drinnen Roter Sandstein Relief aus rotem Sandstein, das einen shaivaitischen Wächter darstellt, vermutlich Bhairava. - 36 cm






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Rötlicher Sandsteinrelief, der einen shaivaitischen Wächter darstellt, vermutlich Bhairava, aus Nordindien (Rajasthan oder Madhya Pradesh), datiert auf das späte 8. bis frühe 9. Jahrhundert, in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Wichtiger Relief in rotem Sandstein, bedeutsam, der eine shivaistische Wächterfigur darstellt, vermutlich Bhairava
Nordindien, Rajasthan oder Madhya Pradesh, VIII–IX Jahrhundert
Wichtiger und kraftvoller architektonischer Relief aus rotem Sandstein, der eine shivaistische Gottheit mit vier Armen repräsentiert, vermutlich Bhairava, eine Manifestation von Shiva, in einer leichten Tribhanga-Position dargestellt.
Die Gottheit hält in ihrer oberen rechten Hand ein Trishula (Dreizack), eines der wesentlichen Attribute Shivas, während die obere linke Hand eine mehrköpfige Naga zeigt. Die untere linke Hand stützt eine Kapala, oder Schädelkelch. Die bemerkenswerte Verbindung von Dreizack, Schlange und Schädelkelch verankert diese Figur fest in der shivaistischen Ikonografie und stützt stark ihre Identifikation als Bhairava oder eine eng mit Shiva assoziierte Wächtermanifestation.
Die Figur ist reich geschmückt mit Schmuck: Perlen Halsband, Armspangen, Armbänder und große Ohrringe. Ein Upavita, oder heiliges Schnurband, durchzieht diagonal den Thorax. Der Körper ist kraftvoll, aber geschmeidig, und wird mit bemerkenswerter wirtschaftlicher Mittel behandelt, während das Gesicht eine besonders ruhige Ausdrucksweise zeigt: mandelförmige Augen mit heruntergesenkten Oberlidern, stark gewölbte Augenbrauen, leichtes Lächeln der Lippen und ein außergewöhnlich dichter Bart aus fein gearbeiteten kleinen Locken.
Die elaborierte Frisur, bestehend aus hochgelegten Strähnen, die zu einer bedeutenden asketischen Masse geformt sind, verstärkt nochmals die shivaistische Charakteristik der Figur.
Trotz des normalerweise mit Bhairava assoziierten Furcht erregenden Erscheinungsbildes belegen ikonographische Quellen auch Darstellungen des Gottes mit einer ruhigen Majestät. Diese Besonderheit ist hier besonders interessant, da die kraftvollen shivaistischen Attribute im starken Kontrast zur tiefen Gelassenheit des Gesichts stehen.
Die Skulptur war vermutlich nicht als eigenständige kultische Bildnisgabe gedacht. Die beträchtliche Blockstärke, die überwiegend rohe Rückseite sowie die unregelmäßigen Brüche an den Seiten deuten darauf hin, dass sie ursprünglich zu einem architektonischen Ensemble eines Tempels gehörte, wahrscheinlich eine Wand, eine Nische oder ein skulpturales Programm im Zusammenhang mit einem monumentalen Eingang.
Diese Interpretation findet einen besonders relevanten Vergleich in Stella Kramrisch, Manifestations of Shiva, Philadelphia Museum of Art, 1981, Nr. 76, die ein Fragment eines shivaistischen Wächterbildes (Dvarapala) aus rotem Sandstein zeigt, aus Rajasthan oder Madhya Pradesh datiert auf den VIII. Jh. Kramrisch ordnet diesen Wächter einem architektonischen Paneel zu, das die flussige Göttin Ganga darstellt, und gibt an, dass diese Skulpturen zum selben monumentalen Ensemble gehörten. Dieser Vergleich bietet einen wichtigen Bezugspunkt für Funktion, Material, Region und Chronologie der vorliegenden Skulptur.
Provenienz:
Ehemalige private Sammlung von Jean-Marc Andral, Belgien.
Erworben auf dem lokalen Kunstmarkt in Rajasthan, Indien, im Oktober 1990.
Eine Provenienz-erklärung, von Jean-Marc Andral unterschrieben und datiert auf den 21. Juli 2024, begleitet die Skulptur.
Material: roter Sandstein
Herkunft: Nordindien, Rajasthan oder Madhya Pradesh
Datierung: VIII–IX Jahrhundert
Höhe: 34 cm ohne Sockel
Gewicht: 13,8 kg ohne Sockel
Gewicht mit Sockel: 20,9 kg
Erhaltungszustand:
Sehr guter Allgemeinzustand angesichts Alter und archäologischer Natur des Stücks. Bedeutende Abnutzungs- und Erosionsspuren, Fehlstellen, Abplatzer und vereinzelte kleine Stöße, Verunreinigungen und Oberflächenveränderungen. Mehrere Teile sind fragmentarisch, insbesondere an den Enden des Reliefs, entsprechend seiner früheren architektonischen Funktion. Die Flächen, Brüche und Abnutzungsspuren sind auf den zahlreichen Fotografien im Detail sichtbar und müssen sorgfältig geprüft werden, um den Erhaltungszustand vollständig zu würdigen.
Dokumentation:
Eine detaillierte vergleichende ikonografische Studie zu dieser Skulptur, einschließlich bibliografischer Recherchen, musealer Vergleiche, Ikonographie-Studie und Analyse der architektonischen Funktion, begleitet das Los.
video link: https://www.dropbox.com/scl/fo/8t8uls4zfn0h6l3urc1g5/AADg5dbUhjHb6fA_lzKyXIM?rlkey=yaj24zitl5pwtk6t7cqwku7dx&dl=0
Der Verkäufer stellt sich vor
Wichtiger Relief in rotem Sandstein, bedeutsam, der eine shivaistische Wächterfigur darstellt, vermutlich Bhairava
Nordindien, Rajasthan oder Madhya Pradesh, VIII–IX Jahrhundert
Wichtiger und kraftvoller architektonischer Relief aus rotem Sandstein, der eine shivaistische Gottheit mit vier Armen repräsentiert, vermutlich Bhairava, eine Manifestation von Shiva, in einer leichten Tribhanga-Position dargestellt.
Die Gottheit hält in ihrer oberen rechten Hand ein Trishula (Dreizack), eines der wesentlichen Attribute Shivas, während die obere linke Hand eine mehrköpfige Naga zeigt. Die untere linke Hand stützt eine Kapala, oder Schädelkelch. Die bemerkenswerte Verbindung von Dreizack, Schlange und Schädelkelch verankert diese Figur fest in der shivaistischen Ikonografie und stützt stark ihre Identifikation als Bhairava oder eine eng mit Shiva assoziierte Wächtermanifestation.
Die Figur ist reich geschmückt mit Schmuck: Perlen Halsband, Armspangen, Armbänder und große Ohrringe. Ein Upavita, oder heiliges Schnurband, durchzieht diagonal den Thorax. Der Körper ist kraftvoll, aber geschmeidig, und wird mit bemerkenswerter wirtschaftlicher Mittel behandelt, während das Gesicht eine besonders ruhige Ausdrucksweise zeigt: mandelförmige Augen mit heruntergesenkten Oberlidern, stark gewölbte Augenbrauen, leichtes Lächeln der Lippen und ein außergewöhnlich dichter Bart aus fein gearbeiteten kleinen Locken.
Die elaborierte Frisur, bestehend aus hochgelegten Strähnen, die zu einer bedeutenden asketischen Masse geformt sind, verstärkt nochmals die shivaistische Charakteristik der Figur.
Trotz des normalerweise mit Bhairava assoziierten Furcht erregenden Erscheinungsbildes belegen ikonographische Quellen auch Darstellungen des Gottes mit einer ruhigen Majestät. Diese Besonderheit ist hier besonders interessant, da die kraftvollen shivaistischen Attribute im starken Kontrast zur tiefen Gelassenheit des Gesichts stehen.
Die Skulptur war vermutlich nicht als eigenständige kultische Bildnisgabe gedacht. Die beträchtliche Blockstärke, die überwiegend rohe Rückseite sowie die unregelmäßigen Brüche an den Seiten deuten darauf hin, dass sie ursprünglich zu einem architektonischen Ensemble eines Tempels gehörte, wahrscheinlich eine Wand, eine Nische oder ein skulpturales Programm im Zusammenhang mit einem monumentalen Eingang.
Diese Interpretation findet einen besonders relevanten Vergleich in Stella Kramrisch, Manifestations of Shiva, Philadelphia Museum of Art, 1981, Nr. 76, die ein Fragment eines shivaistischen Wächterbildes (Dvarapala) aus rotem Sandstein zeigt, aus Rajasthan oder Madhya Pradesh datiert auf den VIII. Jh. Kramrisch ordnet diesen Wächter einem architektonischen Paneel zu, das die flussige Göttin Ganga darstellt, und gibt an, dass diese Skulpturen zum selben monumentalen Ensemble gehörten. Dieser Vergleich bietet einen wichtigen Bezugspunkt für Funktion, Material, Region und Chronologie der vorliegenden Skulptur.
Provenienz:
Ehemalige private Sammlung von Jean-Marc Andral, Belgien.
Erworben auf dem lokalen Kunstmarkt in Rajasthan, Indien, im Oktober 1990.
Eine Provenienz-erklärung, von Jean-Marc Andral unterschrieben und datiert auf den 21. Juli 2024, begleitet die Skulptur.
Material: roter Sandstein
Herkunft: Nordindien, Rajasthan oder Madhya Pradesh
Datierung: VIII–IX Jahrhundert
Höhe: 34 cm ohne Sockel
Gewicht: 13,8 kg ohne Sockel
Gewicht mit Sockel: 20,9 kg
Erhaltungszustand:
Sehr guter Allgemeinzustand angesichts Alter und archäologischer Natur des Stücks. Bedeutende Abnutzungs- und Erosionsspuren, Fehlstellen, Abplatzer und vereinzelte kleine Stöße, Verunreinigungen und Oberflächenveränderungen. Mehrere Teile sind fragmentarisch, insbesondere an den Enden des Reliefs, entsprechend seiner früheren architektonischen Funktion. Die Flächen, Brüche und Abnutzungsspuren sind auf den zahlreichen Fotografien im Detail sichtbar und müssen sorgfältig geprüft werden, um den Erhaltungszustand vollständig zu würdigen.
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Eine detaillierte vergleichende ikonografische Studie zu dieser Skulptur, einschließlich bibliografischer Recherchen, musealer Vergleiche, Ikonographie-Studie und Analyse der architektonischen Funktion, begleitet das Los.
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