Castagna Maurizio 1961 - XL - Attrazione Instabile





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Maurizio Castagna, Attrazione Instabile, Mischtechnik auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2026, Italien; Originalauflage, handschriftlich signiert, in hervorragendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Maurizio Castagna – “Instabile Anziehung”
Instabile Anziehung entsteht aus dem jüngsten Forschungsstrang von Maurizio Castagna, einem Künstler mit über fünfzig Jahren Malereierfahrung und einer Bildung, die er an der Accademia Albertina der Bildenden Künste in Turin erworben hat. Der lange Weg des Künstlers, begonnen im Auseinander setzen mit der Figurativen Kunst und sich entwickelt durch monumentale und religiöse Arbeiten – darunter die Steinigung des Stephanus, ca. 3,50 × 2,20 m – hat im Laufe der Zeit eine fortschreitende Befreiung des Bildes erfahren, bis hin zu einer Malerei, in der Materie, Geste und Zeichen eine dominierende Rolle übernehmen. Seine Tätigkeit wurde über die Jahre hinweg auch in Kunstrepertoiren und Publikationen dokumentiert, wie Bolaffi und Giorgio Mondadori.
Es ist genau vor dem Hintergrund dieser Entwicklung, dass Instabile Anziehung als ein Werk gelesen werden kann, das die aktuelle Forschung Castagnas besonders repräsentativ repräsentiert. Die helle und stark materische Oberfläche bildet nicht nur einen einfachen Hintergrund, sondern wird zu einem integralen Bestandteil der Komposition: Sedimentationen, Abrasionen, Auslaufungen und Überlagerungen verleihen der Leinwand das Aussehen eines Materials, das von der Zeit durchdrungen ist. Darauf greifen braune und schwarze Massen, grüne Bahnen und seltene orangefarbene Funken ein, wodurch ein malerisches Feld entsteht, das von kontinuierlichen Spannungen durchzogen wird.
Spiralen, radiale Kerne, Linien und geometrische Fragmente tauchen in der Materie auf und verschwinden wieder, erzeugen verschiedene Anziehungspunkte, ohne dass einer endgültig als Zentrum der Komposition durchsetzungsfähig wäre. Aus dieser Bedingung ergibt sich der Titel Instabile Anziehung: Jedes Element scheint ein Gleichgewicht mit dem Umgebenen zu suchen, doch dieses Gleichgewicht wird unmittelbar durch die folgende Geste wieder in Frage gestellt.
Die figurative Ausbildung Castagnas wird daher nicht einfach aufgegeben, sondern durch einen malerischen Prozess transformiert, der sich über Jahrzehnte der Arbeit entwickelt hat. Auf den Aufbau folgt das Auslöschen, auf die Geometrie folgt das Auslaufen, auf die Kontrolle der Zeichen die Unberechenbarkeit der Materie. Daraus ergibt sich eine Malerei, die sich dem Bereich der gestischen Abstraktion und der matteren abstrakten Expressionismus zuordnen lässt, jedoch durch einen eigenen Wortschatz gekennzeichnet ist, in dem Kreise, Spiralen, Bahnen und energetische Kerne zu Instrumenten werden, um Bewegung, Gleichgewicht und Transformation zu untersuchen.
Die technologische Experimentation begleitet diese Entwicklung seit langem: Pigmente, Acrylfarben, Glasuren, Harze und unterschiedliche Schichtungen werden von Castagna genutzt, um Oberflächen zu erzielen, auf denen der Entstehungsprozess sichtbar bleibt. Kratzer, Überlagerungen, Transparenzen und plötzliche farbliche Konzentrationen bewahren so die Erinnerung des malerischen Gestes.
Aus den figuralen Erfahrungen und den wichtigen Auftragnahmen seiner langen Karriere bis hin zur zeitgenössischen abstrakten Forschung erscheint der Werdegang von Maurizio Castagna als eine fortlaufende Transformation des Verhältnisses zwischen Bild und Materie. Seine Werke, die heute auch in privaten italienischen und europäischen Sammlungen vertreten sind, zeugen von einer Forschung, die ihre eigene Vergangenheit nicht verleugnet, sondern sie als Fundament für eine immer freiere und unmittelbarere Malerei nutzt.
In Instabile Anziehung verdichtet sich diese lange Erfahrung in einer Oberfläche, in der Chaos nicht lediglich dargestellt, sondern organisiert und zugleich hinterfragt wird. Das Werk scheint einen Moment lang ein System von Kräften festzuhalten, bevor eine neue Transformation einsetzt: ein provisorisches Gleichgewicht, in dem jede Form die andere anzieht und kein Zentrum unbewegt bleiben kann.
Maurizio Castagna – “Instabile Anziehung”
Instabile Anziehung entsteht aus dem jüngsten Forschungsstrang von Maurizio Castagna, einem Künstler mit über fünfzig Jahren Malereierfahrung und einer Bildung, die er an der Accademia Albertina der Bildenden Künste in Turin erworben hat. Der lange Weg des Künstlers, begonnen im Auseinander setzen mit der Figurativen Kunst und sich entwickelt durch monumentale und religiöse Arbeiten – darunter die Steinigung des Stephanus, ca. 3,50 × 2,20 m – hat im Laufe der Zeit eine fortschreitende Befreiung des Bildes erfahren, bis hin zu einer Malerei, in der Materie, Geste und Zeichen eine dominierende Rolle übernehmen. Seine Tätigkeit wurde über die Jahre hinweg auch in Kunstrepertoiren und Publikationen dokumentiert, wie Bolaffi und Giorgio Mondadori.
Es ist genau vor dem Hintergrund dieser Entwicklung, dass Instabile Anziehung als ein Werk gelesen werden kann, das die aktuelle Forschung Castagnas besonders repräsentativ repräsentiert. Die helle und stark materische Oberfläche bildet nicht nur einen einfachen Hintergrund, sondern wird zu einem integralen Bestandteil der Komposition: Sedimentationen, Abrasionen, Auslaufungen und Überlagerungen verleihen der Leinwand das Aussehen eines Materials, das von der Zeit durchdrungen ist. Darauf greifen braune und schwarze Massen, grüne Bahnen und seltene orangefarbene Funken ein, wodurch ein malerisches Feld entsteht, das von kontinuierlichen Spannungen durchzogen wird.
Spiralen, radiale Kerne, Linien und geometrische Fragmente tauchen in der Materie auf und verschwinden wieder, erzeugen verschiedene Anziehungspunkte, ohne dass einer endgültig als Zentrum der Komposition durchsetzungsfähig wäre. Aus dieser Bedingung ergibt sich der Titel Instabile Anziehung: Jedes Element scheint ein Gleichgewicht mit dem Umgebenen zu suchen, doch dieses Gleichgewicht wird unmittelbar durch die folgende Geste wieder in Frage gestellt.
Die figurative Ausbildung Castagnas wird daher nicht einfach aufgegeben, sondern durch einen malerischen Prozess transformiert, der sich über Jahrzehnte der Arbeit entwickelt hat. Auf den Aufbau folgt das Auslöschen, auf die Geometrie folgt das Auslaufen, auf die Kontrolle der Zeichen die Unberechenbarkeit der Materie. Daraus ergibt sich eine Malerei, die sich dem Bereich der gestischen Abstraktion und der matteren abstrakten Expressionismus zuordnen lässt, jedoch durch einen eigenen Wortschatz gekennzeichnet ist, in dem Kreise, Spiralen, Bahnen und energetische Kerne zu Instrumenten werden, um Bewegung, Gleichgewicht und Transformation zu untersuchen.
Die technologische Experimentation begleitet diese Entwicklung seit langem: Pigmente, Acrylfarben, Glasuren, Harze und unterschiedliche Schichtungen werden von Castagna genutzt, um Oberflächen zu erzielen, auf denen der Entstehungsprozess sichtbar bleibt. Kratzer, Überlagerungen, Transparenzen und plötzliche farbliche Konzentrationen bewahren so die Erinnerung des malerischen Gestes.
Aus den figuralen Erfahrungen und den wichtigen Auftragnahmen seiner langen Karriere bis hin zur zeitgenössischen abstrakten Forschung erscheint der Werdegang von Maurizio Castagna als eine fortlaufende Transformation des Verhältnisses zwischen Bild und Materie. Seine Werke, die heute auch in privaten italienischen und europäischen Sammlungen vertreten sind, zeugen von einer Forschung, die ihre eigene Vergangenheit nicht verleugnet, sondern sie als Fundament für eine immer freiere und unmittelbarere Malerei nutzt.
In Instabile Anziehung verdichtet sich diese lange Erfahrung in einer Oberfläche, in der Chaos nicht lediglich dargestellt, sondern organisiert und zugleich hinterfragt wird. Das Werk scheint einen Moment lang ein System von Kräften festzuhalten, bevor eine neue Transformation einsetzt: ein provisorisches Gleichgewicht, in dem jede Form die andere anzieht und kein Zentrum unbewegt bleiben kann.

