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G. della Porta - Magiae Naturalis - 1651
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G. della Porta - Magiae Naturalis - 1651

[OKKULTISMUS – NATURMAGIE – ALCHEMIE – FRÜHE WISSENSCHAFT] Joh. Baptistae Portae Neapolitani: Magiae naturalis. Libri viginti. Giambattista della Porta Mit zahlreichen Textholzschnitten zu den Themen Alchemie, Destillation, Magnetismus, Optik, Illusionen, Geometrie, ... 1650/1651, Lugduni Batavorum (Leiden), Petrus/Pieter Leffen Monumentale Ausgabe von Giambattista della Portas berühmter „Magiae naturalis“ in zwanzig Büchern – einem der einflussreichsten Handbücher der frühneuzeitlichen Naturmagie. Dieses Werk, erstmals 1558 erschienen und später stark erweitert, vereint Erkenntnisse über Optik, Magnetismus, Chemie, Botanik, Zoologie, Meteorologie, Pyrotechnik, Mechanik und allerlei „wunderbare“ Experimente, mit denen die verborgenen Kräfte der Natur demonstriert werden sollen. Die hier vorliegende Leiden‑Ausgabe aus der Offizin von Petrus Leffen bietet den vollständigen, vom Autor überarbeiteten Text in zwanzig Büchern, „ab infinitis mendis repurgati“, und gilt als eine der maßgeblichen Spätfassungen des Werkes. Besonders eindrucksvoll sind die beiden Kupferstiche zu Beginn des Bandes: das allegorische Titelblatt mit der Darstellung des Autors in seiner Studierstube, umgeben von Laborgeräten, Optik‑Experimenten und einer von Licht erfüllten Szene, sowie das typographische Titelblatt mit dem großformatigen Phönix‑Signet und dem Motto „EX MORTE IMMORTALITAS“ – ein sprechendes Bild für die alchemistische Idee von Verwandlung und Erneuerung. Im Inneren veranschaulichen weitere Holzschnitte unterschiedlichste naturmagische Phänomene und Versuche; sie geben zugleich Einblick in das naturwissenschaftliche Denken des 17. Jahrhunderts, in dem „Magie“ und frühe empirische Wissenschaft noch eng miteinander verbunden sind. Portas „Magiae naturalis“ steht an der Schnittstelle zwischen magischer Tradition und moderner Naturforschung: Zwar spricht der Autor noch von „Magie“, doch seine Beschreibungen von Linsen, Brennspiegeln, Geheimschriften, Pflanzen‑ und Tierbeobachtungen oder chemischen Experimenten haben viele Gelehrte und Naturforscher der Frühen Neuzeit beeinflusst. Damit ist das Werk gleichermaßen ein Schlüsseltext zur Geschichte des Okkultismus wie zur Geschichte der Naturwissenschaften – gesucht von Sammlern früher wissenschaftlicher Literatur, Alchemie‑Freunden und Liebhabern der „Magia naturalis“. Seltene Leiden‑Ausgabe aus der Druckerei von Petrus Leffen, in dieser vollständigen Form deutlich seltener im Handel als spätere Ausgaben und moderne Übersetzungen. Zustand: Solider, altersgemäß gut erhaltener alter Einband, Rücken fachgerecht überarbeitet/erneuert, Deckel mit Gebrauchsspuren, aber fest. Keine losen Seiten. Papier teilweise leicht gebräunt. Insgesamt sauberes, gut lesbares Exemplar. Kupferstich‑Frontispiz und typographisches Titelblatt mit Phönix‑Vignette schön erhalten (siehe Fotos!). Umfang: 705 Seiten: gestochenes Frontispiz + Titelblatt + Epistola (4 Seiten) + Praefatio (7 Seiten) + 670 Seiten + Index (22 Seiten)

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[OKKULTISMUS – NATURMAGIE – ALCHEMIE – FRÜHE WISSENSCHAFT]

Joh. Baptistae Portae Neapolitani: Magiae naturalis. Libri viginti.
Giambattista della Porta

Mit zahlreichen Textholzschnitten zu den Themen Alchemie, Destillation, Magnetismus, Optik, Illusionen, Geometrie, ...

1650/1651, Lugduni Batavorum (Leiden), Petrus/Pieter Leffen

Monumentale Ausgabe von Giambattista della Portas berühmter „Magiae naturalis“ in zwanzig Büchern – einem der einflussreichsten Handbücher der frühneuzeitlichen Naturmagie. Dieses Werk, erstmals 1558 erschienen und später stark erweitert, vereint Erkenntnisse über Optik, Magnetismus, Chemie, Botanik, Zoologie, Meteorologie, Pyrotechnik, Mechanik und allerlei „wunderbare“ Experimente, mit denen die verborgenen Kräfte der Natur demonstriert werden sollen. Die hier vorliegende Leiden‑Ausgabe aus der Offizin von Petrus Leffen bietet den vollständigen, vom Autor überarbeiteten Text in zwanzig Büchern, „ab infinitis mendis repurgati“, und gilt als eine der maßgeblichen Spätfassungen des Werkes.

Besonders eindrucksvoll sind die beiden Kupferstiche zu Beginn des Bandes: das allegorische Titelblatt mit der Darstellung des Autors in seiner Studierstube, umgeben von Laborgeräten, Optik‑Experimenten und einer von Licht erfüllten Szene, sowie das typographische Titelblatt mit dem großformatigen Phönix‑Signet und dem Motto „EX MORTE IMMORTALITAS“ – ein sprechendes Bild für die alchemistische Idee von Verwandlung und Erneuerung. Im Inneren veranschaulichen weitere Holzschnitte unterschiedlichste naturmagische Phänomene und Versuche; sie geben zugleich Einblick in das naturwissenschaftliche Denken des 17. Jahrhunderts, in dem „Magie“ und frühe empirische Wissenschaft noch eng miteinander verbunden sind.

Portas „Magiae naturalis“ steht an der Schnittstelle zwischen magischer Tradition und moderner Naturforschung: Zwar spricht der Autor noch von „Magie“, doch seine Beschreibungen von Linsen, Brennspiegeln, Geheimschriften, Pflanzen‑ und Tierbeobachtungen oder chemischen Experimenten haben viele Gelehrte und Naturforscher der Frühen Neuzeit beeinflusst. Damit ist das Werk gleichermaßen ein Schlüsseltext zur Geschichte des Okkultismus wie zur Geschichte der Naturwissenschaften – gesucht von Sammlern früher wissenschaftlicher Literatur, Alchemie‑Freunden und Liebhabern der „Magia naturalis“.

Seltene Leiden‑Ausgabe aus der Druckerei von Petrus Leffen, in dieser vollständigen Form deutlich seltener im Handel als spätere Ausgaben und moderne Übersetzungen.

Zustand: Solider, altersgemäß gut erhaltener alter Einband, Rücken fachgerecht überarbeitet/erneuert, Deckel mit Gebrauchsspuren, aber fest. Keine losen Seiten. Papier teilweise leicht gebräunt. Insgesamt sauberes, gut lesbares Exemplar. Kupferstich‑Frontispiz und typographisches Titelblatt mit Phönix‑Vignette schön erhalten (siehe Fotos!).

Umfang: 705 Seiten: gestochenes Frontispiz + Titelblatt + Epistola (4 Seiten) + Praefatio (7 Seiten) + 670 Seiten + Index (22 Seiten)

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Volker Riepenhausen
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