Niederlande, Utrecht Duit 1685 (Ohne mindestpreis)





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Kupferduit aus Utrecht, Jahreszahl 1685, geprägt unter Münzmeister Johan Gerobulus, Durchmesser 20 mm, mit deutlicher Doppelprägung, nicht zertifiziert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Stadt Utrecht – Ducat 1685 – Doppelter Schlag
NORD-NIEDERLANDE – REPUBLIK (1581–1795) – STADT UTRECHT
Jahr: 1685
Metall: Kupfer
Durchmesser: Ø 20 mm
Münzmeister: Johan Gerobulus
Eine Kupferdukat aus dem Jahr 1685, geprägt für die Stadt Utrecht unter Münzmeister Johan Gerobulus. Ein sauberer Exemplartyp für diese Sorte, mit zudem einem auffälligen und charaktervollen Detail aus dem Münzgeschäft des siebzehnten Jahrhunderts.
Auf der Münzseite ist von einem deutlich doppelten Schlag die Rede. Das Stadtwappen von Utrecht ist zweimal sichtbar, geringfügig gegeneinander verschoben. Eine derartige Dubelschlag entstand, wenn der Münzling zwischen zwei Hammerschlägen verrutschte oder nicht korrekt lag. Das Ergebnis ist eine Münze, bei der der tatsächliche, weitgehend manuelle Produktionsprozess buchstäblich sichtbar geblieben ist.
Die Duit gehörte zum alltäglichen Kleingeld der Republik und repräsentierte 1/8 Stüber, sprich 160 Duiten pro Gulden. Aufgrund ihres geringen Wertes wurden Duiten intensiv genutzt, wodurch Exemplarien aus dieser Periode üblicherweise eine deutliche Laufbahn im Umlauf hinter sich haben.
Der Doppelriss verleiht diesem Stück einen ganz eigenen Charakter. Während der Münzschlag normalerweise so genau wie möglich erfolgen musste, ging es hier bei der Münzpresse – oder besser gesagt, bei Hammer und Siegel – etwas anders als geplant.
Ob der Münzarbeiter an diesem Tag vielleicht etwas zu begeistert von der Kanone getrunken hatte, werden wir nie erfahren. Doch dass auch im Jahr 1685 nicht jeder Arbeitstag reibungslos verlief, hat er zumindest für über drei Jahrhunderte in Kupfer festgehalten.
Stadt Utrecht – Ducat 1685 – Doppelter Schlag
NORD-NIEDERLANDE – REPUBLIK (1581–1795) – STADT UTRECHT
Jahr: 1685
Metall: Kupfer
Durchmesser: Ø 20 mm
Münzmeister: Johan Gerobulus
Eine Kupferdukat aus dem Jahr 1685, geprägt für die Stadt Utrecht unter Münzmeister Johan Gerobulus. Ein sauberer Exemplartyp für diese Sorte, mit zudem einem auffälligen und charaktervollen Detail aus dem Münzgeschäft des siebzehnten Jahrhunderts.
Auf der Münzseite ist von einem deutlich doppelten Schlag die Rede. Das Stadtwappen von Utrecht ist zweimal sichtbar, geringfügig gegeneinander verschoben. Eine derartige Dubelschlag entstand, wenn der Münzling zwischen zwei Hammerschlägen verrutschte oder nicht korrekt lag. Das Ergebnis ist eine Münze, bei der der tatsächliche, weitgehend manuelle Produktionsprozess buchstäblich sichtbar geblieben ist.
Die Duit gehörte zum alltäglichen Kleingeld der Republik und repräsentierte 1/8 Stüber, sprich 160 Duiten pro Gulden. Aufgrund ihres geringen Wertes wurden Duiten intensiv genutzt, wodurch Exemplarien aus dieser Periode üblicherweise eine deutliche Laufbahn im Umlauf hinter sich haben.
Der Doppelriss verleiht diesem Stück einen ganz eigenen Charakter. Während der Münzschlag normalerweise so genau wie möglich erfolgen musste, ging es hier bei der Münzpresse – oder besser gesagt, bei Hammer und Siegel – etwas anders als geplant.
Ob der Münzarbeiter an diesem Tag vielleicht etwas zu begeistert von der Kanone getrunken hatte, werden wir nie erfahren. Doch dass auch im Jahr 1685 nicht jeder Arbeitstag reibungslos verlief, hat er zumindest für über drei Jahrhunderte in Kupfer festgehalten.

