Schale (3) - Drei glasierte Terrakotta-Teller, Multan, Zentralpunjab, Ende des 19. Jahrhunderts - Ohne Reserve






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Drei invetriert Terracotta-Platten aus Multan im zentralen Punjab, aus der späten 19. Jahrhunderts (1850–1900), in gutem Zustand mit leichten Randabnutzungen, Durchmesser 23,5–25,5 cm und Höhen 3,2–4,5 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Drei glasierte Terrakotta-Teller, Multan, Zentral-Punjab, Ende des 19. Jahrhunderts
Hergestellt aus keramisiertem Terrakotta-Ton und stammend aus dem Gebiet von Multan, einem bedeutenden künstlerischen Zentrum des Zentral-Punjab (heute Pakistan, die Region wird vom Chenab durchflossen), zeichnen sich diese drei Teller durch ihre farbige Lebendigkeit und die expressive Kraft der Dekoration aus.
Die Oberfläche, überzogen von einer dicken, glänzenden Glasur, wird von stilisierten, floralen und geometrischen Motiven verziert, die mit dichten, massehaften Emaillen ausgeführt sind und an manchen Stellen eine angenehme materische Prägung gewinnen. Die Direktheit und die naive Frische des Strichs rufen eine volksnahe dekorative Sprache hervor, die durch den klaren Kontrast der Farben noch eindrucksvoller wirkt: von leuchtendem Gelb über Ockergelb-Orange, Smaragdgrün bis zu dunklem Braun.
Charakteristisch ist der Krakelur-Effekt, der sich auf der glasierten Oberfläche verbreitet und auf die Brenntechnik sowie die vergangene Zeit verweist; er verleiht den Tellern eine antike Patina von großem sammlerischem Reiz. In der Mitte jedes Exemplars sind die drei Stützpunkte erkennbar, die durch das Abstehen von der Feuersbestimmung während des Brennens im Ofen hinterlassen wurden – heute ohne Glasur; auf der Rückseite sind deutlich die Glasurabdrücke zu sehen, die die Handwerkskunst der Herstellung belegen.
Der Erhaltungszustand ist ordentlich: Man erkennt kleine Fehlstellen und Abplatzungen am Rand, einige Abriebspuren und geringe Glasurabplatzungen (vor allem am linken Teller); dennoch beeinträchtigen diese Unvollkommenheiten die Lesbarkeit der Dekorationen nicht, die trotz ihrer Schlichtheit ein dekoratives Erscheinungsbild von bemerkenswerter Unmittelbarkeit und visueller Stärke bewahrt.
Hergestellt gegen Ende des 19. Jahrhunderts, stellen diese Teller eine interessante Zeugenaussage der populären Keramikproduktion Nordwestindiens dar, nah am Geschmack und an den handwerklichen Traditionen des Punjab. Sie sind Werke, die mit ihrer farbigen Lebendigkeit und ihrer spontanen Ausführung die authentischste Esskeramik-Essenz als Kunstobjekt wiedergeben können.
Maße:
1. Teller links, Durchmesser 23,5 cm × Höhe 3,2 cm;
2. Teller Mitte, Durchmesser 24,5 cm × Höhe 3,7 cm;
3. Teller rechts, Durchmesser 25,5 cm × Höhe 4,5 cm.
Drei glasierte Terrakotta-Teller, Multan, Zentral-Punjab, Ende des 19. Jahrhunderts
Hergestellt aus keramisiertem Terrakotta-Ton und stammend aus dem Gebiet von Multan, einem bedeutenden künstlerischen Zentrum des Zentral-Punjab (heute Pakistan, die Region wird vom Chenab durchflossen), zeichnen sich diese drei Teller durch ihre farbige Lebendigkeit und die expressive Kraft der Dekoration aus.
Die Oberfläche, überzogen von einer dicken, glänzenden Glasur, wird von stilisierten, floralen und geometrischen Motiven verziert, die mit dichten, massehaften Emaillen ausgeführt sind und an manchen Stellen eine angenehme materische Prägung gewinnen. Die Direktheit und die naive Frische des Strichs rufen eine volksnahe dekorative Sprache hervor, die durch den klaren Kontrast der Farben noch eindrucksvoller wirkt: von leuchtendem Gelb über Ockergelb-Orange, Smaragdgrün bis zu dunklem Braun.
Charakteristisch ist der Krakelur-Effekt, der sich auf der glasierten Oberfläche verbreitet und auf die Brenntechnik sowie die vergangene Zeit verweist; er verleiht den Tellern eine antike Patina von großem sammlerischem Reiz. In der Mitte jedes Exemplars sind die drei Stützpunkte erkennbar, die durch das Abstehen von der Feuersbestimmung während des Brennens im Ofen hinterlassen wurden – heute ohne Glasur; auf der Rückseite sind deutlich die Glasurabdrücke zu sehen, die die Handwerkskunst der Herstellung belegen.
Der Erhaltungszustand ist ordentlich: Man erkennt kleine Fehlstellen und Abplatzungen am Rand, einige Abriebspuren und geringe Glasurabplatzungen (vor allem am linken Teller); dennoch beeinträchtigen diese Unvollkommenheiten die Lesbarkeit der Dekorationen nicht, die trotz ihrer Schlichtheit ein dekoratives Erscheinungsbild von bemerkenswerter Unmittelbarkeit und visueller Stärke bewahrt.
Hergestellt gegen Ende des 19. Jahrhunderts, stellen diese Teller eine interessante Zeugenaussage der populären Keramikproduktion Nordwestindiens dar, nah am Geschmack und an den handwerklichen Traditionen des Punjab. Sie sind Werke, die mit ihrer farbigen Lebendigkeit und ihrer spontanen Ausführung die authentischste Esskeramik-Essenz als Kunstobjekt wiedergeben können.
Maße:
1. Teller links, Durchmesser 23,5 cm × Höhe 3,2 cm;
2. Teller Mitte, Durchmesser 24,5 cm × Höhe 3,7 cm;
3. Teller rechts, Durchmesser 25,5 cm × Höhe 4,5 cm.
