Spätrömisch / Frühbyzantinisch Bronze RARE Weihrauchbrenner mit griechischer Inschrift






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Dieses bronzene Rauchgefäß mit griechischer Inschrift stammt aus der spätrömischen/frühbyzantinischen Zeit, dem 4.–6. Jahrhundert n. Chr., und misst 295 mm in der Höhe bei 87 mm Durchmesser.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ITEM: Räuchergefäß mit griechischer Inschrift
MATERIAL: Bronze
KULTUR: Spätantikes Rom / Byzantinisch
ZEITRAUM: 4. – 6. Jahrhundert n. Chr.
DIMENSIONEN: 295 mm x 87 mm Durchmesser
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus einer deutschen Privatkollektion, erworben zwischen 1970 und 1980
Kommt mit Echtheitszertifikat und Ausfuhrlizenz.
Wenn Sie außerhalb der Europäischen Union bieten und den Artikel gewinnen, müssen wir eine Ausfuhrgenehmigung für Ihr Land beantragen und der Versand dauert 3 bis 5 Wochen.
Während des Übergangs von der Spätantike zum Frühbyzantinischen Zeitraum entwickelten sich Räuchergefäße, oder Thymiaterien, von einfachen funktionalen Objekten zu anspruchsvollen Symbolen sowohl domesticer Luxusgüter als auch religiöser Andacht. Typischerweise gegossen in Bronze- oder Kupferlegierungen, weisen diese Gefäße oft einen Dreifußboden und einen perforierten Deckel auf, der es dem wohlriechenden Rauch von Weihrauch oder Myrrhe entkommen lässt. Während frühere römische Designs klassische Motive wie Lorbeerblätter oder Katzenpfoten bevorzugten, führte der spätere byzantinische Einfluss zu architektonischeren Formen; einige Räuchergefäße ähneln domgedeckten Kirchen oder Miniaturlagerstätten, was die Ära der heiligen Räume widerspiegelt.
Die Nutzung dieser Objekte ging über sinnliche Freude hinaus und bildete eine wesentliche Komponente in der Liturgie der frühchristlichen Kirche. In kirchlichen Räumen symbolisierte der aufsteigende Rauch die Gebete der Gläubigen, die zum Himmel emporsteigen, und das rhythmische Schwingen der aufgehängten Gefäße, oder Turibula, wurde zu einem sensorischen Markenzeichen der Göttlichen Liturgie. Diese hängenden Varianten waren oft mit repoussé-Szenen aus dem Leben von Christus oder den Aposteln verziert und verwandelten ein utilitaristisches Objekt in eine "visuelle Predigt", die sowohl vom Klerus als auch von der Gemeinde geschätzt werden konnte.
Technologische und künstlerische Meisterschaft im 4. bis 7. Jahrhundert ermöglichte feine Openwork-Designs, die mit Licht und Schatten spielten. Die Kunsthandwerker nutzten das Wachsausschmelz-Verfahren (Lost-Wax-Verfahren) zur Schaffung zarter geometrischer Muster und Weinranken, die oft vergoldet oder mit Silber eingelegt wurden, um das Flackern des Kerzenlichts einer Basilika oder einer wohlhabenden Villa einzufangen. Als das Weströmische Reich sich nach Osten in Byzanz verlagerte, wurden diese Räuchergefäße begehrte Exportartikel, die die ästhetische und spirituelle Identität Konstantinopels über das Mittelmeer hinaus trugen.
Der Verkäufer stellt sich vor
ITEM: Räuchergefäß mit griechischer Inschrift
MATERIAL: Bronze
KULTUR: Spätantikes Rom / Byzantinisch
ZEITRAUM: 4. – 6. Jahrhundert n. Chr.
DIMENSIONEN: 295 mm x 87 mm Durchmesser
ZUSTAND: Guter Zustand
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Während des Übergangs von der Spätantike zum Frühbyzantinischen Zeitraum entwickelten sich Räuchergefäße, oder Thymiaterien, von einfachen funktionalen Objekten zu anspruchsvollen Symbolen sowohl domesticer Luxusgüter als auch religiöser Andacht. Typischerweise gegossen in Bronze- oder Kupferlegierungen, weisen diese Gefäße oft einen Dreifußboden und einen perforierten Deckel auf, der es dem wohlriechenden Rauch von Weihrauch oder Myrrhe entkommen lässt. Während frühere römische Designs klassische Motive wie Lorbeerblätter oder Katzenpfoten bevorzugten, führte der spätere byzantinische Einfluss zu architektonischeren Formen; einige Räuchergefäße ähneln domgedeckten Kirchen oder Miniaturlagerstätten, was die Ära der heiligen Räume widerspiegelt.
Die Nutzung dieser Objekte ging über sinnliche Freude hinaus und bildete eine wesentliche Komponente in der Liturgie der frühchristlichen Kirche. In kirchlichen Räumen symbolisierte der aufsteigende Rauch die Gebete der Gläubigen, die zum Himmel emporsteigen, und das rhythmische Schwingen der aufgehängten Gefäße, oder Turibula, wurde zu einem sensorischen Markenzeichen der Göttlichen Liturgie. Diese hängenden Varianten waren oft mit repoussé-Szenen aus dem Leben von Christus oder den Aposteln verziert und verwandelten ein utilitaristisches Objekt in eine "visuelle Predigt", die sowohl vom Klerus als auch von der Gemeinde geschätzt werden konnte.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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