Skulptur, Saint Catherine - 80 cm - Lindenholz






Abschluss in Kunstgeschichte; über sechs Jahre Erfahrung als Antik- und Kunstsachverständige.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bei diesem Objekt handelt es sich um eine barocke Holzschnitzerei, die die heilige Katharina von Alexandrien darstellt:
Ikonografie: Sie ist als Prinzessin und Märtyrerin gekrönt und hält in ihrer rechten Hand ein Schwert – die Waffe, mit der sie schließlich nach dem Zerbrechen des Folterrads enthauptet wurde. Ihr linker Unterarm fehlt; vermutlich hielt sie ursprünglich ein zerbrochenes Rad (ihr wichtigstes Attribut) oder einen Märtyrerpalmenzweig.
Herkunft und Stil: Typisch für die regionale sakrale Kunst Süddeutschlands bzw. Niederbayerns; die Figur stammt etwa aus dem Jahr 1700 (spätes 17. bis frühes 18. Jahrhundert).
Handwerkliche Ausführung und Details:
Material: Geschnitztes Hartholz (höchstwahrscheinlich Lindenholz, ein für die bayerische Schnitzkunst übliches Material).
Fassung: Die Figur weist historische, mehrschichtige Farbfassungen sowie vergoldete Details an Krone und Mieder auf. Sie zeigen altersgemäße Abnutzung, Abblätterungen und Verluste (Fassungsspuren).
Rückseite: Die Rückseite ist abgeflacht und ausgehöhlt – eine übliche Technik bei Kirchen- und Altarfiguren, um Rissbildung im alternden Holz zu verhindern. Sie verfügt über einen antiken Befestigungshaken aus Schmiedeeisen.
Zustandsbewertung
Fehlstellen: Linke Hand und Unterarm fehlen (ebenso das zugehörige Attribut, vermutlich ein Radfragment oder ein Buch bzw. eine Palmzweig); kleinere Absplitterungen am Saum des Gewands.
Erhaltung: Die originale Substanz, die Gesichtszüge und das Schwert sind angesichts des Alters bemerkenswert gut erhalten.
Bei diesem Objekt handelt es sich um eine barocke Holzschnitzerei, die die heilige Katharina von Alexandrien darstellt:
Ikonografie: Sie ist als Prinzessin und Märtyrerin gekrönt und hält in ihrer rechten Hand ein Schwert – die Waffe, mit der sie schließlich nach dem Zerbrechen des Folterrads enthauptet wurde. Ihr linker Unterarm fehlt; vermutlich hielt sie ursprünglich ein zerbrochenes Rad (ihr wichtigstes Attribut) oder einen Märtyrerpalmenzweig.
Herkunft und Stil: Typisch für die regionale sakrale Kunst Süddeutschlands bzw. Niederbayerns; die Figur stammt etwa aus dem Jahr 1700 (spätes 17. bis frühes 18. Jahrhundert).
Handwerkliche Ausführung und Details:
Material: Geschnitztes Hartholz (höchstwahrscheinlich Lindenholz, ein für die bayerische Schnitzkunst übliches Material).
Fassung: Die Figur weist historische, mehrschichtige Farbfassungen sowie vergoldete Details an Krone und Mieder auf. Sie zeigen altersgemäße Abnutzung, Abblätterungen und Verluste (Fassungsspuren).
Rückseite: Die Rückseite ist abgeflacht und ausgehöhlt – eine übliche Technik bei Kirchen- und Altarfiguren, um Rissbildung im alternden Holz zu verhindern. Sie verfügt über einen antiken Befestigungshaken aus Schmiedeeisen.
Zustandsbewertung
Fehlstellen: Linke Hand und Unterarm fehlen (ebenso das zugehörige Attribut, vermutlich ein Radfragment oder ein Buch bzw. eine Palmzweig); kleinere Absplitterungen am Saum des Gewands.
Erhaltung: Die originale Substanz, die Gesichtszüge und das Schwert sind angesichts des Alters bemerkenswert gut erhalten.
