Skulptur, Ecce Agnus Dei - 19th Century - 42 cm - Holz






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Johannes der Täufer mit dem Göttlichen Lamm. Portugiesische devotionalische Skulptur, datierbar auf das späte 19. Jahrhundert, aus geschnitztem Holz hergestellt, geschnitzt und polychromiert, die Johannes der Täufer in voller Figur darstellt, begleitet vom Göttlichen Lamm. Der Heilige steht aufrecht, in einer frontal und leicht bewegten Komposition, mit geneigtem Kopf und erhobenem Blick, was der Figur einen kontemplativen Ausdruck verleiht. Das Gesicht zeigt verlängerte Züge, bemalte Augen, kurzes Haar, das in wellig geteilter Mähne angeordnet ist, und einen sorgfältig umrissenen braunen Bart. Johannes trägt eine kurze Tunika in heller Tonalität, an der Taille durch ein Band befestigt, darüber seitlich ein Fell eines Tieres, das in Braun- und Schwarztönen bemalt ist. Diese Tracht verweist auf das Buß- und Einsiedlertum des Heiligen in der Wüste und gehört zu seinen ikonografischen Merkmalen. Mit der linken Hand hält er das Göttliche Lamm, symbolische Darstellung von Christus als Agnus Dei. Mit der rechten Hand weist er auf das Lamm, eine direkte Referenz auf die Worte, die Johannes der Täufer sprach, als er Jesus erkannte: „Ecce Agnus Dei“ — „Siehe, das Lamm Gottes“. Die Figur trägt zudem eine lange Prozessionsskreuz, bestehend aus einem einfachen Stab, der oben mit einer Querstange abgeschlossen ist. Von dieser hängt eine rote Flagge herab, an der unteren Kante ausgeschnitten und mit der bemalten Inschrift verziert: „ECC. AGNUS DEI“. Die Inschrift bildet eine verkürzte Form der lateinischen Ausdrucks, die traditionell mit der Ikonografie des Heiligen assoziiert ist. Das Lamm ruht neben dem linken Arm der Figur, mit erhobenem Kopf und dem Fell, das durch kleine Schnitte und Pinselstriche in Gelb-, Ockel- und Braunnuancen gearbeitet ist. Die Skulptur ruht auf einer erhöhten Basis, die ungefähr rechteckig geformt ist und oben abgerundet ausläuft, und eine felsige oder bewachsene Landschaft simuliert. Die Basis zeigt eine marmorierte Polychromie in Grün-, Braun- und Ockertönen, endend in einer glatten schwarzen Kante. Die reduzierte Behandlung der Anatomie, die Frontalität der Komposition, der naive Ausdruck des Gesichts und die volkstümliche Polychromie ermöglichen es, das Stück in die Tradition der portugiesischen religiösen Bilderwelt regionaler Produktion einzuordnen, das vermutlich der häuslichen Andacht, Kapellen, kleinen Altären oder Prozessionsräumen dienen sollte. Portugal, späte 19. Jahrhundert. Holz, geschnitzt, geschnitzt und polychromiert. Höhe: 42 cm.
Johannes der Täufer mit dem Göttlichen Lamm. Portugiesische devotionalische Skulptur, datierbar auf das späte 19. Jahrhundert, aus geschnitztem Holz hergestellt, geschnitzt und polychromiert, die Johannes der Täufer in voller Figur darstellt, begleitet vom Göttlichen Lamm. Der Heilige steht aufrecht, in einer frontal und leicht bewegten Komposition, mit geneigtem Kopf und erhobenem Blick, was der Figur einen kontemplativen Ausdruck verleiht. Das Gesicht zeigt verlängerte Züge, bemalte Augen, kurzes Haar, das in wellig geteilter Mähne angeordnet ist, und einen sorgfältig umrissenen braunen Bart. Johannes trägt eine kurze Tunika in heller Tonalität, an der Taille durch ein Band befestigt, darüber seitlich ein Fell eines Tieres, das in Braun- und Schwarztönen bemalt ist. Diese Tracht verweist auf das Buß- und Einsiedlertum des Heiligen in der Wüste und gehört zu seinen ikonografischen Merkmalen. Mit der linken Hand hält er das Göttliche Lamm, symbolische Darstellung von Christus als Agnus Dei. Mit der rechten Hand weist er auf das Lamm, eine direkte Referenz auf die Worte, die Johannes der Täufer sprach, als er Jesus erkannte: „Ecce Agnus Dei“ — „Siehe, das Lamm Gottes“. Die Figur trägt zudem eine lange Prozessionsskreuz, bestehend aus einem einfachen Stab, der oben mit einer Querstange abgeschlossen ist. Von dieser hängt eine rote Flagge herab, an der unteren Kante ausgeschnitten und mit der bemalten Inschrift verziert: „ECC. AGNUS DEI“. Die Inschrift bildet eine verkürzte Form der lateinischen Ausdrucks, die traditionell mit der Ikonografie des Heiligen assoziiert ist. Das Lamm ruht neben dem linken Arm der Figur, mit erhobenem Kopf und dem Fell, das durch kleine Schnitte und Pinselstriche in Gelb-, Ockel- und Braunnuancen gearbeitet ist. Die Skulptur ruht auf einer erhöhten Basis, die ungefähr rechteckig geformt ist und oben abgerundet ausläuft, und eine felsige oder bewachsene Landschaft simuliert. Die Basis zeigt eine marmorierte Polychromie in Grün-, Braun- und Ockertönen, endend in einer glatten schwarzen Kante. Die reduzierte Behandlung der Anatomie, die Frontalität der Komposition, der naive Ausdruck des Gesichts und die volkstümliche Polychromie ermöglichen es, das Stück in die Tradition der portugiesischen religiösen Bilderwelt regionaler Produktion einzuordnen, das vermutlich der häuslichen Andacht, Kapellen, kleinen Altären oder Prozessionsräumen dienen sollte. Portugal, späte 19. Jahrhundert. Holz, geschnitzt, geschnitzt und polychromiert. Höhe: 42 cm.
