Lola Claret Aymerich (1918-2001) - La joven

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Giulia Couzzi
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Von Giulia Couzzi ausgewählt

Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Pictura Galeria präsentiert dieses prächtige Kunstwerk, das Lola Claret gehört und eine Jugendfrau in eleganter Tracht zeigt, mit einer großen Schleife geschmückt, auf einem Sofa in einer ruhigen und kontemplativen Haltung, die Jugend, Intimität und Melancholie hervorrückt. Das Gemälde besticht durch seine ausgezeichnete Technik und die hohe malerische Qualität, die es vermittelt.

· Rahmenmaße: 49x41x3 cm.
· Maße ohne Rahmen: 31x23 cm.
· Handunterzeichnete Kohlezeichnung des Künstlers links im Werk.
· Das Stück befindet sich in gutem Erhaltungszustand.
· Das Werk wird mit hübschem Rahmen und Glas verkauft (in der Auktion als Geschenk enthalten).

Das Werk stammt aus einer exklusiven Privatsammlung in Girona.

Wichtiger Hinweis: Die enthaltenen Fotografien sind integraler Bestandteil der Lotbeschreibung. Digitale Darstellung im Mockup als Orientierung; es können Unterschiede zum realen Artikel in Farbe, Maßstab und Details bestehen.

Das Kunstwerk wird professionell von einem IVEX-Experten verpackt (https://www.instagram.com/ivex.online/), unter Verwendung hochwertiger Materialien zu seinem Schutz. Der Preis des Versands deckt sowohl die Kosten für die professionelle Verpackung als auch den Transport ab.
Der Versand erfolgt per Correos oder GLS mit Sendungsverfolgung. Internationale Versandmöglichkeiten.

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Dieses Bild präsentiert ein zartes weibliches Porträt, in dem eine junge Frau auf einer großen Sofa ruht, eingefangen in einen Moment von Ruhe, Eleganz und Nachdenklichkeit. Die Figur nimmt nahezu die gesamte Komposition ein und wird leicht seitlich geneigt gezeigt, mit dem Gesicht auf der Rückenlehne gestützt und dem Blick auf den Betrachter gerichtet. Ihre entspannte Haltung, verbunden mit der Gelassenheit ihrer Züge, schafft eine intime und stille Szene, als ob die Protagonistin momenthaft zwischen Ruhe, Gedanke und Tagtraum schwebt.

Das Gesicht bildet den zentralen Fokus des Werks. Seine ovale Form erscheint sanft modelliert durch eine zarte Abfolge von Licht und Schatten, die die Wangen, die Stirn, die Nase und die Kontur des Kiefers betonen. Der Ausdruck ist gelassen, wenn auch leicht melancholisch, und besitzt eine emotionale Tiefe, die dazu einlädt, sich auf ihn einzulassen. Es bleibt kein offenes Lächeln erkennbar, sondern eine ruhige und zurückhaltende Geste, die Raum für mehrere Interpretationen lässt.

Die Augen der jungen Frau haben eine besonders intensive Präsenz. Obwohl ihr Blick nicht herausfordernd wirkt, knüpft er eine direkte und stille Verbindung mit dem Betrachter. Man kann darin Sanftmut, Verletzlichkeit und eine gewisse emotionale Distanz wahrnehmen, als sei die Protagonistin in ihre eigenen Gedanken vertieft. Diese zurückhaltende Ausdrückform macht das Porträt zu mehr als einer bloßen physischen Darstellung; sie erlaubt es, eine innere Geschichte zu erahnen, die absichtlich verborgen bleibt.

Dunkles Haar rahmt das Gesicht mit sanften Wellen und gegelten Strähnen ein. Ein Teil fällt auf die Stirn, der Rest scheint nach hinten zugewandt zu sein. Diese Anordnung verleiht Bewegung und Natürlichkeit und vermeidet eine zu steife Erscheinung. Die tieferen Haartöne stehen im Kontrast zur Helligkeit der Haut und lenken die Aufmerksamkeit auf die Augen und den Gesichtsausdruck.

Auf der rechten Seite hebt sich eine große helle Schleife hervor, die im Haar platziert ist. Ihre weiten, welligen Formen erstrecken sich neben dem Kopf und gehören zu den markantesten Details der Komposition. Die verschiedenen Drehungen und Falten des Bandes verleihen Volumen, Leichtigkeit und eine ornamental anmutende Note, die die Zartheit der Protagonistin betont. Ihre Helligkeit kontrastiert mit dem dunklen Haar und schafft ein reizvolles Spiel von Klarheit und Tiefe.

Die Kleidung der jungen Frau trägt maßgeblich zur Eleganz der Szene bei. Das Kleid zeigt einen großzügigen, abgerundeten Ausschnitt, der einen Teil von Hals und Schultern sichtbar lässt und der Silhouette Sanftheit verleiht. Die Ärmel wirken weit und leicht, mit Falten, die sich um die Arme legen. Diese Anordnung verleiht der Kleidung eine raffinierte Erscheinung und begleitet die entspannte Körperhaltung natürlich.

Im Nackenbereich betont eine kleine dunkle Band oder ein mittiges Ornament die Helligkeit der Haut. Dieses Detail fungiert als Verbindungsstelle zwischen Gesicht und Kleid und lenkt den Blick in den unteren Teil der Komposition. Trotz seiner geringen Größe fügt es eine nüchterne Note hinzu, die die visuelle Fülle des großen Bandes im Haar ausbalanciert.

Die Hände, unten platziert, verleihen der Szene eine wichtige expres­sive Dimension. Die eine Hand hält sanft ein Stück Stoff oder den Rand des Gewandes umklammernd, während die andere den Gestus aus scheinbar nahe Position unterstützt. Die Finger zeigen keine Spannung, doch eine leichte Festigkeit, die als Zeichen von Einkehr, Schüchternheit oder Schutzbedürfnis gedeutet werden kann.

Diese kleine Geste der Hände fügt der allgemeinen Gelassenheit der Szene eine subtile emotionale Spannung hinzu. Während der Körper ruht und das Gesicht ruhig bleibt, scheinen die Finger diskret an dem Stoff zu zerren. Dieser Kontrast weckt die Neugier des Betrachters und deutet darauf hin, dass hinter dem ruhigen Erscheinungsbild der Protagonistin eine innere Welt voller Gedanken, Erinnerungen oder Gefühle existiert, die sich nicht vollständig offenbart.

Der Stuhl oder Sitz, auf dem die Frau ruht, umschließt teilweise ihre Figur und erzeugt ein Gefühl von Zuflucht. Die große gewölbte Rückenlehne umrundet ihren Kopf und ihre Schulter, bildet eine Art Rahmen innerhalb der Komposition. Ihre gepolsterten Formen, unterteilt durch Linien und Falten, deuten Komfort an und helfen, die gekrümmte Haltung der Protagonistin zu erklären.

Die geschwungenen Rückenbahnen erzeugen einen visuellen Rhythmus, der die Neigung des Körpers begleitet und den Blick zum Gesicht lenkt. Diese Linien verleihen Tiefe und ermöglichen es, die verschiedenen Ebenen der Szene zu unterscheiden. Die Sitzfläche fungiert nicht nur als funktionales Element, sondern auch als schützende Präsenz, die die junge Frau umgibt und den privaten Charakter des dargestellten Moments betont.

Der Hintergrund erscheint durch architektonisch kaum angedeutete Formen konstruiert. Im oberen Bereich lassen sich gerade Linien und geometrische Gliederungen erkennen, die an eine verzierte Wand, eine Innenverkleidung oder ein Fenster erinnern. Diese Elemente verorten die Szene in einem eleganten, häuslichen Raum, bleiben jedoch unklar genug, um die Aufmerksamkeit nicht von der Hauptfigur abzulenken.

Die Komposition bewahrt ein sorgfältiges Gleichgewicht zwischen geschwungenen Linien und geometrischen Formen. Die Wellen des Haares, der große Schleifenbogen, das Gesicht, die Schultern und die Rückenlehne des Sofas verleihen Weichheit, während die Linien des Hintergrunds Ordnung und Stabilität einbringen. Diese Kombination schafft ein harmonisches Bild, in dem alle Elemente um die Protagonistin und ihren kontemplativen Ausdruck zueinander finden.

Der begrenzte Farbraum verstärkt die nostalgische Atmosphäre des Werks. Beige-, Braun- und Grau­töne dominieren die Szene, begleitet von zarten hellen Akzenten, die Gesicht, Kleidung und Schleife beleuchten. Die Kontraste sind sanft und ermöglichen es dem Bild, eine ruhige Einheit zu bewahren, fast so, als gehöre es zu einer vom Verlauf der Zeit bewahrten Erinnerung.

Die Beleuchtung konzentriert sich besonders auf das Gesicht und den oberen Körpersbereich. Die kleinen Lichtblitze in den Augen, auf den Wangen, der Stirn und dem Umriss des Kleides verleihen der Figur Lebendigkeit, ohne die Intimität der Szene zu brechen. Das Haar, der Hals und einige Bereiche des Sitzes bleiben in tieferen Schatten, was Volumen und ein Gefühl der Nähe schafft.

Die Haltung der jungen Frau strahlt eine Mischung aus Verlassenheit und Eleganz aus. Obwohl sie sich zurücklehnt, bewahrt sie eine große Feinheit. Die Neigung des Kopfes und das sanfte Absinken der Schultern verstärken das Gefühl von Ermüdung oder Nachdenklichkeit, als hätte sie eine Pause während eines Gesprächs gemacht, nach dem Lesen eines Briefes oder während des stillen Wartens auf jemanden.

Das Fehlen anderer Personen macht die Protagonistin zum absoluten Mittelpunkt der Erzählung. Es gibt keine offensichtliche Handlung oder ein konkretes Ereignis, aber genau diese Stille verleiht dem Werk Kraft. Der Betrachter wird eingeladen, sich zu fragen, was die Frau denkt, was vor diesem Moment geschehen ist oder warum ihr Blick eine solch zurückhaltende und doch tiefe Emotion zu enthalten scheint.

Auch eine gewisse Anspielung auf die Welt der Erinnerung ist spürbar. Die Geschlossenheit der Töne, die elegante Kleidung und das Innenambiente deuten auf eine Szene aus einer anderen Zeit hin, betrachtet aus der Distanz. Die junge Frau könnte eine Jugend erinnern, eine geliebte Gegenwart oder das idealisierte Bild eines ruhigen Moments darstellen, der trotz des Zeitablaufs unverändert bleibt.

Der große Schleifenbogen und die sanften Volumen der Kleidung verleihen Weiblichkeit und Raffinesse, während der Blick und die Gestik der Hände eine menschlichere und verletzlichere Dimension hinzufügen. Die Schönheit der Protagonistin wird nicht ostentativ präsentiert, sondern durch die Natürlichkeit ihrer Haltung und die Feinheit ihres Ausdrucks vermittelt. Diese Kombination macht die Szene nahbar, emotional und zutiefst elegant.

Über das Aussehen hinaus kann das Werk als Reflexion über Intimität und stille Gefühle verstanden werden. Die junge Frau scheint vom Sofa geschützt zu sein und von der Stille des Innenraums umgeben, doch ihr Blick schafft eine direkte Verbindung nach außen. So schwankt die Komposition zwischen innigem Rückzug und dem Wunsch, zu kommunizieren – zwischen dem, was verborgen bleibt, und dem, was sich unausgesprochen ausdrücken will.

Die Szene vermittelt eine ruhige, langsame Schönheit, die zu einer langanhaltenden Betrachtung einlädt. Sie hängt nicht von großen Gesten oder expliziter Erzählung ab, sondern von kleinen Details: der Kopfdrehung, dem Glanz der Augen, der Kurve der Schleife, der an der Stoffbahn haftenden Hand und der Sanftheit des Sitzes. Jedes dieser Elemente trägt dazu bei, ein Porträt von sensibler, geheimnisvoller und emotional getragener Tiefe zu schaffen.

Insgesamt bietet das Werk ein intimes, zartes und zutiefst eindrucksvolles Porträt einer jungen Frau, die auf einem Sofa ruht und dem Betrachter einen ruhigen und leicht melancholischen Blick zuwendet. Die Eleganz ihrer Kleidung, die große Schleife, die ihr Haar schmückt, die zurückgelegte Handhaltung und die Harmonie der Formen erzeugen eine Atmosphäre von Nostalgie und Kontemplation. Die Szene scheint einen privaten, stillen und zeitlosen Moment zu bewahren, wobei die Figur eine schöne Darstellung von Jugend, Sensibilität und der Reichtum an Gefühlen bleibt, die hinter einem ruhigen Ausdruck verborgen liegen.

Pictura Galeria präsentiert dieses prächtige Kunstwerk, das Lola Claret gehört und eine Jugendfrau in eleganter Tracht zeigt, mit einer großen Schleife geschmückt, auf einem Sofa in einer ruhigen und kontemplativen Haltung, die Jugend, Intimität und Melancholie hervorrückt. Das Gemälde besticht durch seine ausgezeichnete Technik und die hohe malerische Qualität, die es vermittelt.

· Rahmenmaße: 49x41x3 cm.
· Maße ohne Rahmen: 31x23 cm.
· Handunterzeichnete Kohlezeichnung des Künstlers links im Werk.
· Das Stück befindet sich in gutem Erhaltungszustand.
· Das Werk wird mit hübschem Rahmen und Glas verkauft (in der Auktion als Geschenk enthalten).

Das Werk stammt aus einer exklusiven Privatsammlung in Girona.

Wichtiger Hinweis: Die enthaltenen Fotografien sind integraler Bestandteil der Lotbeschreibung. Digitale Darstellung im Mockup als Orientierung; es können Unterschiede zum realen Artikel in Farbe, Maßstab und Details bestehen.

Das Kunstwerk wird professionell von einem IVEX-Experten verpackt (https://www.instagram.com/ivex.online/), unter Verwendung hochwertiger Materialien zu seinem Schutz. Der Preis des Versands deckt sowohl die Kosten für die professionelle Verpackung als auch den Transport ab.
Der Versand erfolgt per Correos oder GLS mit Sendungsverfolgung. Internationale Versandmöglichkeiten.

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Dieses Bild präsentiert ein zartes weibliches Porträt, in dem eine junge Frau auf einer großen Sofa ruht, eingefangen in einen Moment von Ruhe, Eleganz und Nachdenklichkeit. Die Figur nimmt nahezu die gesamte Komposition ein und wird leicht seitlich geneigt gezeigt, mit dem Gesicht auf der Rückenlehne gestützt und dem Blick auf den Betrachter gerichtet. Ihre entspannte Haltung, verbunden mit der Gelassenheit ihrer Züge, schafft eine intime und stille Szene, als ob die Protagonistin momenthaft zwischen Ruhe, Gedanke und Tagtraum schwebt.

Das Gesicht bildet den zentralen Fokus des Werks. Seine ovale Form erscheint sanft modelliert durch eine zarte Abfolge von Licht und Schatten, die die Wangen, die Stirn, die Nase und die Kontur des Kiefers betonen. Der Ausdruck ist gelassen, wenn auch leicht melancholisch, und besitzt eine emotionale Tiefe, die dazu einlädt, sich auf ihn einzulassen. Es bleibt kein offenes Lächeln erkennbar, sondern eine ruhige und zurückhaltende Geste, die Raum für mehrere Interpretationen lässt.

Die Augen der jungen Frau haben eine besonders intensive Präsenz. Obwohl ihr Blick nicht herausfordernd wirkt, knüpft er eine direkte und stille Verbindung mit dem Betrachter. Man kann darin Sanftmut, Verletzlichkeit und eine gewisse emotionale Distanz wahrnehmen, als sei die Protagonistin in ihre eigenen Gedanken vertieft. Diese zurückhaltende Ausdrückform macht das Porträt zu mehr als einer bloßen physischen Darstellung; sie erlaubt es, eine innere Geschichte zu erahnen, die absichtlich verborgen bleibt.

Dunkles Haar rahmt das Gesicht mit sanften Wellen und gegelten Strähnen ein. Ein Teil fällt auf die Stirn, der Rest scheint nach hinten zugewandt zu sein. Diese Anordnung verleiht Bewegung und Natürlichkeit und vermeidet eine zu steife Erscheinung. Die tieferen Haartöne stehen im Kontrast zur Helligkeit der Haut und lenken die Aufmerksamkeit auf die Augen und den Gesichtsausdruck.

Auf der rechten Seite hebt sich eine große helle Schleife hervor, die im Haar platziert ist. Ihre weiten, welligen Formen erstrecken sich neben dem Kopf und gehören zu den markantesten Details der Komposition. Die verschiedenen Drehungen und Falten des Bandes verleihen Volumen, Leichtigkeit und eine ornamental anmutende Note, die die Zartheit der Protagonistin betont. Ihre Helligkeit kontrastiert mit dem dunklen Haar und schafft ein reizvolles Spiel von Klarheit und Tiefe.

Die Kleidung der jungen Frau trägt maßgeblich zur Eleganz der Szene bei. Das Kleid zeigt einen großzügigen, abgerundeten Ausschnitt, der einen Teil von Hals und Schultern sichtbar lässt und der Silhouette Sanftheit verleiht. Die Ärmel wirken weit und leicht, mit Falten, die sich um die Arme legen. Diese Anordnung verleiht der Kleidung eine raffinierte Erscheinung und begleitet die entspannte Körperhaltung natürlich.

Im Nackenbereich betont eine kleine dunkle Band oder ein mittiges Ornament die Helligkeit der Haut. Dieses Detail fungiert als Verbindungsstelle zwischen Gesicht und Kleid und lenkt den Blick in den unteren Teil der Komposition. Trotz seiner geringen Größe fügt es eine nüchterne Note hinzu, die die visuelle Fülle des großen Bandes im Haar ausbalanciert.

Die Hände, unten platziert, verleihen der Szene eine wichtige expres­sive Dimension. Die eine Hand hält sanft ein Stück Stoff oder den Rand des Gewandes umklammernd, während die andere den Gestus aus scheinbar nahe Position unterstützt. Die Finger zeigen keine Spannung, doch eine leichte Festigkeit, die als Zeichen von Einkehr, Schüchternheit oder Schutzbedürfnis gedeutet werden kann.

Diese kleine Geste der Hände fügt der allgemeinen Gelassenheit der Szene eine subtile emotionale Spannung hinzu. Während der Körper ruht und das Gesicht ruhig bleibt, scheinen die Finger diskret an dem Stoff zu zerren. Dieser Kontrast weckt die Neugier des Betrachters und deutet darauf hin, dass hinter dem ruhigen Erscheinungsbild der Protagonistin eine innere Welt voller Gedanken, Erinnerungen oder Gefühle existiert, die sich nicht vollständig offenbart.

Der Stuhl oder Sitz, auf dem die Frau ruht, umschließt teilweise ihre Figur und erzeugt ein Gefühl von Zuflucht. Die große gewölbte Rückenlehne umrundet ihren Kopf und ihre Schulter, bildet eine Art Rahmen innerhalb der Komposition. Ihre gepolsterten Formen, unterteilt durch Linien und Falten, deuten Komfort an und helfen, die gekrümmte Haltung der Protagonistin zu erklären.

Die geschwungenen Rückenbahnen erzeugen einen visuellen Rhythmus, der die Neigung des Körpers begleitet und den Blick zum Gesicht lenkt. Diese Linien verleihen Tiefe und ermöglichen es, die verschiedenen Ebenen der Szene zu unterscheiden. Die Sitzfläche fungiert nicht nur als funktionales Element, sondern auch als schützende Präsenz, die die junge Frau umgibt und den privaten Charakter des dargestellten Moments betont.

Der Hintergrund erscheint durch architektonisch kaum angedeutete Formen konstruiert. Im oberen Bereich lassen sich gerade Linien und geometrische Gliederungen erkennen, die an eine verzierte Wand, eine Innenverkleidung oder ein Fenster erinnern. Diese Elemente verorten die Szene in einem eleganten, häuslichen Raum, bleiben jedoch unklar genug, um die Aufmerksamkeit nicht von der Hauptfigur abzulenken.

Die Komposition bewahrt ein sorgfältiges Gleichgewicht zwischen geschwungenen Linien und geometrischen Formen. Die Wellen des Haares, der große Schleifenbogen, das Gesicht, die Schultern und die Rückenlehne des Sofas verleihen Weichheit, während die Linien des Hintergrunds Ordnung und Stabilität einbringen. Diese Kombination schafft ein harmonisches Bild, in dem alle Elemente um die Protagonistin und ihren kontemplativen Ausdruck zueinander finden.

Der begrenzte Farbraum verstärkt die nostalgische Atmosphäre des Werks. Beige-, Braun- und Grau­töne dominieren die Szene, begleitet von zarten hellen Akzenten, die Gesicht, Kleidung und Schleife beleuchten. Die Kontraste sind sanft und ermöglichen es dem Bild, eine ruhige Einheit zu bewahren, fast so, als gehöre es zu einer vom Verlauf der Zeit bewahrten Erinnerung.

Die Beleuchtung konzentriert sich besonders auf das Gesicht und den oberen Körpersbereich. Die kleinen Lichtblitze in den Augen, auf den Wangen, der Stirn und dem Umriss des Kleides verleihen der Figur Lebendigkeit, ohne die Intimität der Szene zu brechen. Das Haar, der Hals und einige Bereiche des Sitzes bleiben in tieferen Schatten, was Volumen und ein Gefühl der Nähe schafft.

Die Haltung der jungen Frau strahlt eine Mischung aus Verlassenheit und Eleganz aus. Obwohl sie sich zurücklehnt, bewahrt sie eine große Feinheit. Die Neigung des Kopfes und das sanfte Absinken der Schultern verstärken das Gefühl von Ermüdung oder Nachdenklichkeit, als hätte sie eine Pause während eines Gesprächs gemacht, nach dem Lesen eines Briefes oder während des stillen Wartens auf jemanden.

Das Fehlen anderer Personen macht die Protagonistin zum absoluten Mittelpunkt der Erzählung. Es gibt keine offensichtliche Handlung oder ein konkretes Ereignis, aber genau diese Stille verleiht dem Werk Kraft. Der Betrachter wird eingeladen, sich zu fragen, was die Frau denkt, was vor diesem Moment geschehen ist oder warum ihr Blick eine solch zurückhaltende und doch tiefe Emotion zu enthalten scheint.

Auch eine gewisse Anspielung auf die Welt der Erinnerung ist spürbar. Die Geschlossenheit der Töne, die elegante Kleidung und das Innenambiente deuten auf eine Szene aus einer anderen Zeit hin, betrachtet aus der Distanz. Die junge Frau könnte eine Jugend erinnern, eine geliebte Gegenwart oder das idealisierte Bild eines ruhigen Moments darstellen, der trotz des Zeitablaufs unverändert bleibt.

Der große Schleifenbogen und die sanften Volumen der Kleidung verleihen Weiblichkeit und Raffinesse, während der Blick und die Gestik der Hände eine menschlichere und verletzlichere Dimension hinzufügen. Die Schönheit der Protagonistin wird nicht ostentativ präsentiert, sondern durch die Natürlichkeit ihrer Haltung und die Feinheit ihres Ausdrucks vermittelt. Diese Kombination macht die Szene nahbar, emotional und zutiefst elegant.

Über das Aussehen hinaus kann das Werk als Reflexion über Intimität und stille Gefühle verstanden werden. Die junge Frau scheint vom Sofa geschützt zu sein und von der Stille des Innenraums umgeben, doch ihr Blick schafft eine direkte Verbindung nach außen. So schwankt die Komposition zwischen innigem Rückzug und dem Wunsch, zu kommunizieren – zwischen dem, was verborgen bleibt, und dem, was sich unausgesprochen ausdrücken will.

Die Szene vermittelt eine ruhige, langsame Schönheit, die zu einer langanhaltenden Betrachtung einlädt. Sie hängt nicht von großen Gesten oder expliziter Erzählung ab, sondern von kleinen Details: der Kopfdrehung, dem Glanz der Augen, der Kurve der Schleife, der an der Stoffbahn haftenden Hand und der Sanftheit des Sitzes. Jedes dieser Elemente trägt dazu bei, ein Porträt von sensibler, geheimnisvoller und emotional getragener Tiefe zu schaffen.

Insgesamt bietet das Werk ein intimes, zartes und zutiefst eindrucksvolles Porträt einer jungen Frau, die auf einem Sofa ruht und dem Betrachter einen ruhigen und leicht melancholischen Blick zuwendet. Die Eleganz ihrer Kleidung, die große Schleife, die ihr Haar schmückt, die zurückgelegte Handhaltung und die Harmonie der Formen erzeugen eine Atmosphäre von Nostalgie und Kontemplation. Die Szene scheint einen privaten, stillen und zeitlosen Moment zu bewahren, wobei die Figur eine schöne Darstellung von Jugend, Sensibilität und der Reichtum an Gefühlen bleibt, die hinter einem ruhigen Ausdruck verborgen liegen.

Details

Künstler
Lola Claret Aymerich (1918-2001)
Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Galerie
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
La joven
Technik
Holzkohle
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Spanien
Zustand
Guter Zustand
Höhe
49 cm
Breite
41 cm
Stil
Post-Impressionismus
Periode
1980-1990
Verkauft von
SpanienVerifiziert
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