Krug - Metall - Lackiertes Blech

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Tom Johnson
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Diese antike deutsche Heißwasserurne aus Tôle Peinte besteht aus Metall, stammt aus der Zeit von 1800 bis 1850 und ist 47 cm hoch.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Neoklassizistische Tôle-peinte-Kanne mit Zapfhahn / Teeurne (ca. 1790–1815) – Provenienz: Schloss Diepenbrock (Baron von Graes)

Authentische und im Originalzustand erhaltene neoklassizistische Kanne mit Zapfhahn (Bouilloire oder Heißwasserurne) aus der Übergangszeit von Louis XVI zum Empire (ca. 1790–1815). Dieses repräsentative Tafelobjekt ist aus bemaltem und lackiertem verzinntem Eisenblech (tôle peinte) gefertigt, mit gegossenen Messingmontierungen versehen und weist eine dokumentierte adlige Herkunft aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf.

Adlige Herkunft (Provenienz) Am Zapfhahn sind die alten Inventaretiketten mit der Aufschrift „Barlo bei Bocholt / Baron von Graes“ erhalten geblieben, auf der Rückseite steht „Nr. 728 / Schloss Diepenbrock“. Schloss Diepenbrock ist eine historische Wasserburg in Barlo (nahe Bocholt, direkt jenseits der Grenze bei Aalten und Winterswijk). Das Anwesen ging 1731 in den Besitz des westfälischen Adelsgeschlechts Freiherren von Graes zu Diepenbrock über. Diese Heißwasserurne gehörte unter der Inventarnummer 728 zum historischen Schlossinventar.

Gestaltung, Technik und Funktion Die Urne hat einen klassisch ovoïden (eiförmigen) Korpus auf einem schlanken Trompetenfuß mit profiliertem quadratischem Sockel auf vier Messingkugelfüßen. Das Blech ist in der originalen olivgrünen Lackmalerei ausgeführt und mit feinen vertikalen Biesen sowie dezenten geometrischen Randornamenten verziert.

Das Stück ist ausgestattet mit:

Gegossenen Messingprofilrändern, Kugelfüßen und runden Seitenrosetten mit beweglichen Trageringen.

Einem schön gestalteten Messing-Zapfhahn mit grün lackiertem Drehgriff aus Holz/Bein.

Einem hohen, gewölbten Deckel mit vasenförmigem Messingaufsatz.

Einem vollständig intakten internen Heizsystem nach dem Samowar-Prinzip: Durch die Mitte des Wasserbehälters verläuft ein senkrechter Heizschacht. Unten im Fuß befindet sich der originale schmiedeeiserne Rost, kombiniert mit durchbrochenen Lüftungsschlitzen im Trompetenfuß und unter dem Deckelknauf. Mit glühender Holzkohle oder einem erhitzten gusseisernen Bolzen darin blieb das Wasser am Schlosstisch stundenlang warm.

Spezifikationen

Objekt: Kanne mit Zapfhahn / Teeurne / Bouilloire (Heißwasserurne)

Epoche: Louis XVI / Directoire / Empire, ca. 1790–1815

Herkunft: Westfalen / Westeuropa (Provenienz: Sammlung Baron von Graes, Schloss Diepenbrock in Barlo, Inv.-Nr. 728 – aus der Sammlung Monasso)

Material: Lackiertes und bemaltes Blech (tôle peinte), gegossenes und gedrehtes Messing/Bronze, schmiedeeiserner Bodenrost

Maße: Höhe ca. 47 cm

Zustand In wunderschönem, ehrlichem und unrestauriertem Zustand. Anders als viele vergleichbare Objekte aus dieser Zeit wurde dieses Exemplar nie übermalt; die originale olivgrüne Lackschicht aus dem späten 18. / frühen 19. Jahrhundert ist erhalten und weist ein authentisches Alterskrakelee sowie leichte, dem Alter entsprechende Gebrauchsspuren auf. Technisch und optisch vollständig, einschließlich des schmiedeeisernen Rosts unten im Fuß und der originalen Herkunftsetiketten.

Neoklassizistische Tôle-peinte-Kanne mit Zapfhahn / Teeurne (ca. 1790–1815) – Provenienz: Schloss Diepenbrock (Baron von Graes)

Authentische und im Originalzustand erhaltene neoklassizistische Kanne mit Zapfhahn (Bouilloire oder Heißwasserurne) aus der Übergangszeit von Louis XVI zum Empire (ca. 1790–1815). Dieses repräsentative Tafelobjekt ist aus bemaltem und lackiertem verzinntem Eisenblech (tôle peinte) gefertigt, mit gegossenen Messingmontierungen versehen und weist eine dokumentierte adlige Herkunft aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf.

Adlige Herkunft (Provenienz) Am Zapfhahn sind die alten Inventaretiketten mit der Aufschrift „Barlo bei Bocholt / Baron von Graes“ erhalten geblieben, auf der Rückseite steht „Nr. 728 / Schloss Diepenbrock“. Schloss Diepenbrock ist eine historische Wasserburg in Barlo (nahe Bocholt, direkt jenseits der Grenze bei Aalten und Winterswijk). Das Anwesen ging 1731 in den Besitz des westfälischen Adelsgeschlechts Freiherren von Graes zu Diepenbrock über. Diese Heißwasserurne gehörte unter der Inventarnummer 728 zum historischen Schlossinventar.

Gestaltung, Technik und Funktion Die Urne hat einen klassisch ovoïden (eiförmigen) Korpus auf einem schlanken Trompetenfuß mit profiliertem quadratischem Sockel auf vier Messingkugelfüßen. Das Blech ist in der originalen olivgrünen Lackmalerei ausgeführt und mit feinen vertikalen Biesen sowie dezenten geometrischen Randornamenten verziert.

Das Stück ist ausgestattet mit:

Gegossenen Messingprofilrändern, Kugelfüßen und runden Seitenrosetten mit beweglichen Trageringen.

Einem schön gestalteten Messing-Zapfhahn mit grün lackiertem Drehgriff aus Holz/Bein.

Einem hohen, gewölbten Deckel mit vasenförmigem Messingaufsatz.

Einem vollständig intakten internen Heizsystem nach dem Samowar-Prinzip: Durch die Mitte des Wasserbehälters verläuft ein senkrechter Heizschacht. Unten im Fuß befindet sich der originale schmiedeeiserne Rost, kombiniert mit durchbrochenen Lüftungsschlitzen im Trompetenfuß und unter dem Deckelknauf. Mit glühender Holzkohle oder einem erhitzten gusseisernen Bolzen darin blieb das Wasser am Schlosstisch stundenlang warm.

Spezifikationen

Objekt: Kanne mit Zapfhahn / Teeurne / Bouilloire (Heißwasserurne)

Epoche: Louis XVI / Directoire / Empire, ca. 1790–1815

Herkunft: Westfalen / Westeuropa (Provenienz: Sammlung Baron von Graes, Schloss Diepenbrock in Barlo, Inv.-Nr. 728 – aus der Sammlung Monasso)

Material: Lackiertes und bemaltes Blech (tôle peinte), gegossenes und gedrehtes Messing/Bronze, schmiedeeiserner Bodenrost

Maße: Höhe ca. 47 cm

Zustand In wunderschönem, ehrlichem und unrestauriertem Zustand. Anders als viele vergleichbare Objekte aus dieser Zeit wurde dieses Exemplar nie übermalt; die originale olivgrüne Lackschicht aus dem späten 18. / frühen 19. Jahrhundert ist erhalten und weist ein authentisches Alterskrakelee sowie leichte, dem Alter entsprechende Gebrauchsspuren auf. Technisch und optisch vollständig, einschließlich des schmiedeeisernen Rosts unten im Fuß und der originalen Herkunftsetiketten.

Details

Epoche
1400-1900
Zusätzliche Informationen zum Titel
Painted sheet metal
Material
Metall
Herkunftsland
Deutschland
Stil
Antik
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe
47 cm
Breite
30 cm
Durchmesser
25 cm
Geschätzter Zeitraum
1800-1850
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
87
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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