Westasiatisch Terracotta Jüdische Säulenfigur






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Westasiatisches Judea-Säulenfigurchen aus Terrakotta, ca. 1000–2000 v. Chr., Original/amtlich, ca. 11,5 cm hoch, erworben bei einer europäischen Galerie/Antiquitätenhändler.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Altertümliche Nearer Osten, Heiliges Land, jüdische Säulenfigur aus Ton handgefertigt, 500–800 v. Chr., biblisches Land. Unversehrt. Höhe 11,5 cm. Selten.
Erstmals vor mehr als einem Jahrhundert entdeckt, werden jüdische Säulenfiguren (JPFs) heute in der Wissenschaft weiterhin schlecht verstanden. Judean pillar figurines—abgekürzt JPFs—waren im Judah während der Zeit des Ersten Tempels (ca. 800–586 v. Chr.) verbreitet. Diese Haushaltsgegenstände sind im Judah nach der babylonischen Eroberung im Jahr 586 v. Chr. nicht mehr vorhanden.
In der September/Oktober-Ausgabe 2014 von Biblical Archaeology Review gibt Robert Deutsch einen Überblick über diese rätselhaften Säulenfiguren.
Zunächst ist der Name „Judean pillar figurine“—wie diese Objekte allgemein genannt werden—etwas irreführend. Das Land, in dem diese Säulenfiguren gefunden wurden, hieß Juda, nicht Judaea. Der Name Judea entstand, als der südliche Levante ab dem ersten Jahrhundert v. Chr. unter römische Herrschaft kam. Das Adjektiv „Judaite“—zur Beschreibung der Bevölkerung und der materiellen Kultur Judas—is eine jüngere Bezeichnung. Deutsch hält diese Figuren aus der Eisenzeit für besser mit dem Namen „Judaite pillar figurines“ zu bezeichnen. Zur Vereinfachung werden sie auch JPFs genannt.
JPFs sind Tonfiguren von Frauen, deren Köpfe grob in zwei Haupttypen ausgeführt sind: entweder handgefertigt oder formgepresst. Die von Hand gefertigten Köpfe, wie dieser hier, sind auf einfache Weise gestaltet, wobei die Gesichter durch Zusammendrücken der Augen geformt werden. Die kopfseitig gegossenen Köpfe weisen Frisuren auf, die ägyptischen Perücken ähneln, mit Reihen von Locken und definierten Gesichtszügen. Ein fester zylindrischer Pfeiler dient als Körper beider Typen von JPFs. Beide Typen besitzen zudem übergroße Brüste, unter denen sich die Arme schützend kringeln.
Form, Funktion und Symbolik dieser Säulenfiguren sind heftig diskutiert worden, wobei viele Fragen offen bleiben. Der Archäologe Raz Kletter, der als Autorität zu JPFs gilt, glaubt, dass die Figuren Aschera darstellen — eine kanaanäische Göttin, von der einige Gelehrte behaupten, sie sei als Gottes Gemahlin oder Gemahl verehrt worden. Andere haben jedoch angedeutet, dass JPFs Göttinnen wie Ascharte oder Anat darstellen könnten. Weiter, waren JPFs Fruchtbarkeitsgöttinnen? Glücksbringer? Spielzeug? Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat noch keinen Konsens erzielt.
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Der Verkäufer wird den Käufer über den Status der Genehmigungen informieren, falls dies länger als einige Tage dauert.
Altertümliche Nearer Osten, Heiliges Land, jüdische Säulenfigur aus Ton handgefertigt, 500–800 v. Chr., biblisches Land. Unversehrt. Höhe 11,5 cm. Selten.
Erstmals vor mehr als einem Jahrhundert entdeckt, werden jüdische Säulenfiguren (JPFs) heute in der Wissenschaft weiterhin schlecht verstanden. Judean pillar figurines—abgekürzt JPFs—waren im Judah während der Zeit des Ersten Tempels (ca. 800–586 v. Chr.) verbreitet. Diese Haushaltsgegenstände sind im Judah nach der babylonischen Eroberung im Jahr 586 v. Chr. nicht mehr vorhanden.
In der September/Oktober-Ausgabe 2014 von Biblical Archaeology Review gibt Robert Deutsch einen Überblick über diese rätselhaften Säulenfiguren.
Zunächst ist der Name „Judean pillar figurine“—wie diese Objekte allgemein genannt werden—etwas irreführend. Das Land, in dem diese Säulenfiguren gefunden wurden, hieß Juda, nicht Judaea. Der Name Judea entstand, als der südliche Levante ab dem ersten Jahrhundert v. Chr. unter römische Herrschaft kam. Das Adjektiv „Judaite“—zur Beschreibung der Bevölkerung und der materiellen Kultur Judas—is eine jüngere Bezeichnung. Deutsch hält diese Figuren aus der Eisenzeit für besser mit dem Namen „Judaite pillar figurines“ zu bezeichnen. Zur Vereinfachung werden sie auch JPFs genannt.
JPFs sind Tonfiguren von Frauen, deren Köpfe grob in zwei Haupttypen ausgeführt sind: entweder handgefertigt oder formgepresst. Die von Hand gefertigten Köpfe, wie dieser hier, sind auf einfache Weise gestaltet, wobei die Gesichter durch Zusammendrücken der Augen geformt werden. Die kopfseitig gegossenen Köpfe weisen Frisuren auf, die ägyptischen Perücken ähneln, mit Reihen von Locken und definierten Gesichtszügen. Ein fester zylindrischer Pfeiler dient als Körper beider Typen von JPFs. Beide Typen besitzen zudem übergroße Brüste, unter denen sich die Arme schützend kringeln.
Form, Funktion und Symbolik dieser Säulenfiguren sind heftig diskutiert worden, wobei viele Fragen offen bleiben. Der Archäologe Raz Kletter, der als Autorität zu JPFs gilt, glaubt, dass die Figuren Aschera darstellen — eine kanaanäische Göttin, von der einige Gelehrte behaupten, sie sei als Gottes Gemahlin oder Gemahl verehrt worden. Andere haben jedoch angedeutet, dass JPFs Göttinnen wie Ascharte oder Anat darstellen könnten. Weiter, waren JPFs Fruchtbarkeitsgöttinnen? Glücksbringer? Spielzeug? Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat noch keinen Konsens erzielt.
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