Kruzifix - Birne - 1900-1910 - Kreuzifix Birnenholz - XL - 106 cm






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Spezifikationen und Merkmale des Objekts:
Typ: Monumentales Altar- oder Kapellenkreuz auf Felsenfuß (Golgatha).
Maße: Höhe 1,07 Meter, Breite 56 Zentimeter.
Gewicht: Unter 10 Kilogramm (vollständig ausgetrocknetes Holz).
Korpus-Konstruktion: Das handgeschnitzte Holzkreuzigungsbild (Korpus) ist dreiteilig aufgebaut; der Torso ist vertikal geschnitten und beide Arme sind als losse Teile mit einer Zapfen-Verbindung eingesetzt.
Kreuz und Fuß: Das Kreuz ist rustikal bearbeitet in der Form von Baumstämmen. Der Fuß stellt den Felsen von Golgatha dar und ist an der Unterseite manuell plan geschabt und ausgehöhlt.
Metallapplikationen: Das Kreuz ist mit gegossenen Metallelementen (Zinn oder patiniertes Bronze) versehen, darunter dekorative Endknöpfe an den Querbalken, eine INRI-Plakette an der Oberseite und eine Memento-Mori-Schädel mit gekreuzten Knies an den Füßen des Korpus.
Dieses Kreuz ist in der Zeit zwischen 1880 und 1920 entstanden (Ende des 19. Jahrhunderts oder frühes 20. Jahrhundert). Es gibt drei klare Gründe, die auf diese spezifische Periode hinweisen: Die Neostile: Um 1900 gab es in Europa eine enorme Wiederbelebung des Interesses an älteren Kunstformen (wie der Neogotik und der Neobarock). Diese Art von äußerst rustikalem Kreuz, das bewusst grob als natürlicher Baumstamm herausgeschnitten ist, war in dieser Zeit besonders populär für Kirchen und Hausaltäre.Die Metallapplikationen: Die Kombination aus handgeschnitztem Holzkreuzigungsbild mit industriell gegossenen Metallelementen (wie der INRI-Rolle, dem Schädel und den dekorativen Endknöpfen) ist typisch für das späte 19. Jahrhundert. In dieser Periode kombinierten Handwerker ihr Holzschnitzwerk oft mit feinen Metallgussstücken, die in größeren Stückzahlen verfügbar wurden.
Die Herkunft: Dieser Typ Volkskunst und Kircheinventar wurde in dieser Periode häufig in spezialisierten Regionen Süddeutschlands (wie Oberammergau), Österreich (Tirol) und Nordostfrankreich hergestellt. Das Objekt ist daher mit einem Alter von etwa 100 bis 140 Jahren ein wunderbares und legitimes Stück Antiquität.
Dieser Kreuztyp stammt aus Süddeutschland (Región Bayern), Österreich (Tirol) oder dem Osten Frankreichs. Es gibt einige spezifische Merkmale, die stark auf diese Regionen hindeuten: Die Tradition der Holzschnitzkunst: Die Alpenregionen (vor allem Orte wie Oberammergau in Bayern und das Grödnertal in Tirol) waren um 1900 weltweit bekannt für ihre hochwertige, handgeschnitzte religiöse Kunst. Ganze Dörfer lebten dort von der Produktion solcher Kirchen- und Kapellenkreuze.
Das „Baumstamm“-Kreuz (Astkreuz): Die speziell rustikale und natürliche Formgebung des Kreuzes als Baumstamm mit Knoten ist eine typisch germanische und mitteleuropäische Tradition. In den deutschsprachigen Ländern wird dies als Astkreuz bezeichnet. Es symbolisiert den Lebensbaum.
Die Zinn-/Metallapplikationen: Die Verbindung aus Schnitzwerk mit gegossenen Zinn- oder Bronze-Teilen (der Schädel, Knöpfe und INRI-Platte) wurde in jener Zeit häufig sowohl in deutschen als auch französischen religiösen Werkstätten verwendet, um den Kreuzen eine besonders reiche Ausstrahlung zu verleihen.
Spezifikationen und Merkmale des Objekts:
Typ: Monumentales Altar- oder Kapellenkreuz auf Felsenfuß (Golgatha).
Maße: Höhe 1,07 Meter, Breite 56 Zentimeter.
Gewicht: Unter 10 Kilogramm (vollständig ausgetrocknetes Holz).
Korpus-Konstruktion: Das handgeschnitzte Holzkreuzigungsbild (Korpus) ist dreiteilig aufgebaut; der Torso ist vertikal geschnitten und beide Arme sind als losse Teile mit einer Zapfen-Verbindung eingesetzt.
Kreuz und Fuß: Das Kreuz ist rustikal bearbeitet in der Form von Baumstämmen. Der Fuß stellt den Felsen von Golgatha dar und ist an der Unterseite manuell plan geschabt und ausgehöhlt.
Metallapplikationen: Das Kreuz ist mit gegossenen Metallelementen (Zinn oder patiniertes Bronze) versehen, darunter dekorative Endknöpfe an den Querbalken, eine INRI-Plakette an der Oberseite und eine Memento-Mori-Schädel mit gekreuzten Knies an den Füßen des Korpus.
Dieses Kreuz ist in der Zeit zwischen 1880 und 1920 entstanden (Ende des 19. Jahrhunderts oder frühes 20. Jahrhundert). Es gibt drei klare Gründe, die auf diese spezifische Periode hinweisen: Die Neostile: Um 1900 gab es in Europa eine enorme Wiederbelebung des Interesses an älteren Kunstformen (wie der Neogotik und der Neobarock). Diese Art von äußerst rustikalem Kreuz, das bewusst grob als natürlicher Baumstamm herausgeschnitten ist, war in dieser Zeit besonders populär für Kirchen und Hausaltäre.Die Metallapplikationen: Die Kombination aus handgeschnitztem Holzkreuzigungsbild mit industriell gegossenen Metallelementen (wie der INRI-Rolle, dem Schädel und den dekorativen Endknöpfen) ist typisch für das späte 19. Jahrhundert. In dieser Periode kombinierten Handwerker ihr Holzschnitzwerk oft mit feinen Metallgussstücken, die in größeren Stückzahlen verfügbar wurden.
Die Herkunft: Dieser Typ Volkskunst und Kircheinventar wurde in dieser Periode häufig in spezialisierten Regionen Süddeutschlands (wie Oberammergau), Österreich (Tirol) und Nordostfrankreich hergestellt. Das Objekt ist daher mit einem Alter von etwa 100 bis 140 Jahren ein wunderbares und legitimes Stück Antiquität.
Dieser Kreuztyp stammt aus Süddeutschland (Región Bayern), Österreich (Tirol) oder dem Osten Frankreichs. Es gibt einige spezifische Merkmale, die stark auf diese Regionen hindeuten: Die Tradition der Holzschnitzkunst: Die Alpenregionen (vor allem Orte wie Oberammergau in Bayern und das Grödnertal in Tirol) waren um 1900 weltweit bekannt für ihre hochwertige, handgeschnitzte religiöse Kunst. Ganze Dörfer lebten dort von der Produktion solcher Kirchen- und Kapellenkreuze.
Das „Baumstamm“-Kreuz (Astkreuz): Die speziell rustikale und natürliche Formgebung des Kreuzes als Baumstamm mit Knoten ist eine typisch germanische und mitteleuropäische Tradition. In den deutschsprachigen Ländern wird dies als Astkreuz bezeichnet. Es symbolisiert den Lebensbaum.
Die Zinn-/Metallapplikationen: Die Verbindung aus Schnitzwerk mit gegossenen Zinn- oder Bronze-Teilen (der Schädel, Knöpfe und INRI-Platte) wurde in jener Zeit häufig sowohl in deutschen als auch französischen religiösen Werkstätten verwendet, um den Kreuzen eine besonders reiche Ausstrahlung zu verleihen.
