Val Saint Lambert, Herbatte - Vase - Einzigartige Farbe - Uranglas, Opalglas - Belle Époque





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Val Saint-Lambert und Herbatte Art Nouveau Bud Vase aus Uran- und Opalglas, Belgien, ca. 1900, 35 cm hoch, 7 cm breit, 7 cm tief, guter Zustand mit kleinem Rim-Defekt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Val Saint-Lambert – Herbatte Art Nouveau Knoten- und Blütenbud Vase aus Uran- und Opalglas, ca. 1900
Eine außergewöhnlich seltene Art Nouveau Bud Vase, hergestellt im Herbatte-Glaswerk unter der Leitung von Val Saint-Lambert im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.
Mit beeindruckenden 35 cm Höhe vermag die Vase eine außerordentlich elegante, verlängerte Silhouette zu zeigen, deren schlanker, gerippter Körper in eine skulpturale quadratische Basis übergeht. Besonders bemerkenswert ist ihr ungewöhnliches Glas: transparentes Uranglas in Verbindung mit Opalglas, das eine zarte türkis-grüne Farbe erzeugt und unter UV-Licht spektakulär leuchtet.
Das Modell ist in der Fachpublikation Verreries et Cristalleries Namuroises du XVIIIe siècle à nos jours dokumentiert, herausgegeben von Museumsspezialisten Norbert Bastin und Jacques Toussaint, wo es Val Saint-Lambert – Herbatte zugeschrieben wird. Val Saint-Lambert war ab 1879 im Herbatte-Glaswerk präsent, wodurch diese Vase ein wichtiges Stück belgischer Glashandwerksgeschichte darstellt.
Seine seltene türkisfarbene Uranfarbe, die skulpturale Art-Nouveau-Form und die dokumentierte Provenienz machen dieses Objekt zu einem wahren Sammlerobjekt von museumskundlichem Interesse. Uranglas dieser Art wird heute nicht mehr hergestellt, was historischen Beispielen zusätzlichen Reiz verleiht.
Ursprünglich als Einzelblumen- oder Bud-Vase konzipiert, verleiht ihre bemerkenswert reine Silhouette ihr zudem einen überraschend zeitgenössischen Charakter — perfekt in einem modernen Interieur mit einer einzigen Blüte oder einem dekorativen Zweig.
Die Vase befindet sich in einem sehr guten Zustand, insbesondere im Hinblick auf ihr Alter, mit nur einem kleinen Defekt am Rand, der in den Fotografien deutlich sichtbar ist.
Ein echtes Fundstück für den ernsthaften Sammler belgischer Art Nouveau- und Uranglas-Kunst.
Val Saint Lambert, idyllisch gelegen in Seraing bei Lüttich, Belgien, ist ein Leuchtturm des Kristallhandwerks mit einer zweihäretigen Tradition. Gegründet 1826 von dem Chemiker François Kemlin und dem Ingenieur Auguste Lelièvre, verwandelte das Unternehmen die Überreste des Val-Saint-Lambert-Klosters in ein florierendes Glaswerk.
Das 19. Jahrhundert markierte eine Periode bedeutenden Wachstums für Val Saint Lambert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigte das Unternehmen über 5.000 Arbeiter und stellte täglich rund 120.000 Glasstücke her. Ihre Kreationen, bekannt für außergewöhnliche Qualität und filigrane Designs, fanden weltweiten Bewunderung, unter anderem in der zaristischen Russland- und Nordamerika. Ein Beleg für ihr Kunsthandwerk ist der „Vase der Neun Provinzen“, ein monumentales Stück von über zwei Metern Höhe und 200 Kilogramm Gewicht, gefertigt für die Weltausstellung 1894 in Antwerpen.
Das 20. Jahrhundert brachte Herausforderungen mit sich, darunter die Auswirkungen zweier Weltkriege und wirtschaftlicher Abschwünge. Dennoch sorgte die Widerstandskraft von Val Saint Lambert dafür, dass das handwerkliche Erbe bewahrt blieb. Heute verbindet das Unternehmen traditionelles Handwerk nahtlos mit zeitgenössischem Design und produziert exquisite Kristallstücke, die ästhetischen Ansprüchen der Moderne gerecht werden.
Val Saint Lambert steht als Symbol belgischen Handwerkskens und jedes Stück spiegelt eine harmonische Verbindung von Geschichte, Kunstfertigkeit und Innovation wider.
Wird sorgfältig verpackt, geschützt und versichert versandt
Val Saint-Lambert – Herbatte Art Nouveau Knoten- und Blütenbud Vase aus Uran- und Opalglas, ca. 1900
Eine außergewöhnlich seltene Art Nouveau Bud Vase, hergestellt im Herbatte-Glaswerk unter der Leitung von Val Saint-Lambert im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.
Mit beeindruckenden 35 cm Höhe vermag die Vase eine außerordentlich elegante, verlängerte Silhouette zu zeigen, deren schlanker, gerippter Körper in eine skulpturale quadratische Basis übergeht. Besonders bemerkenswert ist ihr ungewöhnliches Glas: transparentes Uranglas in Verbindung mit Opalglas, das eine zarte türkis-grüne Farbe erzeugt und unter UV-Licht spektakulär leuchtet.
Das Modell ist in der Fachpublikation Verreries et Cristalleries Namuroises du XVIIIe siècle à nos jours dokumentiert, herausgegeben von Museumsspezialisten Norbert Bastin und Jacques Toussaint, wo es Val Saint-Lambert – Herbatte zugeschrieben wird. Val Saint-Lambert war ab 1879 im Herbatte-Glaswerk präsent, wodurch diese Vase ein wichtiges Stück belgischer Glashandwerksgeschichte darstellt.
Seine seltene türkisfarbene Uranfarbe, die skulpturale Art-Nouveau-Form und die dokumentierte Provenienz machen dieses Objekt zu einem wahren Sammlerobjekt von museumskundlichem Interesse. Uranglas dieser Art wird heute nicht mehr hergestellt, was historischen Beispielen zusätzlichen Reiz verleiht.
Ursprünglich als Einzelblumen- oder Bud-Vase konzipiert, verleiht ihre bemerkenswert reine Silhouette ihr zudem einen überraschend zeitgenössischen Charakter — perfekt in einem modernen Interieur mit einer einzigen Blüte oder einem dekorativen Zweig.
Die Vase befindet sich in einem sehr guten Zustand, insbesondere im Hinblick auf ihr Alter, mit nur einem kleinen Defekt am Rand, der in den Fotografien deutlich sichtbar ist.
Ein echtes Fundstück für den ernsthaften Sammler belgischer Art Nouveau- und Uranglas-Kunst.
Val Saint Lambert, idyllisch gelegen in Seraing bei Lüttich, Belgien, ist ein Leuchtturm des Kristallhandwerks mit einer zweihäretigen Tradition. Gegründet 1826 von dem Chemiker François Kemlin und dem Ingenieur Auguste Lelièvre, verwandelte das Unternehmen die Überreste des Val-Saint-Lambert-Klosters in ein florierendes Glaswerk.
Das 19. Jahrhundert markierte eine Periode bedeutenden Wachstums für Val Saint Lambert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigte das Unternehmen über 5.000 Arbeiter und stellte täglich rund 120.000 Glasstücke her. Ihre Kreationen, bekannt für außergewöhnliche Qualität und filigrane Designs, fanden weltweiten Bewunderung, unter anderem in der zaristischen Russland- und Nordamerika. Ein Beleg für ihr Kunsthandwerk ist der „Vase der Neun Provinzen“, ein monumentales Stück von über zwei Metern Höhe und 200 Kilogramm Gewicht, gefertigt für die Weltausstellung 1894 in Antwerpen.
Das 20. Jahrhundert brachte Herausforderungen mit sich, darunter die Auswirkungen zweier Weltkriege und wirtschaftlicher Abschwünge. Dennoch sorgte die Widerstandskraft von Val Saint Lambert dafür, dass das handwerkliche Erbe bewahrt blieb. Heute verbindet das Unternehmen traditionelles Handwerk nahtlos mit zeitgenössischem Design und produziert exquisite Kristallstücke, die ästhetischen Ansprüchen der Moderne gerecht werden.
Val Saint Lambert steht als Symbol belgischen Handwerkskens und jedes Stück spiegelt eine harmonische Verbindung von Geschichte, Kunstfertigkeit und Innovation wider.
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