578g Pyrit Cthulhu Octopus Schädel – Götzenbild, Allerheiligen, Halloween – 5,8 x 4,6 x 11,0cm Schädel- 578 g





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Pyrit-Skulptur in Schädel-Form aus Peru, Gewicht 578 g, Maße 5,8 x 6,4 x 11,0 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Sieben bis acht Zoll hoch war das Götzenbild, das Inspektor Legrasse 1908 zur Jahrestagung der American Archaeological Society nach St. Louis brachte. So erzählt es H. P. Lovecraft in „The Call of Cthulhu“. Die Gelehrten sahen eine Gestalt mit krakenartigem Kopf, deren Gesicht eine einzige Masse aus Fühlern war. Sie hockte auf einem rechteckigen Sockel voller unentzifferbarer Zeichen und krallte sich mit langen, gebogenen Klauen an seiner Vorderkante fest. Niemand im Saal konnte sich auch nur entfernt vorstellen, mit welcher Sprache diese Zeichen verwandt sein mochten. Erbeutet hatte Legrasse die Figur Monate zuvor in den bewaldeten Sümpfen südlich von New Orleans. Am 1. November 1907, an Allerheiligen, hatte die Polizei ein verzweifelter Hilferuf aus jenem Sumpf- und Lagunenland erreicht, und seine Männer stießen dort auf einen uralten Kult.
Dieser Schädel ist ein solches Götzenbild, ganz in goldenem Glanz. Ein Krake hat sich um ihn gelegt. Seine Arme fließen aus dem Gesicht herab wie ein Bart aus Fühlern, winden sich um das Fundament und rollen sich an den Seiten ein. Sie sind mit Reihen von Saugnäpfen besetzt, und in ihre Spitzen sind feine, gegliederte Muster geschnitten wie die Zeichen einer vergessenen Schrift. Schon die Form ist ein Geschenk. Der Pyrit ist meisterhaft bearbeitet, mit weiten, spiegelnd polierten Flächen, die nur wenige Begleitmineralien durchziehen, feine helle Adern wie Linien der Gezeiten. Gerade dieser Spiegelglanz verleiht der finsteren Gestalt etwas überraschend Reines, beinahe Anmutiges.
Pyrit hat seine eigene Verbindung zur Tiefe. In sauerstoffarmem Schlamm, etwa am Grund alter Meere, zersetzen Mikroorganismen die Reste begrabener Tiere und setzen dabei Sulfid frei. Wo zugleich Eisen vorhanden ist, fällt Pyrit aus: Er überzieht Schalen, füllt ihre inneren Hohlräume und ersetzt selbst zarte Strukturen. So entstehen goldglänzende Fossilien, etwa Ammoniten aus dem frühen Jura. Das sind ausgestorbene Kopffüßer und damit entfernte Verwandte der Kraken. Was die Tiefe festhält, verwandelt sie bisweilen in Gold, wenn auch nur in Katzengold.
Material: Pyrit (Eisendisulfid, FeS₂) mit feinen hellen Adern und vereinzelten dunklen Begleitmineralien
Herkunft: Peru
Maße: 5,8 x 6,4 x 11,0cm
Gewicht: 578g
Besonderheiten: Skulptur eines Schädels mit Kraken, dessen Arme aus dem Gesicht herabfließen und sich um einen ovalen Sockel winden; fein geschnittene Saugnapfreihen und gemusterte Tentakelspitzen, teils mit Bohrungen; großflächig spiegelnd polierte Partien; feine helle Adern und feines natürliches Rissbild, u. a. quer über Gesicht und Arme; Pflege: trocken lagern, nicht nass reinigen
631g Green Moss Achat
Der Verkäufer stellt sich vor
Sieben bis acht Zoll hoch war das Götzenbild, das Inspektor Legrasse 1908 zur Jahrestagung der American Archaeological Society nach St. Louis brachte. So erzählt es H. P. Lovecraft in „The Call of Cthulhu“. Die Gelehrten sahen eine Gestalt mit krakenartigem Kopf, deren Gesicht eine einzige Masse aus Fühlern war. Sie hockte auf einem rechteckigen Sockel voller unentzifferbarer Zeichen und krallte sich mit langen, gebogenen Klauen an seiner Vorderkante fest. Niemand im Saal konnte sich auch nur entfernt vorstellen, mit welcher Sprache diese Zeichen verwandt sein mochten. Erbeutet hatte Legrasse die Figur Monate zuvor in den bewaldeten Sümpfen südlich von New Orleans. Am 1. November 1907, an Allerheiligen, hatte die Polizei ein verzweifelter Hilferuf aus jenem Sumpf- und Lagunenland erreicht, und seine Männer stießen dort auf einen uralten Kult.
Dieser Schädel ist ein solches Götzenbild, ganz in goldenem Glanz. Ein Krake hat sich um ihn gelegt. Seine Arme fließen aus dem Gesicht herab wie ein Bart aus Fühlern, winden sich um das Fundament und rollen sich an den Seiten ein. Sie sind mit Reihen von Saugnäpfen besetzt, und in ihre Spitzen sind feine, gegliederte Muster geschnitten wie die Zeichen einer vergessenen Schrift. Schon die Form ist ein Geschenk. Der Pyrit ist meisterhaft bearbeitet, mit weiten, spiegelnd polierten Flächen, die nur wenige Begleitmineralien durchziehen, feine helle Adern wie Linien der Gezeiten. Gerade dieser Spiegelglanz verleiht der finsteren Gestalt etwas überraschend Reines, beinahe Anmutiges.
Pyrit hat seine eigene Verbindung zur Tiefe. In sauerstoffarmem Schlamm, etwa am Grund alter Meere, zersetzen Mikroorganismen die Reste begrabener Tiere und setzen dabei Sulfid frei. Wo zugleich Eisen vorhanden ist, fällt Pyrit aus: Er überzieht Schalen, füllt ihre inneren Hohlräume und ersetzt selbst zarte Strukturen. So entstehen goldglänzende Fossilien, etwa Ammoniten aus dem frühen Jura. Das sind ausgestorbene Kopffüßer und damit entfernte Verwandte der Kraken. Was die Tiefe festhält, verwandelt sie bisweilen in Gold, wenn auch nur in Katzengold.
Material: Pyrit (Eisendisulfid, FeS₂) mit feinen hellen Adern und vereinzelten dunklen Begleitmineralien
Herkunft: Peru
Maße: 5,8 x 6,4 x 11,0cm
Gewicht: 578g
Besonderheiten: Skulptur eines Schädels mit Kraken, dessen Arme aus dem Gesicht herabfließen und sich um einen ovalen Sockel winden; fein geschnittene Saugnapfreihen und gemusterte Tentakelspitzen, teils mit Bohrungen; großflächig spiegelnd polierte Partien; feine helle Adern und feines natürliches Rissbild, u. a. quer über Gesicht und Arme; Pflege: trocken lagern, nicht nass reinigen
631g Green Moss Achat
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