halbnackt dargestellt, mit einem Gewand, das mit Kreuzen geschmückt ist, segnend mit der rechten Hand, während die linke das Evangelium hält. In zwei kleinen Kreisen am Rand des Heiligenkopfes stehen Jesus Christus und Maria.
Der ikonografische Typ des Heiligen Nikolaus in bischöflicher Kleidung, segnend mit dem Evangeliar, geht auf das 10.–11. Jahrhundert zurück. In der Vita des IX.–X. Jahrhunderts wird erzählt, dass Christus und die Jungfrau persönlich an der Bischofseinführung des Heiligen teilnahmen, ihm das Evangeliar (Symbol des Wortes Gottes, der Predigt) und das Omophorion (großer Schal, mit Kreuzen verziert, Würde des Bischofs, Symbol der Pastoral) überreichten. Diese Bedeutung wurde nach dem XIV. Jahrhundert zugunsten des sogenannten „Wunder von Nizäa“ vergessen. Nikolaus, von feurigem Charakter, ertrug Arios Behauptungen über die Person Jesu nicht und während des Konzils balancierte er ihn mit Ohrfeigen; deshalb wurde er abgesetzt und in Gefängnis gesteckt. Doch Christus und die Jungfrau besuchten ihn in der Gefangenschaft und übergaben ihm das Evangeliar und das Omophorion zurück. Viele Ikonen mit hagiographischen (den Heiligen gewidmet) und epischen (das Leben schildernd) Motiven zeigen, dass der Bildhauer den Heiligen in Halbfigur oder Ganzfigur in den Mittelpunkt stellt.
