Bronzezeit, kanaanäisch Töpferware Riesiger Sarkophagdeckel - 43 cm






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Großer Sarkophagendeckel aus der Bronzezeit, kanaanäischer Töpferdekor, Abmessungen 430 × 425 × 180 mm, guter Zustand mit Reparaturen, erworben aus französischer Privatkollektion, Original/Offiziell mit Echtheitszertifikat und Exportlizenz.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ITEM: GROSSER Sarkophagdeckel
MATERIAL: Keramik
KULTUR: Bronzezeit, Kanaanitisch
ZEITRAUM: 1400 - 1200 v. Chr.
ABMESSUNG: 430 mm x 425 mm x 180 mm
ZUSTAND: Guter Zustand, repariert
HERKUNFT: Aus französischer Privat sammlung, vor 1990 erworben
PARALLEL: University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology, Objekt-Nr. 29-103-789, The Israel Museum, Jerusalem, Sammlungsnummer 82.2.815, The Israel Museum, Jerusalem, Sammlungsnummer 71.10.214, The Israel Museum, Jerusalem, Sammlungsnummer 71.10.211
Der kanaanitische Sarkophagdeckel ist ein außergewöhnliches Artefakt, das Licht auf die Bestattungspraxis und künstlerische Traditionen der alten kanaanitischen Zivilisation im Levante-Winkel wirft, die vom Ende der Bronzezeit bis in die Eisenzeit aufblühte. Diese Deckel, die typischerweise aus Stein wie Kalkstein gefertigt wurden, dienten dazu, Sarkophagen bzw. Steinsärge zu bedecken, in denen die Verstorbenen lagen. Die Deckel schmückten oft aufwendige Schnitzereien und Reliefs, die sowohl die künstlerischen Fähigkeiten der Kanaanitier als auch ihre Vorstellungen vom Jenseits widerspiegeln. Viele kanaanitische Sarkophage, insbesondere aus dem späten Bronzealter, zeigen eine Verschmelzung ägyptischer und lokaler kanaanitischer Einflüsse, was auf den intensiven kulturellen Austausch zwischen diesen Zivilisationen hinweist.
Ein bemerkenswertes Merkmal kanaanitischer Sarkophagdeckel ist das stilisierte menschliche Gesicht oder eine Maske, die oft in den Stein gemeißelt ist. Diese Darstellung des Verstorbenen, wenn auch etwas abstrakt, soll den/die Verstorbene/n ehren und die Identität der Person im Jenseits bewahren. Die Gesichtszüge, typischerweise einfach und symmetrisch, waren nicht stark personalisiert, folgten aber konventionellen Designs, was den kanaanitischen Glauben an die Kontinuität der Seele nach dem physischen Tod widerspiegeln könnte. Manche Deckel enthalten außerdem dekorative Motive, wie geometrische Muster oder Symbole der Fruchtbarkeit und des Schutzes, die eine sichere Reise ins Jenseits gewährleisten sollten.
Der kanaanitische Sarkophagdeckel diente nicht nur als Schutzdichtung für den Körper, sondern hatte auch religiöse und soziale Bedeutungen. Das Handwerk und das Ausmaß der Verzierung eines Sarkophags und seines Deckels konnten den sozialen Status der darin Bestatteten anzeigen. Wohlhabende oder Elite-Personen wurden eher in Sarkophagen bestattet, die mit aufwendigen Schnitzereien und Inschriften versehen waren. Diese Artefakte geben wertvolle Einblicke in kanaanitische Bestattungsriten, religiöse Überzeugungen und deren Kontakte mit benachbarten Kulturen wie Ägypten. Sie sind Schlüsselbelege zum Verständnis der breiteren kanaanitischen Zivilisation und ihrer Rolle in der antiken Welt.
Kommt mit Echtheitszertifikat und Exportlizenz
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ITEM: GROSSER Sarkophagdeckel
MATERIAL: Keramik
KULTUR: Bronzezeit, Kanaanitisch
ZEITRAUM: 1400 - 1200 v. Chr.
ABMESSUNG: 430 mm x 425 mm x 180 mm
ZUSTAND: Guter Zustand, repariert
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PARALLEL: University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology, Objekt-Nr. 29-103-789, The Israel Museum, Jerusalem, Sammlungsnummer 82.2.815, The Israel Museum, Jerusalem, Sammlungsnummer 71.10.214, The Israel Museum, Jerusalem, Sammlungsnummer 71.10.211
Der kanaanitische Sarkophagdeckel ist ein außergewöhnliches Artefakt, das Licht auf die Bestattungspraxis und künstlerische Traditionen der alten kanaanitischen Zivilisation im Levante-Winkel wirft, die vom Ende der Bronzezeit bis in die Eisenzeit aufblühte. Diese Deckel, die typischerweise aus Stein wie Kalkstein gefertigt wurden, dienten dazu, Sarkophagen bzw. Steinsärge zu bedecken, in denen die Verstorbenen lagen. Die Deckel schmückten oft aufwendige Schnitzereien und Reliefs, die sowohl die künstlerischen Fähigkeiten der Kanaanitier als auch ihre Vorstellungen vom Jenseits widerspiegeln. Viele kanaanitische Sarkophage, insbesondere aus dem späten Bronzealter, zeigen eine Verschmelzung ägyptischer und lokaler kanaanitischer Einflüsse, was auf den intensiven kulturellen Austausch zwischen diesen Zivilisationen hinweist.
Ein bemerkenswertes Merkmal kanaanitischer Sarkophagdeckel ist das stilisierte menschliche Gesicht oder eine Maske, die oft in den Stein gemeißelt ist. Diese Darstellung des Verstorbenen, wenn auch etwas abstrakt, soll den/die Verstorbene/n ehren und die Identität der Person im Jenseits bewahren. Die Gesichtszüge, typischerweise einfach und symmetrisch, waren nicht stark personalisiert, folgten aber konventionellen Designs, was den kanaanitischen Glauben an die Kontinuität der Seele nach dem physischen Tod widerspiegeln könnte. Manche Deckel enthalten außerdem dekorative Motive, wie geometrische Muster oder Symbole der Fruchtbarkeit und des Schutzes, die eine sichere Reise ins Jenseits gewährleisten sollten.
Der kanaanitische Sarkophagdeckel diente nicht nur als Schutzdichtung für den Körper, sondern hatte auch religiöse und soziale Bedeutungen. Das Handwerk und das Ausmaß der Verzierung eines Sarkophags und seines Deckels konnten den sozialen Status der darin Bestatteten anzeigen. Wohlhabende oder Elite-Personen wurden eher in Sarkophagen bestattet, die mit aufwendigen Schnitzereien und Inschriften versehen waren. Diese Artefakte geben wertvolle Einblicke in kanaanitische Bestattungsriten, religiöse Überzeugungen und deren Kontakte mit benachbarten Kulturen wie Ägypten. Sie sind Schlüsselbelege zum Verständnis der breiteren kanaanitischen Zivilisation und ihrer Rolle in der antiken Welt.
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