Niederlande - Gelderland Rijderschelling 1691 (Ohne mindestpreis)






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Eine silberne Gelderner Rijderschelling aus 1691, in Harderwijk geprägt unter Münzmeister Johan van Brienen, mit dem gekrönten Gelderland-Wappen und dem Reiter auf dem Pferd auf der Rückseite.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ritterschelling – Gelderland, Harderwijk, 1691
Nordniederlande – Republik der Vereinigten Niederlande (1581–1795) – Gelderland, geprägt in Harderwijk
Münzmeister: Johan van Brienen (1690–1694)
Stempelschnitzer: Nicolaes Sluyter (1674–1718)
Eine Gelderner Ritterschelling aus 1691, geprägt zu Harderwijk während des Münzmeisteramts von Johan van Brienen. Ein charakteristischer silberner Münztyp der Republik, benannt nach dem auffälligen bewaffneten Reiter, der eine zentrale Stellung im Entwurf einnimmt.
Gelderland besaß innerhalb des dezentralisierten Münzwesens der Republik ein eigenes Münzrecht. Die Münzstätte Harderwijk war eine bedeutende Gelderner Münzstätte und fertigte Münzen im Auftrag der Staten von Gelre und der Grafschaft Zutphen.
Auf der Vorderseite steht das gekrönte Wappen von Gelderland, mit dem Jahr 1691 und der Wertangabe 6 – S, für sechs Stuivers oder 3/10 Gulden. Das Umschrift lautet MO • NO • ARG • ORD • GEL • ET • COM • ZVT, ausformuliert Moneta Nova Argentea Ordinum Gelriae et Comitatus Zutphaniae. Übersetzt: “Neue Silbermünze der Stände von Gelre und dem Grafschaft Zutphen.”
Die Rückseite zeigt den charakteristischen Reiter zu Pferd nach rechts, das Schwert hoch erhoben. Rundherum steht CONCORDIA RES PARVÆ CRESCVNT, übersetzt als “Durch Eintracht wachsen kleine Dinge”, und sinngemäß bekannt als “Eendracht maakt macht.”
Dieser lateinische Spruch passt eng zum politischen Charakter der Republik. Die einzelnen Gewesten behielten eine beträchtliche Unabhängigkeit, waren jedoch gleichzeitig auf gegenseitige Zusammenarbeit angewiesen. Die Kombination aus dem bewaffneten Reiter und diesem Spruch verleiht der Münze eine kraftvolle Symbolik, die kennzeichnend ist für die siebziger Eünze Republik.
Die Stempel für diese Ausgabe wurden von Nicolaes Sluyter hergestellt, der von 1674 bis 1718 als Stempelschnitzer tätig war. Die Münze wurde unter der Verantwortung des Münzmeisters Johan van Brienen geprägt, der von 1690 bis 1694 an der Gelderner Münze verbonden war.
Bei diesem Exemplar tritt der Reiter besonders deutlich hervor, mit gut erkennbaren Details sowohl beim Reiter als auch beim Pferd. Am Rand befindet sich ein kleiner Materialverlust. Dieser liegt außerhalb des zentralen Reiter-Motivs und beeinträchtigt den Gesamteindruck und die Erkennbarkeit der Darstellung nicht wesentlich.
Eine historisch interessante Gelderner Ritterschelling aus 1691, in der das provinciale Münzrecht, der bewaffnete Reiter und der bedeutsame Spruch Concordia res parvae crescunt zusammenkommen.
Referenzen: CNM 2.17.168 | KM 60 | HPM Ge 102 | Verkade 16.2 | De Voogt 335
Ritterschelling – Gelderland, Harderwijk, 1691
Nordniederlande – Republik der Vereinigten Niederlande (1581–1795) – Gelderland, geprägt in Harderwijk
Münzmeister: Johan van Brienen (1690–1694)
Stempelschnitzer: Nicolaes Sluyter (1674–1718)
Eine Gelderner Ritterschelling aus 1691, geprägt zu Harderwijk während des Münzmeisteramts von Johan van Brienen. Ein charakteristischer silberner Münztyp der Republik, benannt nach dem auffälligen bewaffneten Reiter, der eine zentrale Stellung im Entwurf einnimmt.
Gelderland besaß innerhalb des dezentralisierten Münzwesens der Republik ein eigenes Münzrecht. Die Münzstätte Harderwijk war eine bedeutende Gelderner Münzstätte und fertigte Münzen im Auftrag der Staten von Gelre und der Grafschaft Zutphen.
Auf der Vorderseite steht das gekrönte Wappen von Gelderland, mit dem Jahr 1691 und der Wertangabe 6 – S, für sechs Stuivers oder 3/10 Gulden. Das Umschrift lautet MO • NO • ARG • ORD • GEL • ET • COM • ZVT, ausformuliert Moneta Nova Argentea Ordinum Gelriae et Comitatus Zutphaniae. Übersetzt: “Neue Silbermünze der Stände von Gelre und dem Grafschaft Zutphen.”
Die Rückseite zeigt den charakteristischen Reiter zu Pferd nach rechts, das Schwert hoch erhoben. Rundherum steht CONCORDIA RES PARVÆ CRESCVNT, übersetzt als “Durch Eintracht wachsen kleine Dinge”, und sinngemäß bekannt als “Eendracht maakt macht.”
Dieser lateinische Spruch passt eng zum politischen Charakter der Republik. Die einzelnen Gewesten behielten eine beträchtliche Unabhängigkeit, waren jedoch gleichzeitig auf gegenseitige Zusammenarbeit angewiesen. Die Kombination aus dem bewaffneten Reiter und diesem Spruch verleiht der Münze eine kraftvolle Symbolik, die kennzeichnend ist für die siebziger Eünze Republik.
Die Stempel für diese Ausgabe wurden von Nicolaes Sluyter hergestellt, der von 1674 bis 1718 als Stempelschnitzer tätig war. Die Münze wurde unter der Verantwortung des Münzmeisters Johan van Brienen geprägt, der von 1690 bis 1694 an der Gelderner Münze verbonden war.
Bei diesem Exemplar tritt der Reiter besonders deutlich hervor, mit gut erkennbaren Details sowohl beim Reiter als auch beim Pferd. Am Rand befindet sich ein kleiner Materialverlust. Dieser liegt außerhalb des zentralen Reiter-Motivs und beeinträchtigt den Gesamteindruck und die Erkennbarkeit der Darstellung nicht wesentlich.
Eine historisch interessante Gelderner Ritterschelling aus 1691, in der das provinciale Münzrecht, der bewaffnete Reiter und der bedeutsame Spruch Concordia res parvae crescunt zusammenkommen.
Referenzen: CNM 2.17.168 | KM 60 | HPM Ge 102 | Verkade 16.2 | De Voogt 335
