Römisches Reich Töpferware Krug (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Antiker römischer Keramikkrug, Maße 105 mm × 90 mm Durchmesser, datiert auf das 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr., guter Zustand, aus einer niederländischen Privatsammlung, 2025 erworben, mit Echtheitszertifikat und Exportlizenz.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ITEM: Krug
MATERIAL: Keramik
KULTUR: Rom
ZEITRAUM: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr.
ABMESSUNGEN: 105 mm x 90 mm Durchmesser
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus ehemaliger niederländischer Privatsammlung, erworben zwischen 1970 und 1990
Kommt mit Echtheitszertifikat und Exportlizenz.
Römische Krüge, oft auch mit ihren lateinischen Bezeichnungen wie oinochoe, lagynos oder ampulla bezeichnet, waren allgegenwärtige Gefäße in der römischen Welt. Sie dienten vorwiegend dem Aufbewahren, Servieren und Ausgießen von Wein, Wasser oder anderen Getränken. Hergestellt aus vielfältigen Materialien, darunter Keramik (terra sigillata), Bronze und Glas, variierten Krüge in Größe und Verfeinerung je nach geplanter Nutzung — von einfachen, utilitaristischen Tonkrügen in der Küche bis zu aufwendig verzierten Bronzegefäßen, die bei formellen Gelagen (convivia) verwendet wurden. Die Bronzekrüge wiesen insbesondere oft kunstvoll geformte Griffe auf, die mythologische Figuren, Masken oder Tierköpfe darstellten und so die römische Meisterschaft der Metallverarbeitung sowie den hohen Status des Eigentümers widerspiegelten.
Die Entwicklung der römischen Krüge wurde von etruskischen und griechischen Traditionen beeinflusst, doch die Gefäße wurden an den deutlich römischen Brauch des gemeinschaftlichen Essens und Trinkens angepasst. Tonkrüge, insbesondere solche, die in großen Mengen im gesamten Reich hergestellt wurden, waren unverzichtbar für lokalen Handel und militärische Versorgungsströme. Die römische Betonung von Hygiene und die weit verbreitete Verfügbarkeit von gepresstem Glas ab dem 1. Jh. n. Chr. führten zu einer Verbreitung von Glasskrügen. Diese wurden wegen ihrer nicht porösen Beschaffenheit und Klarheit geschätzt, wodurch der Inhalt sichtbar blieb. Glasskrüge, die oft in domesticen und funerären Kontexten auftreten, hatten typischerweise einen einzelnen Henkel, einen breiten Bauch und einen leicht ausgeprägten oder eingezogenen Rand, der ein einfaches Ausgießen und minimales Verschütten ermöglichte.
Über ihre praktische Nutzung in Kneipen oder Speisesälen hinaus besaßen römische Krüge rituelle und symbolische Bedeutungen. In religiösen Zeremonien wurden sie verwendet, um Opferschmähungen zu den Göttern zu spenden, weshalb sie an Altären und Tempeln häufig vorkommen. In Bestattungszusammenhängen wurden Krüge oft als Grabbeigaben beigelegt – manchmal sogar absichtlich zerbrochen – was die Aufnahme von Getränken im Jenseits symbolisiert oder die Reise des Verstorbenen unterstützt. Unabhängig vom Material stehen römische Krüge als Zeugnisse fortschrittlicher Fertigung und weitreichender Handelsnetze der Kaiserzeit, sie spiegeln die täglichen Gewohnheiten, religiösen Überzeugungen und soziale Schichtung der Menschen wider, die sie nutzten.
Der Verkäufer stellt sich vor
ITEM: Krug
MATERIAL: Keramik
KULTUR: Rom
ZEITRAUM: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr.
ABMESSUNGEN: 105 mm x 90 mm Durchmesser
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus ehemaliger niederländischer Privatsammlung, erworben zwischen 1970 und 1990
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Römische Krüge, oft auch mit ihren lateinischen Bezeichnungen wie oinochoe, lagynos oder ampulla bezeichnet, waren allgegenwärtige Gefäße in der römischen Welt. Sie dienten vorwiegend dem Aufbewahren, Servieren und Ausgießen von Wein, Wasser oder anderen Getränken. Hergestellt aus vielfältigen Materialien, darunter Keramik (terra sigillata), Bronze und Glas, variierten Krüge in Größe und Verfeinerung je nach geplanter Nutzung — von einfachen, utilitaristischen Tonkrügen in der Küche bis zu aufwendig verzierten Bronzegefäßen, die bei formellen Gelagen (convivia) verwendet wurden. Die Bronzekrüge wiesen insbesondere oft kunstvoll geformte Griffe auf, die mythologische Figuren, Masken oder Tierköpfe darstellten und so die römische Meisterschaft der Metallverarbeitung sowie den hohen Status des Eigentümers widerspiegelten.
Die Entwicklung der römischen Krüge wurde von etruskischen und griechischen Traditionen beeinflusst, doch die Gefäße wurden an den deutlich römischen Brauch des gemeinschaftlichen Essens und Trinkens angepasst. Tonkrüge, insbesondere solche, die in großen Mengen im gesamten Reich hergestellt wurden, waren unverzichtbar für lokalen Handel und militärische Versorgungsströme. Die römische Betonung von Hygiene und die weit verbreitete Verfügbarkeit von gepresstem Glas ab dem 1. Jh. n. Chr. führten zu einer Verbreitung von Glasskrügen. Diese wurden wegen ihrer nicht porösen Beschaffenheit und Klarheit geschätzt, wodurch der Inhalt sichtbar blieb. Glasskrüge, die oft in domesticen und funerären Kontexten auftreten, hatten typischerweise einen einzelnen Henkel, einen breiten Bauch und einen leicht ausgeprägten oder eingezogenen Rand, der ein einfaches Ausgießen und minimales Verschütten ermöglichte.
Über ihre praktische Nutzung in Kneipen oder Speisesälen hinaus besaßen römische Krüge rituelle und symbolische Bedeutungen. In religiösen Zeremonien wurden sie verwendet, um Opferschmähungen zu den Göttern zu spenden, weshalb sie an Altären und Tempeln häufig vorkommen. In Bestattungszusammenhängen wurden Krüge oft als Grabbeigaben beigelegt – manchmal sogar absichtlich zerbrochen – was die Aufnahme von Getränken im Jenseits symbolisiert oder die Reise des Verstorbenen unterstützt. Unabhängig vom Material stehen römische Krüge als Zeugnisse fortschrittlicher Fertigung und weitreichender Handelsnetze der Kaiserzeit, sie spiegeln die täglichen Gewohnheiten, religiösen Überzeugungen und soziale Schichtung der Menschen wider, die sie nutzten.
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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